International
 April 24, 2020, Washington, District of Columbia, USA: United States President Donald Trump participates in a news briefing with members of the Coronavirus Task Force at the White House in Washington, DC on April 24, 2020. .Credit: / Pool via CNP Washington USA - ZUMAs152 20200424zaas152088 Copyright: xChrisxKleponisx

Donald Trump hat am Samstag kein Pressebriefing abgehalten. Bild: www.imago-images.de / Chris Kleponis via www.imago-images.de

Nach Häme: Trump ist plötzlich kein Fan seiner Presse-Briefings mehr

US-Präsident Donald Trump ist der Ansicht, seine täglichen Pressekonferenzen zur Corona-Krise seien seine Zeit nicht wert.

Mit seinem Tweet schien Trump Medienberichte zu bestätigen, wonach er aus Frustration über Fragen zu seinem Umgang mit der Coronavirus-Pandemie erwäge, die manchmal mehr als zwei Stunden langen täglichen Pressekonferenzen zu beenden.

Was ist der Grund?

Hintergrund dieser Überlegungen Trumps dürfen seine Äußerungen über mögliche Desinfektionsmittel-Injektionen für Corona-Patienten sein, die vor zwei Tagen für Fassungslosigkeit und Spott gesorgt haben.

Trump hatte am Donnerstagabend angeregt, eine Behandlung von Coronavirus-Patienten mit Lichtbestrahlung oder sogar der Injektion von Desinfektionsmitteln zu prüfen. Er bezog sich dabei auf Erkenntnisse, dass Sonnenlicht und Desinfektionsmittel Viren töten können. Wohlgemerkt auf Oberflächen oder in der Luft, nicht im menschlichen Körper.

Nach seinen aufsehenerregenden Aussagen trat Trump am Freitag nur 19 Minuten lang vor die Presse. Fragen von Journalisten ließ er nicht zu. Am Samstag fand dann gar keine Pressekonferenz statt.

In der Vergangenheit hatte Trump seine Pressekonferenzen für die hohen Einschaltquoten angepriesen.

(ll/afp)

"Kriminell", "gefährlich", "Machtmissbrauch": Trump forderte Änderung des Wahlergebnisses in Georgia

Die Bemühungen des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, seine Wahlniederlage im Bundesstaat Georgia nachträglich abändern zu lassen, haben bei Demokraten Entrüstung hervorgerufen. Trump hatte in einem einstündigen Telefonat den für die Wahl in Georgia verantwortlichen Staatssekretär Brad Raffensperger – ebenfalls ein Republikaner – unverblümt aufgefordert, genügend Stimmen für ihn "zu finden" und das Ergebnis "nachzuberechnen", wie die "Washington Post" am Sonntag …

Artikel lesen
Link zum Artikel