Leben

Gemütliche Kippe im Park rauchen? Mon Dieu, nicht mehr überall

In Kneipen, Büros und öffentlichen Gebäuden ist die Sache mit dem Rauchen klar:  Die Gesundheit der Nichtraucher hat Vorrang. Wer qualmen will, muss woanders hin. Unter freiem Himmel aber, zumindest hier in Deutschland, darf  normalerweise jeder fluppen, wo und soviel er oder sie es möchte.

Aber Raucher sollten sich da auf lange Sicht nicht zu sicher fühlen, denn mancherorts ändert sich das gerade.

In Straßburg etwa hat der lokale Stadtradt am Montag einstimmig beschlossen: Auch in Parks und Stadtwäldern darf nicht mehr geraucht werden.

So dürften sich Raucher in Straßburger Parks also bald fühlen:

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: tenor

Was denkt ihr?

Umfrage

Findest du ein Rauchverbot in Parks sinnvoll?

  • Abstimmen

902

  • Ja, endlich weniger Müll.25%
  • Nein, das ist völliger Quatsch.69%
  • Ist mir egal.5%

Immerhin dauere es in der Natur zwölf Jahre, bis ein Stummel komplett abgebaut sei, argumentierte die Stadt. Bis dahin könne er 500 Liter Trinkwasser ungenießbar machen.

Nun möge ein Raucher argumentieren: Gegen die Umweltverschmutzung könnten auch mehr Mülleimer und härtere Strafen für das Wegwerfen von Zigarettenstummeln helfen. Straßburg aber wählte eben einen radikaleren Weg. 

Straßburg ist nicht die erste Stadt, die zu solchen Mitteln greift. Schon 2011 hatte New York City ein Rauchverbot in seinen Parks eingeführt. In Deutschland gibt es solche Verbote bislang nicht. Hat Strasburg aber Erfolg, könnte das Programm durchaus Schule machen.

(fh/dpa)

Like uns auf Facebook, um unsere Artikel nicht mehr zu verpassen.

So schön ist unsere Erde

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hochfunktionale Depression: Wenn niemand merkt, wie krank du wirklich bist

Liliana Kröger (Name von der Redaktion geändert), 34, leidet an einer sogenannten atypischen Depression: Obwohl sie erfolgreich im Beruf ist und ihren Alltag gut bewältigt, ist sie depressiv. Ihre Form der Depression wird manchmal auch "hochfunktionale Depression" genannt. Lilianas Leiden wurde jahrelang nicht diagnostiziert – unter anderem auch, weil sie sich nicht zum Arzt traute, da sie sich nicht "krank genug" fühlte. So empfindet ein Mensch, der nach außen hin seinen Alltag meistert – und tr

Heute morgen wache ich auf und es ist schon hell, aber die Sonne scheint nicht. Zumindest fühlt es sich so an.

Ich drücke den Snooze-Button auf meinem Wecker, nur noch zehn Minuten. Ich fühlte mich wie gerädert, frage mich, wie ich aus dem Bett kommen soll. Die letzte Nacht habe ich wieder schlecht geschlafen, im Traum ist die Welt untergegangen. Das träume ich häufig, wenn es mir nicht gut geht.

Ich quäle mich aus dem Bett, ziehe mich an, lese die Nachricht einer Freundin, die mich heute Abend …

Artikel lesen
Link zum Artikel