International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Beim Interview mit CNN wurde Dennis Rodman von seinen Emotionen überwältigt. bild: screenshot twitter

Was macht Rodman eigentlich in Singapur? Und warum weint er im CNN-Interview?

12.06.18, 06:30 12.06.18, 11:11

Ex-US-Basketballstar Dennis Rodman hat unter Tränen seine Freundschaft zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un und dessen Gipfel mit US-Präsident Donald Trump verteidigt: "Wir müssen die Türen öffnen und neu anfangen und diese Welt zu einem besseren Ort machen. Baby, das ist es", sagte Rodman in einem Live-Interview mit dem Sender CNN am Dienstag, das zeitgleich mit dem historischen Gipfel geführt wurde.

Rodman hielt sich zu diesem Anlass in dem Stadtstaat in Südostasien auf. "Ich habe Morddrohungen bekommen", sagte der frühere Spitzensportler und brach in Tränen aus.

"Ich konnte nicht mal nach Hause gehen… Ich musste mich 30 Tage lang verstecken", beschrieb er die Feindseligkeit, die er wegen seiner Freundschaft zu Kim erlebt habe.

Für das Interview trug Rodman eine Kappe mit Trumps Wahlkampfslogan "Make America Great Again" sowie ein T-Shirt seines Kryptowährungssponsors.

Rodman gehört allerdings nicht zur offiziellen amerikanischen Delegation. Trump hatte am Donnerstag erklärt, Rodman sei kein Teil der Verhandlungen. Er sei auch nicht zu dem Gipfeltreffen eingeladen worden, fügte der Präsident hinzu.

Mehr zu Rodman bei dem Gipfel-Treffen gibt's übrigens hier:

Dennis Rodman ist in den vergangenen Jahren mehrmals nach Nordkorea gereist und hat sich mit Machthaber Kim Jong-un angefreundet. Auch zu Trump hatte er in der Vergangenheit Verbindungen: Er nahm an seiner Show "Celebrity Apprentice" teil.

(pb/vom/afp/dpa)

Kim und Trump treffen sich – die Bilder des Singapur-Gipfels

Donald Trump und Kim Jong-un – was bisher geschah

Nordkorea schließt Atomtestgelände: Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten dazu

In diesem "bescheidenen" Hotel treffen sich Donald Trump und Kim Jong-un

Wie sich Trump und Kim auf den Singapur-Gipfel vorbereiten

Treffen sich 2 Diktatoren – Sogar Fox macht aus Trump schon einen Despoten

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Kim Jong-un muss weg" – dieser Mann weiß, wie es klappen könnte

Kim Jong Un muss gestürzt werden und der Putsch von innen kommen – das ist die Mission von Alex Gladstein, dem Chefstrategen der "Human Rights Foundation". Im watson-Interview erklärt er, wie das gelingen kann – und was Nagellack damit zu tun hat.

Die gewohnt teilnahmslos wirkenden Augen blicken uns an. Der Undercut sitzt, auch das Doppelkinn ist an Ort und Stelle. Nur etwas ist bei dieser Version Kim Jong-uns anders: Der Mund.

Dort, wo eigentlich Lippe und Zunge sein sollten, befindet sich ein USB-Anschluss. 

Die Installation, die auf Social Media bereits mehrere Male viral ging, geht auf das Projekt "Flash Drives For Freedom" zurück, welches 2016 ins Leben gerufen wurde. Das Ziel: USB-Sticks nach Nordkorea zu schmuggeln und die …

Artikel lesen