RELEASE DATE: June 28, 2007. MOVIE TITLE: Harry Potter and the Order of the Phoenix. STUDIO: Heyday Films. PLOT: Harry is about to start his fifth year at Hogwarts. He s desperate to get back to schoo ...
Robbie Coltrane spielte Hagrid in den "Harry Potter"-Filmen.Bild: imago stock&people / imago stock&people
Top-News kompakt

Hagrid-Darsteller aus "Harry Potter"-Filmen ist tot

Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.
14.10.2022, 19:18

Hagrid-Darsteller aus "Harry Potter"-Filmen ist tot

Der britische Schauspieler Robbie Coltrane, weltbekannt für seine Rolle als Hagrid in den "Harry Potter"-Filmen, ist tot. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA am Freitagabend unter Berufung auf die Agentin des 72-Jährigen.

Anti-Öl-Aktivistinnen bewerfen van-Gogh-Gemälde mit Tomatensuppe

Anti-Öl-Aktivistinnen haben das berühmte Gemälde "Sonnenblumen" des niederländischen Künstlers Vincent van Gogh in London mit Tomatensuppe beworfen. Das Museum National Gallery teilte mit, dass dadurch kleinere Schäden am Rahmen entstanden seien. Das Bild, das einen Schätzwert von umgerechnet rund 84 Millionen Euro hat, sei aber nicht beschädigt worden.

Die beiden Mitglieder der Organisation Just Stop Oil hatten am Freitagvormittag in der National Gallery den Inhalt von zwei Dosen über dem Kunstwerk verschüttet. "Ist Kunst mehr wert als Leben? Mehr als Essen? Mehr als Gerechtigkeit", twitterte Just Stop Oil. "Die Lebenshaltungskostenkrise und Klimakrise wird durch Öl und Gas getrieben." Sicherheitskräfte führten die Frauen ab.

Lauterbach drängt Länder mit Kampagne zu mehr Corona-Schutz

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Länder wegen vielerorts hoher Corona-Infektionszahlen eindringlich aufgefordert, wieder mehr Maskenvorgaben für Innenräume vorzusehen. "Die Richtung, in die wir unterwegs sind, ist keine gute", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin mit Blick auf steigende Zahlen bei Ansteckungen, Gestorbenen und Belastungen in Kliniken. "Es ist jetzt wirklich an der Zeit." Sinnvoll wäre, mit geringeren Einschränkungen jetzt zu arbeiten, als mit sehr drastischen spät zu reagieren.

German Health Minister Karl Lauterbach attends a news conference with Paul-Ehrlich-Institute's (PEI) President Klaus Cichutek, as the number of coronavirus disease (COVID-19) cases is on the rise and  ...
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat am Freitag die neue Anti-Corona-Kampagne des Bundes vorgestellt.Bild: Reuters / LISI NIESNER

Lauterbach stellte eine neue Kampagne unter dem Motto "Ich schütze mich" vor, die für Impfungen, aber auch für gegenseitige Vorsicht und Schutz mit Masken werben soll. Es sei keine Angstkampagne. "Es geht darum, dass wir als Gemeinschaft zusammenhalten." In der Kampagne würden 84 "echte Personen" von ihrem Schicksal etwa auch zu länger anhaltenden Gesundheitsbeschwerden nach Infektionen (Long Covid) berichten. Es gebe lustige und "nicht so lustige" Motive in der Kampagne. Geplant sind Veröffentlichungen in allen Medien.

Der Minister machte deutlich, dass mit fortentwickelten Impfstoffen, Medikamenten für Infizierte und genaueren Daten die Instrumente für eine Pandemie-Kontrolle im Herbst und Winter vorhanden seien. Die Bundesregierung setze alles daran, dass die Corona-Krise in Zeiten des Ukraine-Krieges und hoher Inflation im Hintergrund bleibe und nicht zum bestimmenden Thema im Herbst und Winter werde.

Großbritannien: Liz Truss entlässt Finanzminister – Nachfolger bekannt

Angesichts der Turbulenzen wegen seiner umstrittenen Steuersenkungspolitik ist der britische Finanzminister Kwasi Kwarteng gefeuert worden. Das berichteten die Sender BBC und Sky News am Freitag übereinstimmend aus London.

Hintergrund ist das milliardenschwere Steuersenkungspaket der konservativen Regierung, das zu Unruhe an den Finanzmärkten wegen einer drohenden hohen Staatsverschuldung und zu massivem Unmut in den Reihen der Regierungspartei geführt hatte.

Stattdessen wird Jeremy Hunt neuer Finanzminister Großbritanniens und Nachfolger Kwartengs. Er ist Politiker der Konservativen Partei und ehemaliger Gesundheitsminister.

Der britische Finanzminister Kwasi Kwarteng wollte den Spitzensteuersatz für Topverdienende senken und löste damit große Turbulenzen an den Finanzmärkten aus.
Der britische Finanzminister Kwasi Kwarteng wollte den Spitzensteuersatz für Topverdienende senken und löste damit große Turbulenzen an den Finanzmärkten aus. Bild: PA Wire / Aaron Chown

Streit im Bundestag um milliardenschweren "Abwehrschirm"

Im Bundestag ist am Freitag kontrovers über den geplanten milliardenschweren "Abwehrschirm" der Bundesregierung gegen die hohen Energiepreise diskutiert worden. Florian Toncar (FDP), parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, sagte, der Abwehrschirm mit dem "Herzstück" einer Gas- und Strompreisbremse solle verhindern, dass Existenzen gefährdet werden. Die hohen Energiepreise seien Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die Strategie Russlands, Europa und Deutschland unter Druck zu setzen und die Gesellschaft zu destabilisieren, dürfe nicht aufgehen. Kritik, vor allem an der geplanten Finanzierung des Abwehrschirms, kam unter anderem von der CDU und der AfD.

Im Bundestag wurde heftig debattiert.
Im Bundestag wurde heftig debattiert.Bild: dpa / Michael Kappeler

Die Bundesregierung hatte den Abwehrschirm von bis zu 200 Milliarden Euro angekündigt, um Verbraucher und Unternehmen wegen der stark steigenden Energiepreise zu unterstützen. Finanziert werden soll dies über eine Wieder-Mobilisierung des zu Beginn der der Corona-Pandemie geschaffenen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF).

Trump für Aussage zum Sturm auf das Kapitol vorgeladen

Der Untersuchungsausschuss zum Angriff auf das US-Kapitol hat Ex-Präsident Donald Trump vorgeladen. Es ist eine selten vorkommende Eskalation der Untersuchungen. Zuvor versuchte der Kongressausschuss, Trump mit neuen Beweismitteln stärker für die Attacke verantwortlich zu machen. Wenn Trump der Vorladung nicht folgt, könnte das Repräsentantenhaus ihn wegen Missachtung des Kongresses anzeigen.

This exhibit from video released by the House Select Committee, shows a photo of then-President Donald Trump with his coast on as he returns to the Oval Office after speaking on the Ellipse on Jan. 6, ...
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump soll wegen seiner Rolle beim Sturm auf das Kapitol aussagen.Bild: ap / House Select Committee

Anhänger Trumps hatten am 6. Januar 2021 gewaltsam den Parlamentssitz gestürmt. Der damalige US-Präsident wiegelte die Menge dabei abermals mit falschen Behauptungen auf, dass ihm der Sieg gegen Herausforderer Joe Biden durch Betrug gestohlen worden sei. Er rief die Anhänger auf, zum Protest vor das Kapitol zu ziehen, wo gerade der Wahlsieg Bidens offiziell besiegelt werden sollte. Als Folge der Krawalle kamen fünf Menschen ums Leben.

Ukrainischer Botschafter Melnyk sagt Tschüss

Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hat sich via Twitter von Deutschland verabschiedet. "Ich kehre nach Hause zurück erhobenen Hauptes mit reinem Gewissen und dem Gefühl, meine Pflicht gegenüber der Ukraine erfüllt zu haben", schrieb er am frühen Freitagmorgen. "Danke, liebe deutsche Freunde, für Ihre Geduld." Melnyk will Deutschland am Samstag verlassen. Er soll in Kiew einen neuen Posten im Außenministerium übernehmen. Sein Nachfolger Olexij Makejew wird bereits Anfang kommender Woche in Berlin erwartet.

(Mit Material von dpa/afp)

Ampel legt Entwurf für Wahlrechtsreform vor ++ Weiteres LNG-Terminal für Deutschland
Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.

Die Ampel-Fraktionen haben einen Gesetzentwurf für eine Wahlrechtsreform vorgelegt, der den Bundestag wieder auf seine Regelgröße von 598 Abgeordneten verkleinern würde. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate war das Parlament immer weiter gewachsen – auf zuletzt 736 Abgeordnete. Der Gesetzentwurf von SPD, Grünen und FDP sieht nun vor, dass es künftig keine Überhang- und Ausgleichsmandate mehr geben soll. Dies kann zur Folge haben, dass in einem Wahlkreis direkt gewählte Abgeordnete keinen Sitz im Bundestag erhalten werden.

Zur Story