International

Dieses Video zeigt Putin beim Tanzen mit Österreichs Außenministerin

War es nun ein Arbeitsbesuch oder eine private Einladung? Ein "privater Arbeitsbesuch", sagte Österreichs Außenministerin Karin Kneissl über einen ganz besonderen Gast am Wochenende auf ihrer Hochzeit: Russlands Staatschef Wladimir Putin.

Achtung, gleich tanzt Putin:

abspielen

Video: YouTube/Ruptly

Die frühere Publizistin und anerkannte Nahost-Expertin ist von der rechten FPÖ ins Amt gebracht worden. Sie will sich um ein entspannteres Verhältnis mit Russland bemühen. Das will auch Kanzler Sebastian Kurz. Kneissl hat sogar eine eigene Russland-Abteilung im Haus aufgebaut, geleitet von Margot Klestil-Löffler, der Frau des früheren Bundespräsidenten Thomas Klestil.

Die Ministerin und ihr frisch angetrauter Ehemann:

Austria's Foreign Minister Karin Kneissl and her groom Wolfgang Meilinger kiss ahead of their wedding in Gamlitz, Austria, August 18, 2018. Roland Schlager/Pool via Reuters

Bild: X80003

Österreich bemüht sich. Und die Welt wundert sich über eines der spektakulärsten Hochzeitsvideos des Jahres. Putin tanzt mit der Braut und selbst seine Hochzeitrede hielt der russische Staatspräsident und einstige Dresdner KGB-Mann auf Deutsch.

Widerspruch kam prompt. Etwa vom renommierten Populismus-Forscher Yascha Mounk ("Zerfall der Demokratie"). Er zeigte sich erstaunt über so viel Nähe zu Russlands Führungsriege.

Wenn's nicht so traurig wäre...

Kein Wunder, dass Putin da gestern ein bisschen später bei Angela Merkel eintraf. Immerhin war in Meseberg klar: Es ist ein reiner Arbeitsbesuch. Und getanzt wurde da bestimmt auch nicht.

(dpa, afp, rtr, per)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trumps Ukraine-Telefonat: Es ist alles noch viel schlimmer als gedacht

Die neusten Enthüllungen machen ein Impeachment immer wahrscheinlicher. Am Donnerstag folgt der nächste Showdown.

Am Sonntag hat Donald Trump zugegeben, dass er in einem Telefongespräch mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, die Sache mit Joe Biden angesprochen habe. Trump wirft dem ehemaligen US-Vize-Präsidenten und seinem wichtigsten Herausforderer bei den nächsten Wahlen vor, die Ukraine genötigt zu haben, einen Staatsanwalt zu entlassen, der gegen seinen Sohn Hunter ermittelt hat.

Nun hat die "Washington Post" enthüllt – und die "New York Times" hat es bestätigt –, dass Trump vor …

Artikel lesen
Link zum Artikel