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Urlaub: Was Hotel-Gäste am liebsten stehlen – Umfrage bringt Überraschung

Beim Verlassen des Hotels lässt so manch einer gerne einmal etwas von Inventar mitgehen.
Beim Verlassen des Hotels lässt so manch einer gerne einmal etwas von Inventar mitgehen. Bild: Getty Images / Robert Daly
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Urlaub: Was Hotel-Gäste am liebsten stehlen – Umfrage bringt Überraschung

02.12.2023, 11:44
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Eine Nacht im Hotel verbringen, das allein ist für viele zwischen stressigem Alltag und gesellschaftlichen Krisen schon Urlaub. In den vergangenen Jahren ist vor allem das Interesse für den Bereich Wellness erneut gestiegen, viele wünschen sich eine Auszeit vom Leben in den eigenen vier Wänden.

Standardmäßig ist diese Zeit aber viel zu schnell vorüber und im Handumdrehen findet man sich wieder im alltäglichen Trott wieder. Um diesem traurigen Gefühl entgegenzuwirken, nehmen sich offenbar immer mehr Reisende kleine Andenken aus dem Urlaub mit, die sie auch Zuhause noch an die entspannte Auszeit erinnern – oder dort mindestens genauso praktisch sind.

Bei diesen Andenken handelt es sich allerdings nicht um gewöhnliche Mitbringsel aus dem knallbunten Souvenir-Shop, sondern um Diebesgut.

Eine Befragung unter Hotelinhaber:innen ergab zuletzt, dass Gäste vor allem Gebrauchsgegenstände wie Kissen, Fernbedienungen und Glühbirnen häufig einfach mit nach Hause nehmen. Am beliebtesten ist demnach die Mitnahme von Handtüchern. Sie machen 79 Prozent der gestohlenen Gegenstände der befragten Hotels aus.

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Hoteliers sehen klares Muster im Diebesgut ihrer Gäste

Doch die Erhebung des Bewertungsportal "Wellness Heaven" zeigt auch, dass sich die gestohlenen Gegenstände klar nach der jeweiligen Klasse des Hotels unterscheiden, aus dem gestohlen wird. So bemerken Hotels mit vier Sternen offenbar häufiger das Fehlen von Kleiderbügeln und Batterien aus etwaigen Geräten im Zimmer als höherpreisige Betriebe.

In Fünf-Sterne-Hotels hingegen berichten die Mitarbeitenden von durchaus skrupelloseren Langfingern unter ihren Gästen. So würden aus diesen luxuriöseren Zimmern eher TV-Geräte und zur Verfügung gestellte Tablets entwendet als in der niedrigen Hotelkategorie.

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Technische Geräte wie der Fernseher oder das Tablet werden vor allem aus Luxushotels entwendet. Bild: Getty Images / chinaface

Ein anderes beliebtes Objekt, das Fünf-Sterne-Hotels häufig als gestohlen melden, sind der Befragung zufolge Matratzen. Aus den Betten werden mitunter Polster im Wert von bis zu 1000 Euro in der Regel nachts über die Aufzüge heimlich in die eigenen Fahrzeuge geladen.

Auf die gleiche Weise dürften auch Diebe in einem italienischen Hotel vorgegangen sein: Sie nahmen das dekorative Klavier aus dem Foyer eines Hotels unbemerkt mit. Ein deutscher Hotelier berichtet von einer ähnlichen Geschichte, bei der die gesamte Stereoanlage aus dem Wellness-Bereich gestohlen wurde.

Überraschende Unterschiede bei Diebesgut von internationalen Gästen

Einen offenbar entscheidenden Faktor bei der Wahl der gestohlenen Objekte bemerkt "Wellness Heaven" auch in der Nationalität der Gäste. Schweizer:innen entwendeten demnach häufig den Föhn aus dem Hotelbad, Menschen aus den Niederlanden hingegen fokussieren sich auf Klopapier und Glühbirnen. Gäste aus Italien würden stattdessen vor allem Weingläser mit nach Hause nehmen.

Insgesamt berichten die gut 700 befragten Hoteliers von einem Anstieg der Diebstähle in ihren Etablissements. Vor allem Kaffeemaschinen und Matratzen werden demnach offenbar immer attraktiver für die Weiternutzung in den eigenen vier Wänden. Auch die Mini-Kühlschränke entwenden einige Gäste für das Urlaubsfeeling zu Hause aus den Zimmern.

Supermarkt: XXL-Rückruf bei Keksen – immer mehr Sorten betroffen

Wer beim Einkauf durch die Gänge im Supermarkt schlendert, der bleibt oft ungeplant vor den Regalen mit ungesunden Leckereien kleben. Ob Schokolade, Weingummi oder Chips – wenn der innere Schweinehund siegt, landet etwas davon im Einkaufskorb. Wer kürzlich zu Keksen gegriffen hat, sollte noch einmal genau hinschauen. Denn aktuell gibt es einen umfangreichen Rückruf, der nun ausgeweitet wurde.

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