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Das Bauhäusle wird von den Studierenden auch als Villa Kunterbunt bezeichnet. bild: bauhaeusle.de

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Das Bauhäusle: So leben Studierende im nachhaltigen Wohnheim

Von Architektur-Studierenden zu Beginn der 1980er Jahren errichtet, ist das Bauhäusle Deutschlands erstes nachhaltig gebautes Studierendenwohnheim. In dem außergewöhnlichen Wohnheim auf dem Universitäts-Campus Vaihingen in Stuttgart ist Platz für 30 Studierende. Wer hier einzieht, kann sich nicht nur über ein individuelles hölzernes Zuhause freuen, sondern geht auch einen besonderen Deal ein.

Damit das Bauhäusle nicht zerfällt, sind alle Bewohner dazu angehalten, weiter an ihm zu werkeln und zu tüfteln, damit es noch viele weitere Jahrzehnte bestehen kann. So ist beispielsweise im Jahr 2019 ein neuer Wintergarten entstanden, wie der Instagram-Kanal des Wohnheims verrät. Das Leitmotiv "Lernen durch selber bauen", unter dem das Bauhäusle in den Jahren 1981 bis 1983 von mehr als 200 Studierenden unter der Aufsicht der Architekten Peter Sulzer und Peter Hübner geplant und gebaut wurde, wird so fortgeführt. Das Wohnheim besteht laut der Website ausschließlich aus Holz- und Recyclingbaustoffen.

Die dreißig durchnummerierten Zimmer sind alle unterschiedlich geschnitten und benannt, wie ein Beitrag des SWR zeigt. Zwischen dem "Camembert", der "Mühle" und der "Tonne" befindet sich außerdem eine Art Tauschbörse: In einem Flur wird alles gesammelt, wovon sich die Studierenden trennen wollen. Das sind vor allem Klamotten, aber auch Rucksäcke und alte CDs werden dort verschenkt.

Die Studierenden leben hier nicht nebeneinander her – eine Gemeinschaft soll das Häusle bewohnen. Damit sich alle untereinander verstehen, werden neue Mitbewohner auch nicht vom Studierendenwerk ausgewählt, sondern bei persönlichen Vorstellungsrunden im Bauhäusle. Neben den einzelnen Zimmern gibt es auch Gemeinschaftsräume, in denen sich die Studierenden treffen.

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Die Zimmer sind lichtdurchflutet. bild: bauhaeusle.de

Nicht nur das Bauen ist durch und durch nachhaltig, auch in der Küche sieht es grün aus. Laut der Bauhäusle-Instagramseite sind nämlich viele der Bewohner Teil von Foodsharing und versorgen ihre Mitbewohner mit geretteten Lebensmitteln.

(sb)

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Unnötiger Energieverbrauch: Warum du den Backofen nicht vorheizen musst

Egal ob die Gemüselasagne, der Gugelhupf oder die Tiefkühlpizza, egal ob bei 120 Grad Umluft oder 200 Grad Oberhitze – wenn wir etwas in den Ofen schieben, dann bitte in den vorgeheizten. Steht so in den Rezepten, steht so auf der Verpackung und daran halten wir uns. Wäre schließlich dramatisch, wenn der Pizza etwas zustieße.

Aber warum eigentlich? Und noch viel wichtiger: Ergibt das überhaupt Sinn?

Einen Grund, warum stets vom "vorgeheizten Backofen" die Rede ist, gibt es schon. Schließlich …

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