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Gen Z im Vorstellungsgespräch: Sechs Prozent bringen Eltern mit

ILLUSTRATION - Personaler von sich zu überzeugen, ist oft keine leichte Aufgabe. Wer im Gespräch neugierig und offen agiert, hinterlässt eher einen sympathischen Eindruck und wirkt weniger unnahbar. ( ...
Vorstellungsgespräche sind für viele Bewerber:innen eine große Herausfordrung.Bild: dpa-tmn / Klaus-Dietmar Gabbert
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Gen Z im Vorstellungsgespräch: Sechs Prozent bringen Eltern mit

14.06.2024, 16:4514.06.2024, 17:40
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Vorstellungsgespräche bei einem potenziellen neuen Arbeitgeber lösen bei vielen Menschen Schweißausbrüche aus. Sich bei den Personaler:innen vorzustellen ist nicht für alle Bewerber:in eine leichte Aufgabe, schließlich will man sich ja auch von der besten Seite präsentieren und zeigen, dass man für den Job geeignet ist.

Für Angehörige der Gen Z – also Menschen, die nach 2012 geboren wurden – ist die Berufswelt oftmals noch neu, genauso wie das Führen von Bewerbungsgesprächen. Eine Umfrage zeigt, was bei den Personaler:innen dabei nicht gut ankommt.

Gen Z: Acht Prozent nehmen Begleitung mit zu Bewerbungsgespräch

Die Ergebnisse der Umfrage, die die Jobplattform Monster zusammen mit YouGov durchgeführt hat, zeigt, dass viele Bewerber:innen aus der Gen Z Verstärkung bei Vorstellungsgesprächen brauchen. Während bei den älter als 28-Jährigen 79 Prozent allein kommen, bringt die jüngere Generation offenbar häufiger jemanden mit zum Vorstellungsgespräch.

Von 2048 Befragten brachten acht Prozent der Bewerber:innen zwischen 18 und 27 Jahren eine:n Freund:in mit. Bei fünf Prozent war es der oder die Partner:in, bei sechs Prozent war es ein Elternteil. Im Vergleich zu den USA bringen hierzulande aber nur wenige ein Elternteil mit, berichtet "Business Insider".

59 Prozent der Befragten 18- bis 27-Jährigen brachten niemanden mit zum Vorstellungsgespräch – und haben zumindest aus dem Grund bei Personaler:innen schon mal keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Denn auch diese wurden befragt und das Ergebnis ist eindeutig: Jemanden mitzubringen kommt nicht gut an.

Eltern oder Freundin mitnehmen kommt schlecht bei Personalern an

Für 32 Prozent sind die Bewerber:innen damit direkt raus. Weitere 39 Prozent verbuchen es zumindest als negativ.

Besonders streng reagierten laut der Umfrage männliche Personaler. 33 Prozent von ihnen sehen eine Begleitung als Ausschlusskriterium und 41 Prozent zumindest als negativ an. Bei den weiblichen Recruiterinnen sind es 27 und 33 Prozent.

Aus der Umfrage geht jedoch auch hervor, dass es kein allzu präsentes Problem zu sein scheint. In den vergangenen sechs Monaten gaben die Unternehmen an, dass lediglich in unter zehn Prozent der Fälle eine Begleitung dabei war. Hier wurden mit neun Prozent insbesondere Elternteile und mit acht Prozent Partner:innen zur Unterstützung mitgebracht.

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In der Umfrage wurden auch weitere Aspekte rund um das Auftreten der Gen Z bei Vorstellungsgesprächen abgefragt. So fanden 35 Prozent der Befragten die Bewerber:innen schlecht vorbereitet oder unprofessionell.

Geht es heutzutage um die Arbeitswelt, ist die Generationendebatte um die Gen Z und die Boomer nicht weit. Beiden Generationen werden dabei gewisse Attribute zugeschrieben. Auf die Gen Z wird dabei häufig draufgehauen. Gen Z und die Arbeitswelt: Es bleibt ein viel diskutiertes Thema.

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