Leben
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Young woman waking up in bed. Space for copy.

Bild: E+

Müde und gestresst? Dann hab mehr Sex. Wie dein Sexualleben deinen Schlaf beeinflusst

Es gibt Studien, die passen einem nicht so recht in den Lifestyle. Dass es so etwas gibt wie "zuviel Alkohol trinken" oder das dreimal wöchentlich Sport machen besser ist, als keinmal wöchentlich Sport machen.

Aber es gibt auch Studien, die passen uns herausragend gut in den Kram. Und viele Studien zu Sex gehören dazu. Sex verbraucht Kalorien, ist gut für's Immunsystem und, auch das ist wissenschaftlich erforscht, Sex lässt uns besser schlafen.

Und das hat gleich mehrere Gründe:

Stresshormone werden reduziert

Cortisol ist ein Stresshormon. Es ist zwar überlebenswichtig, aber zuviel davon geht eben mit Stress einher. Die gute Nachricht: In Kombination mit Oxytocin, dem "Kuschelhormon" können Cortisol-Level sinken.

Das Hormon Oxytocin wird u.a. bei für uns als angenehm empfundenen Hautkontakt ausgeschüttet. Also auch bei Sex. Es lässt uns entspannter werden und verstärkt die Bindung.

Wenn es beim Sex ausgeschüttet wird, sinken zugleich die Cortisol-Level im Blut. Und da ein hoher Cortisol-Spiegel mit Schlaflosigkeit in Verbindung gebracht wird, ist der viele schöne Hautkontakt beim Sex sozusagen wie Baldrian. Nur umsonst.

Ein Chemie-Cocktail wird ausgeschüttet

Aber nicht nur Oxytocin wird beim Sex ausgeschüttet, sondern ein ganzer Cocktail an zufrieden machenden Hormonen. Auch Dopamin, Adrenalin, Vasopressin und Serotonin werden dabei auf unsere Stimmung losgelassen. Und während Dopamin und Serotonin uns einen Glücksschub verpassen, sorgt eine Ausschüttung von Oxytocin und Vasopressin dafür, das auch Melantonin ausgeschüttet wird – ebenfalls ein Hormon, welches Schläfrigkeit auslösen kann.

Zugegeben, klingt etwas kompliziert, aber das Schöne: Auf diesen Cocktail ist auch beim Solo-Sex Verlass. Denn diese Hormone werden ebenfalls bei der Selbstbefriedigung ausgeschüttet.

Und Östrogen lässt besser schlafen

Hormone spielen eine wichtige Rolle für unseren Schlaf. Insbesondere das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Ein zu niedriger Östrogenspiegel kann zu Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafmangel führen. Nach einer Studie der Morehouse School of Medicine in Atlanta kann ein erhöhter Östrogenspiegel aber eben auch positive Wirkung auf Schlafdauer und -qualität haben. Wer sich also mit viel Hautkontakt hingibt, kann mit gutem Grund drauf hoffen, danach in Morpheus Arme zu sinken.

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