Texture of vintage dark purple paper background with vignette. Structure of dense magenta kraft cardboard with frame. Felt gradient backdrop closeup.

Mal wieder: Trump vs. Pelosi. Bild: Getty Images/iStockphoto/imago images / MediaPunch/watson-montage

Treffen zwischen Trump und Demokraten endet mit Eklat und schweren Vorwürfen

US-Präsident Donald Trump und seine demokratische Gegenspielerin Nancy Pelosi sind einmal mehr aufs Schärfste aneinandergeraten.

Das sagt Donald Trump:

"Nancy Pelosi braucht schnell Hilfe!", schrieb der Präsident nach dem Treffen auf Twitter.

Dann wurde er richtig beleidigend: "Entweder ist bei ihr 'da oben' etwas falsch, oder sie mag schlicht unser großartiges Land nicht. Sie hatte heute im Weißen Haus einen totalen Ausraster. Es war sehr traurig mit anzusehen. Betet für sie, sie ist eine sehr kranke Person!"

Die Demokraten machen Trump schwere Vorwürfe:

Pelosi bescheinigte dem Präsidenten ihrerseits einen "Ausraster". Die von ihr geführte Delegation hatte das Gespräch mit dem Präsidenten vorzeitig abgebrochen und dies damit begründet, dass Trump die ranghöchste Führungsfigur der Demokraten beschimpft und respektlos behandelt habe.

"Er war beleidigend, vor allem zur Vorsitzenden. Sie ist komplett ruhig geblieben, aber er bezeichnete sie als drittklassige Politikerin", sagte der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, vor Journalisten.

Der demokratische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus wählte gar einen historischen Superlativ: "Das heutige Treffen mit dem Präsidenten ist zu einer Schmähtirade ausgeartet. Nie zuvor habe ich gesehen, dass ein Präsident ein gleichgestelltes Regierungsorgan so respektlos behandelt", twitterte Steny Hoyer, der seit 1981 für die Demokraten im Kongress sitzt.

Repräsentantenhaus verurteilt US-Truppenabzug

Der Präsident steht wegen des parteiübergreifenden Widerstands gegen den US-Truppenabzug aus Nordsyrien unter massivem Druck. Trump hatte mit der Entscheidung den Weg für die türkische Großoffensive gegen die kurdischen Kämpfer freigemacht, die zusammen mit den US-Truppen gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gekämpft hatten.

Kurz vor dem Treffen im Weißen Haus zwischen Trump und den Demokraten hatte das Repräsentantenhaus in einer parteiübergreifenden Resolution den US-Truppenabzug als Fehler gegeißelt. Die Kongresskammer lehne die Entscheidung ab, "bestimmte Anstrengungen der Vereinigten Staaten zu beenden, türkische Militäroperationen gegen syrisch-kurdische Kräfte in Nordostsyrien zu verhindern", hieß es in der mit 354 gegen 60 Stimmen verabschiedeten Entschließung. Diese hat allerdings lediglich den Charakter einer Stellungnahme und für Trump keine verbindliche Wirkung.

(ll/dpa)

Trumps Twitter-Tiraden: So begann @realdonaldtrump

Acht Menschen in Atlanta erschossen – anti-asiatisches Motiv vermutet

Im US-Bundesstaat Georgia werden acht Menschen in drei Massage-Salons erschossen. Bei den meisten der Opfer soll es sich um asiatisch gelesene Frauen handeln. Noch ist das Motiv unklar. Angriffe auf asiatischstämmige Amerikaner haben in der Pandemie aber zugenommen.

Acht Menschen sind am Dienstag innerhalb kurzer Zeit in drei verschiedenen Massage-Salons im südlichen US-Bundesstaat Georgia erschossen worden. Gut drei Stunden nach den Vorfällen in und um die Hauptstadt Atlanta nahm die Polizei einen 21-Jährigen fest. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass alle drei Angriffe durch denselben Täter erfolgten. Vier Menschen starben am Nachmittag in Cherokee County, rund 50 Kilometer nördlich von Atlanta, in einem asiatischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel