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Ab sofort gibt es an 1250 Tankstellen ohne Aufpreis Hafermilch in Kaffees und Kaffeespezialitäten.Bild: iStockphoto / 12963734
Vegetarisch & vegan

Tankstelle startet neues Angebot – und reagiert auf wichtigen Trend

20.10.2022, 12:40

Vegane Milchalternativen aus Hafer, Soja, Mandel und Cashew gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Das hat auch eine Tankstellen-Kette als größter Coffee-to-go-Anbieter bemerkt – und kooperiert jetzt mit dem schwedisch Unternehmen Oatly. Ab sofort ist der Kaffee oder Cappuccino an rund 1250 Aral-Tankstellen mit Petit Bistro oder Rewe To Go auch mit der Barista-Hafermilch von Oatly erhältlich.

Eigenen Aussagen zufolge ist Aral damit die erste Tankstelle, die eine vegane Milchalternative ohne Aufpreis anbietet. An Standorten mit Rewe To Go-Shop können Kund:innen die Milchalternative auch in der Liter-Verpackung für den Verzehr zu Hause kaufen.

Hafermilch gibt es bei Aral ohne Aufpreis zum Kaffee oder Cappuccino

"Mit dem Barista-Haferdrink sprechen wir Menschen an, die keine tierische Milch trinken möchten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht können – und das ganz ohne Aufpreis", sagt Marvin Scharff, der bei Aral für das Food Service Category Management verantwortlich ist.

"Oatly ist dafür der perfekte Partner mit einer mehr als 25-jährigen Haferdrink-Expertise. Gemeinsam wollen wir so nicht nur unser Angebot erweitern, sondern auch neue Kundengruppen ansprechen", ergänzt Scharff.

"Unser Ziel bei Oatly ist es, den Umstieg von Kuhmilch auf Haferdrinks so einfach wie möglich zu machen."
Geschäftsführer von Oatly DACH Helge Weitz

Haferdrinks liegen derzeit im Trend und konnten zuletzt ein Wachstum von 20 Prozent verzeichnen. An Aral-Tankstellen ergibt sich daraus ein großes Potenzial. "Unser Ziel bei Oatly ist es, den Umstieg von Kuhmilch auf Haferdrinks so einfach wie möglich zu machen und überall dort, wo sich die Konsumenten aufhalten, eine klimafreundlichere Alternative anzubieten", sagt auch Helge Weitz, Geschäftsführer von Oatly DACH.

Aral-Tankstellen wollen nachhaltiger werden

Und auch sonst versucht die Aral-Tankstelle an verschiedenen Stellschrauben zu drehen, um Essen und Trinken unterwegs zumindest etwas nachhaltiger zu machen. Seit Januar 2021 sind die Kaffees und Kaffeespezialitäten an vielen Aral-Tankstellen in Recup-Mehrwegbechern erhältlich.

Für eine Pfandgebühr von einem Euro kann man den Becher mitnehmen und deutschlandweit in teilnehmenden Aral-Tankstellen und Cafés wieder abgeben: Entweder, man bekommt dafür seinen Euro zurück, oder aber man kauft ein neues Heißgetränk und bekommt im Austausch für den eigenen benutzten Becher einen neuen. Das robuste Material der Becher soll nach Angaben von Recup bis zu 1000 Einwegbecher ersetzen.

Südkorea produziert kaum noch Lebensmittel-Abfälle

Noch vor 30 Jahren hatte Südkorea ein enormes Müllproblem: Die Deponien der Hauptstadt Seoul galten als überfüllt – eine Lösung musste her. 2013 wurde dann ein landesweites Kompostier-Programm eingeführt. Heute recycelt das Land fast 100 Prozent der Lebensmittelabfälle.

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