Leben

Babyfotografin bastelt Babys Zähne – das Ergebnis bereitet uns schlaflose Nächte

Wenn man einmal genauer drüber nachdenkt, dann ist der Job der Babyfotografin doch ein recht öder Beruf: Immer das gleiche süße Setting, die ähnlichen besorgten Eltern-Typen – und, nun ja, sehen nicht alle Babys irgendwie gleich aus?

Das würde natürlich nur jemand behaupten, der selbst kinderlos ist. (Also der Autor dieses Textes)

Aber eine gewisse Langeweile scheint auch die Babyfotografin Amy Haehl gehabt zu haben. Haehl wollte nämlich ein Mal etwas Neues mit ihren Babyfotos ausprobieren – und ging das dann auch recht mutig an.

Die üblich-süßen Settings, Kostüme und Verzierungen behielt sie. Auch die Babys blieben gleich süß. Nur dank etwas Foto-Kunst fügte sie den Babys, die sie für ihre Reihe fotografierte, künstliche Zähne hinzu.

Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Erschreckend, oder? Also: Wirklich ERSCHRECKEND.

"Ich fand es einfach so lustig", so Amy. Und sie meint: "Es ist eine gute Möglichkeit, den Leuten ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern – buchstäblich." (upliftingtoday.com)

Viele Nutzer vermuteten hinter den bizarren Fotos Photoshop. Mit dem Programm erstellen Fotografen und Grafiker regelmäßig beeindruckende Bilder. Aber nein, offenbar benutzte die US-Amerikanerin die "Face App", deren Datenschutzrichtlinien Experten die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Die Idee ist nicht ganz neu: Im vergangenen Jahr setze ein Künstler Kleinkindern mit einer anderen App ebenfalls Beißerchen ein. (petapixel.com)

Amy veröffentlichte ihre Werke am 17. Juli auf der Facebook-Seite ihres Studios, und seitdem wurde der Beitrag von über zehn Millionen Menschen gesehen, berichtet sie auf Facebook.

Amy: "Ich denke, diese Fotos sind bei den Leuten beliebt, weil sie sich so sehr von der normalen Art und Weise unterscheiden, wie Babys aussehen, und sie sind ziemlich lustig."

Oder liegt es daran, dass die Menschen nach Anblick dieser Bilder nicht mehr einschlafen konnten?

(pb)

Die lächerlichsten Stockfotos zum Thema Frauen und BH's

Berlin - Peking mit dem Rad. Interview mit Biking Borders

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kinder im Dauerstress: Warum die Kindheit mit dem Kita-Besuch aufhört

Ilona Böhnke ist Erzieherin in Dortmund. In ihrer 40-jährigen Laufbahn hat sie eine wichtige Beobachtung gemacht: Kinder verbringen immer mehr Zeit in Kitas, deren Alltag ist durchgetaktet. Dass Spielen nach Stundenplan und das ständige Zusammensein in der Gruppe auch Arbeit für die Kinder bedeutet, wissen viele Erwachsene nicht. Böhnke warnt nun vor möglichen Folgen.

Morgens Mathe, dann Bildungsbereich Natur bis mittags. Nach der Mittagspause Entspannung, vielleicht noch eine Runde Malen oder Singkreis und dann noch Turnen, bis es wieder nach Hause geht.

Was auf den ersten Blick wie der Alltag von mindestens einem Grundschüler wirkt, ist tatsächlich ein ganz normaler Tag für ein Klein- oder Vorschulkind in der Kita. Zeit für freies Spielen? Bleibt da eigentlich gar nicht.

Viele der Probleme, die in deutschen Kitas vorherrschen, sind zwar immer noch nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel