International
United States Attorney General William P. Barr speaks during an East Room ceremony where United States President Donald J. Trump presented the Medal of Valor to six members of the Dayton Police Department and Heroic Commendations to five civilians from El Paso, Texas at the White House in Washington D.C., U.S. on September 9, 2019. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xStefanixReynoldsx

Donald Trump und sein Justizminister William Barr. Bild: imago images / MediaPunch

US-Finanzminister ist genervt von Trumps Tweets

US-Justizminister William Barr hat Präsident Donald Trump aufgefordert, sich nicht mehr über Twitter in laufende Verfahren einzumischen.

Der Hintergrund zu Barrs Aussagen

"Ich denke, es ist Zeit, damit aufzuhören, über Strafverfahren des Justizministeriums zu twittern", sagte Barr. Er sei sich "natürlich" bewusst, dass diese Aussage dem Präsidenten missfallen könnte, fügte er hinzu.

Ausgelöst wurden Barrs Äußerungen offenbar vom Fall des langjährigen Trump-Vertrauten Roger Stone, der diese Woche für Empörung gesorgt hatte. Stone muss sich wegen seiner Rolle in der sogenannten Russland-Affäre vor Gericht verantworten.

Die Ankläger hatten dem Bundesgericht in Washington am Montag angesichts der Schwere von Stones Vergehen eine Haftstrafe von sieben bis neun Jahren Gefängnis empfohlen. Präsident Trump kritisierte die Empfehlung dann auf Twitter vehement. Wenige Stunden später empfahl das Justizministerium – das der Staatsanwaltschaft übergeordnet ist – ein deutlich milderes Strafmaß. Die vier mit dem Fall befassten Ankläger traten infolge der höchst ungewöhnlichen Einmischung – die als politisch motiviert betrachtet wurde – geschlossen zurück.

Um was geht's im Fall Stone?

Stone war im November von einer Jury in mehreren Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Ihm werden im Zusammenhang mit Kontakten zur Enthüllungsplattform Wikileaks unter anderem Falschaussagen, Behinderung von Ermittlungen und Beeinflussung von Zeugen zur Last gelegt. Hintergrund sind die Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller dazu, ob es im Präsidentschaftswahlkampf 2016 Absprachen des Trump-Lagers mit Russland gab.

(ll/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Jennifer Lopez gegen Trump: Politische Botschaft bei Super-Bowl-Halbzeitshow

Die Halbzeitshow beim Super Bowl ist traditionell eines der größten Spektakel des Jahres. Politische Botschaften sind dort nicht gerne gesehen. Doch Shakira und vor allem Jennifer Lopez nutzten ihren Auftritt am Sonntagabend (Ortszeit), um ein klares Statement zu setzen – auch in Richtung des US-Präsidenten Trump.

So performte J. Lo ausgerechnet Bruce Springsteens "Born in the USA" in einem Mantel aus Kunstpelz, der auf einer Seite die Farben der US-Flagge, auf der anderen die der Fahne von …

Artikel lesen
Link zum Artikel