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News des Tages: Weltweit agierendes Hackernetzwerk "Hive" zerschlagen

ARCHIV - 25.02.2022, Nordrhein-Westfalen, Bad Oeynhausen: ILLUSTRATION - Ein Mann sitzt vor einem Laptop, der mit einem fiktiven Verschlüsselungstrojaner (Ransomware) befallen ist. Bei Angriffen mit E ...
Die Hacker-Gruppe soll weltweit für mehr als 1500 schwere Cyberangriffe gegen Unternehmen und Organisationen verantwortlich sein. (Symbolbild)Bild: dpa / Lino Mirgeler
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Weltweit agierendes Hackernetzwerk "Hive" zerschlagen

Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.
26.01.2023, 10:1726.01.2023, 18:01
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"Hive": Ermittler zerschlagen großes Netzwerk von Cyberkriminellen

Ermittlern aus Deutschland und den USA ist ein riesiger Schlag gegen ein internationales Verbrechernetzwerk gelungen. Konkret geht es um ein international agierendes Netzwerk von Cyberkriminellen und Erpressern.

Die Hacker-Gruppe soll in den vergangenen anderthalb Jahren weltweit für mehr als 1500 schwere Cyberangriffe gegen Unternehmen und Organisationen verantwortlich gewesen sein, wie das US-Justizministerium und die Staatsanwaltschaft in Stuttgart am Donnerstag mitteilten. Der verursachte Schaden bei den betroffenen Unternehmen und öffentlichen Institutionen soll nach Schätzungen der Ermittler "in die Milliarden gehen".

"Seit Juli vergangenen Jahres haben wir mehr als 300 Opfern auf der ganzen Welt geholfen und so Lösegeldzahlungen in Höhe von etwa 130 Millionen US-Dollar verhindert", sagte US-Justizminister Merrick Garland bei einer Pressekonferenz in Washington. Garland bedankte sich bei den internationalen Partnern – insbesondere Deutschland und den Niederlanden - für die grenzübergreifende Zusammenarbeit.

Nach Mord an 14-Jährigem: Haftbefehl gegen Jugendlichen

Nach dem gewaltsamen Tod eines 14-Jährigen aus Wunstorf hat die Staatsanwaltschaft Hannover Haftbefehl wegen Mordes gegen einen Gleichaltrigen beantragt. Der Beschuldigte sollte am Donnerstag der zuständigen Jugendrichterin vorgeführt werden, wie Behördensprecher Can Türkay sagte.

26.01.2023, Niedersachsen, Wunstorf: Blumen liegen an einer Tannenbaumschonung und einem Brachgelände in Wunstorf-Blumenau in der Region Hannover. Nach dem Fund der Leiche eines 14-jährigen Jungen in  ...
Nach dem Fund der Leiche eines 14-jährige liegen Blumen an einer Tannenbaumschonung und einem Brachgelände in Wunstorf-Blumenau in der Region Hannover. Bild: dpa / Julian Stratenschulte

Am Vortag war zunächst wegen Totschlags gegen den 14-Jährigen ermittelt worden. Er hatte die Tat gestanden, hatte der Polizei gesagt, er habe seinen Freund getötet und versteckt. Der Grund für den Vorwurf des Mordes: Der Verdächtige soll die Tat über mehrere Monate geplant und einen Stein genutzt haben, wie der "NDR" unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete

Komplize von Russland-Spion beim BND festgenommen

Nach der Festnahme eines Mitarbeiters des Bundesnachrichtendienstes (BND) wegen Spionage für Russland sitzt nun auch ein mutmaßlicher Mittäter in Untersuchungshaft. Der Mann wird nach Angaben des Generalbundesanwalts in Karlsruhe vom Donnerstag verdächtigt, die von dem BND-Mitarbeiter ausspionierten geheimen Informationen nach Russland gebracht und dort einem Geheimdienst übergeben zu haben. Der am Sonntag in München Festgenommene ist demnach deutscher Staatsangehöriger und kein BND-Mitarbeiter.

ARCHIV - 05.11.2019, Berlin: Geladene G
Der deutsche Geheimdienst wurde von Russland infiltriert. Bild: dpa / Wolfgang Kumm

Todesopfer bei Messerangriff in Regionalzug 16 und 19 Jahre alt

Nach dem tödlichen Angriff in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg bleiben Schock, Trauer und die Frage nach dem Warum. Polizei und Staatsanwaltschaft setzen ihre Ermittlungen zu der Attacke, bei der zwei Menschen starben und sieben verletzt wurden, am Donnerstag fort.

Wie bekannt gegeben wurde, handelt es sich bei den Getöteten um ein 16 Jahre altes Mädchen und einen 19 Jahre alten Mann.

Der mutmaßliche Täter war nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht als Intensivtäter bekannt. Der 33-Jährige staatenlose Palästinenser Ibrahim A. und steht unter subsidiärem Schutz, eine Abschiebung damit unwahrscheinlich. Er habe drei Vorstrafen gehabt, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt von Itzehoe, Carsten Ohlrogge, am Donnerstag in Kiel. Zum Motiv gibt es noch viele Fragen, wie Schleswig Holsteins Innenministerin mitteilte.

  • Lies hier, was bisher alles zu der schrecklichen Tat bekannt ist.
25.01.2023, Schleswig-Holstein, Neum�nster: Ermittler in wei�en Schutzanz�gen arbeiten in dem Regionalzug, der auf ein Abstellgleis in Neum�nster gefahren worden war. Bei einer Messerattacke in einem  ...
Der Täter hat in dem Regionalzug zwischen Kiel und Hamburg ein Blutbad angerichtet.Bild: dpa / Jonas Walzberg

Deutsche Handballer verpassen WM-Halbfinale

Deutschlands Handballer haben den Einzug ins WM-Halbfinale verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason verlor das Viertelfinale gegen Olympiasieger Frankreich am Mittwochabend mit 28:35 (16:16) und muss den Traum von der ersten WM-Medaille seit 16 Jahren begraben.

Kapitän Johannes Golla (sechs Tore) war vor 5500 Zuschauern in der Ergo Arena in Danzig die erfolgreichsten Werfer für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Die Partie war wegen der doppelten Verlängerung des vorherigen Spiels zwischen Norwegen und Spanien (34:35) mit 22-minütiger Verspätung angeworfen worden.

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Paul Drux (l.) tröstet DHB-Spielmacher Juri Knorr nach dem Viertelfinal-Aus bei der Handball-WM.Bild: dpa / Jan Woitas

Deutschland absolviert in Stockholm noch eine Platzierungsrunde, Gegner ist dabei zunächst Afrikameister Ägypten (Freitag, 15.30 Uhr/ARD). Die bislang letzte WM-Medaille hat ein deutsches Team beim Triumph 2007 im eigenen Land gewonnen.

Gas- und Strompreise: Verdopplung droht

Deutschlands Stadtwerke erwarten eine Verdoppelung der Gas- und Stromtarife für Endkunden. Angesichts gesunkener Großhandelspreise "wollen natürlich auch die Stadtwerke die Tarife senken, und machen das, sobald Spielraum da ist". Er warne aber vor falschen Hoffnungen, sagte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der kommunalen Unternehmen (VKU), der "Neuen Osnabrücker Zeitung"

"Es wird nach unserer Einschätzung absehbar auf eine Verdoppelung der Gas- und Stromtarife hinauslaufen." Die Krise sei nicht mehr ganz so dramatisch, aber nicht vorüber. Einen Zeitraum für die erwartete Preisverdoppelung nannte Liebing nicht.

Verdi ruft bundesweit zu Warnstreiks an Post-Niederlassungen auf

Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post am Donnerstag zu Warnstreiks aufgerufen. Beteiligen sollen sich demnach an den ganztägigen Aktionen bundesweit Beschäftigte in ausgewählten Betrieben in den Paket- und Briefzentren sowie in der Paket-, Brief- und Verbundzustellung, wie Verdi mitteilte. An den ganztägigen bundesweiten Streiks in der vergangenen Woche in Brief- und Paketzentren hatten sich von Donnerstagabend bis Samstag den Angaben zufolge rund 30 000 Beschäftigte beteiligt.

Die Gewerkschaft verlangt mit Verweis auf die hohe Inflation für die Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG eine Entgelterhöhung von 15 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Die Tarifverhandlungen sollen am 8. und 9. Februar fortgesetzt werden.

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Trump darf auf Instagram und Facebook zurückkehren

Die gesperrten Konten des früheren US-Präsidenten Donald Trump bei den Online-Plattformen Facebook und Instagram werden wieder freigegeben. "Wir werden die Suspendierung der Accounts von Herrn Trump bei Facebook und Instagram in den kommenden Wochen beenden", erklärte der Mutterkonzern Meta am Mittwoch. "Die Öffentlichkeit sollte in der Lage sein zu hören, was Politiker sagen, damit sie fundierte Entscheidungen treffen kann."

FILE - In this Thursday, June 18, 2020 file photo, President Donald Trump looks at his phone during a roundtable with governors on the reopening of America's small businesses, in the State Dining ...
Ex-Präsident Donald Trump bekommt seine gesperrten Facebook- und Instagram-Konten zurück.Bild: AP / Alex Brandon

Trumps Konten waren einen Tag nach dem Sturm radikaler Anhänger des damaligen Präsidenten auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 gesperrt worden. Meta-Politik-Chef Nick Clegg erklärte nun, es seien "neue Schutzplanken" eingezogen worden, um Verstöße gegen die Regeln der Plattformen zu verhindern.

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Laut CNN-Bericht: Russland wollte offenbar Rheinmetall-Chef töten
Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.

Russlands Regierung plante zu Beginn des Jahres offenbar die gezielte Ermordung des Chefs des Waffenherstellers Rheinmetall.

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