Kevin Spacey im Januar vor Gericht.
Kevin Spacey im Januar vor Gericht.Bild: Nicole Harnishfeger/Pool via REUTERS (archivfoto)

Vorwurf der sexuellen Nötigung: Kevin Spacey wird doch nicht angeklagt

18.07.2019, 08:38

Die Anklage wegen Vorwürfen sexueller Nötigung gegen den US-Schauspieler Kevin Spacey (59) ist verworfen worden. Die Staatsanwaltschaft begründete den Schritt damit, dass der Zeuge in dem Fall nicht verfügbar sei, wie US-Medien am Mittwoch berichteten. Das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" berief sich dabei auf das Bezirksgericht im Bezirk Nantucket.

  • Ein damals 18 Jahre alter Mann hatte Spacey vorgeworfen, ihn im Juli 2016 in einem Restaurant auf der Insel Nantucket vor der US-Ostküste betrunken gemacht und dann unsittlich berührt zu haben.
  • Bei einem Gerichtstermin vorige Woche hatte der Mann aber die Aussage darüber verweigert, ob er möglicherweise Textnachrichten von Spacey gelöscht haben könnte.

Die Verteidigung des früheren "House of Cards"-Stars plädierte schon länger dafür, dass die Klage fallen gelassen werde.

Seit Herbst 2017 sind in mehr als 30 Fällen Vorwürfe von sexuellen Übergriffen und Belästigung gegen Spacey öffentlich vorgebracht worden, seine Karriere ist dadurch ins Stocken geraten. Der Fall aus Nantucket war aber bisher der einzige, der zunächst vor Gericht gekommen war.

(pb/dpa)

"Am meisten stört mich, dass nichts so richtig planbar ist": Sechs junge Menschen erzählen bei watson von ihrem Leben während Corona

Mit der Omikron-Welle kommen auch auf Deutschland immer mehr Einschränkungen zu. Dabei hat jede Altersgruppe mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, doch besonders junge Menschen sind frustriert und in ihren Möglichkeiten stark eingeschränkt. Neue Leute kennenlernen, auf Partys gehen, spontan in den Urlaub fahren, Auslandssemester machen, im Hörsaal sitzen oder auch nur den Abiball feiern: Viele Erfahrungen können junge Menschen während der Pandemie nicht machen, oder nur mit sehr viel Planung und Vorsicht.

Zur Story