International
June 8, 2020, Washington, District of Columbia, USA:President DONALD J. TRUMP makes remarks as he participates in a roundtable with law enforcement officials in the State Dining Room of the White House in W.Washington. Washington USA - ZUMAs152 20200608zaas152063 Copyright: xDougxMillsx

US-Präsident Trump war für einen geplanten Auftritt in die Kritik geraten. Bild: www.imago-images.de / Doug Mills

Nach Rassismus-Vorwürfen: Trump verschiebt Wahlkampf-Veranstaltung

Nach heftiger Kritik im Zuge der Anti-Rassismus-Proteste hat US-Präsident Donald Trump seine am kommenden Freitag geplante Wahlkampfveranstaltung in Tulsa verschoben.

Warum gab es Kritik?

Tulsa war Schauplatz einer der schlimmsten rassistischen Gewalttaten in der US-Geschichte. 1921 zog ein weißer Mob durch ein prosperierendes afroamerikanisches Viertel und zerstörte es. "Das ist nicht nur ein Augenzwinkern an weiße Rassisten – er schmeißt ihnen eine Willkommensparty", twitterte die demokratische Senatorin Kamala Harris, nachdem Trump die Kundgebung erstmals angekündigt hatte.

Wegen der Corona-Pandemie sind seit März alle großen Wahlkampfveranstaltungen für die Präsidentenwahl im November in den USA gestrichen worden. Trump, für den Auftritte vor seinen Anhängern ein zentrales Wahlkampfelement sind, hatte am Mittwoch angekündigt, die Veranstaltungen wieder aufzunehmen. Nach dem Termin in Tulsa stehen Kundgebungen in Florida, Arizona und North Carolina auf dem Programm.

Trump will sich bei der Präsidentschaftswahl am 3. November eine zweite Amtszeit sichern. Allerdings ist der Präsident durch seinen Umgang mit der Coronavirus-Pandemie und zuletzt durch die landesweiten Anti-Rassismus-Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd unter Druck geraten.

(ll/afp)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump soll Merkel im Telefonat mit ihr als "dumm" bezeichnet haben

US-Präsident Donald Trump genießt nicht unbedingt den Ruf, besonders feinfühlig zu sein. Dass allerdings selbst seine eigenen Berater ihn aufgrund seiner Telefongespräche mit den Staatschefs anderer Länder als "wahnhaft" bezeichnen, ist dann doch eine neue Dimension. Von dieser Einschätzung berichtet CNN unter Berufung auf zwei Insider.

Wie die Insider dem Nachrichtensender berichten, schikanierte und erniedrigte Trump regelmäßig gerade die Staatschefs der wichtigsten Verbündeten Amerikas, …

Artikel lesen
Link zum Artikel