Spaß
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

Bild: screenshot ard

Tatort ohne Tatort: Wir haben "Inferno" anhand von User-Kommentaren rekonstruiert

Sinnvoller als mit "Tatort"-Gucken lässt sich ein Sonntagabend hierzulande wohl kaum verbringen – unterhaltsamer als die Krimi-Serie an sich sind allerdings oftmals die Tweets der Fan-Gemeinde auf Twitter.

Anstatt uns den letzten "Tatort: Inferno" in der ARD dieses Mal selbst gemütlich anzuschauen, haben wir das Geschehen auf Twitter verfolgt – und daraus unsere eigene Version der Handlung rekonstruiert. Das ist das Ergebnis.

Achtung, Spoiler!

Was wirklich passiert ist:

In einem Dortmunder Krankenhaus wird die Internistin Dr. Gisela Mohnheim eines Morgens mit einer Plastiktüte über dem Kopf leblos aufgefunden. Das überlastete Krankenhauspersonal hat kaum Zeit für die Ermittler Faber, Bönisch, Dalay und Pawlak – dennoch entpuppt sich der Doppeldoktor Norstädter mit der Zeit als Hauptverdächtiger und schließlich als Hochstapler. Im weiteren Verlauf der Sendung geht es allerdings weniger um die Täterfrage, als um das Psychoduell, das sich zwischen Faber und Norstädter entspinnt. Die Folge endet damit, dass Faber den flüchtenden Norstädter mit seinem Auto rammt und anschließend schwerverletzt in die Notaufnahme eingeliefert wird.

Und das ist unsere "Tatort"-Version:

Erster Auftritt in einer Straßenbahn, die kurioserweise durch einen U-Bahnhof fährt: Das Ermittler-Team um Faber, Bönisch und Dalay wird zu einem heruntergekommenen Krankenhaus in Dortmund gerufen.

Faber, der mal wieder aussieht wie ein Landstreicher, sollte lieber eine Runde Schlaf nachholen als mit seinen beiden Kolleginnen im Ruhrpott herumzuermitteln.

Immerhin liegt die Leiche diesmal praktischerweise schon in der Klinik: Gisela Mohnheim, eine Internistin, wurde tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden. Die diensthabende Ärztin scheint überfordert: "Ich habe nichts gemacht und sie nicht angefasst!" Dabei würde man von einer Ärztin doch erwarten, dass sie die Dame zumindest versucht, wiederzubeleben. Oder ihr zumindest mal die Plastiktüte vom Kopf zieht. Nun denn.

"Ich dachte, sie schläft"

Während das Ermittlungs-Team mit den recht unbeeindruckten Krankenhausmitarbeitern spricht ("Ich dachte, sie schläft" – macht man ja öfter mal mit einer Tüte auf dem Kopf), kommt der erste wichtige Hinweis: ein roter Regenschirm. Der sieht verdächtig aus. Genauso wie der Pfleger, offenbar gespielt von Axel Witsel.

(Dass sich eine Straßentaube ebenfalls im Krankenhaus befindet, scheint hingegen erschreckend normal. Die Zustände in Dortmunder Krankenhäuser wirken fraglich.)

Ist die Plastiktüte über dem Kopf eine Sex-Praktik?

Von all dem lässt Faber sich nicht ablenken. Mit dem Selbstbewusstsein eines privatversicherten Patienten organisiert er in Windeseile einen Termin mit einem Psychologen – dem Doppel-Doktor Neustädter. Anscheinend suchte Mohnheim Neustädter regelmäßig auf: "Wir haben geredet", behauptet der Arzt. Das klingt eindeutig nach einer Affäre. War die Sache mit der Plastiktüte über dem Kopf vielleicht Teil einer abgefahrenen Sex-Praktik, zu die der Dr. Dr. Neustädter sie überredet hat?

Um der Frage auf den Grund zu gehen, ob die tote Mohnheim eine Affäre mit Neustädter hatte, fährt das Ermittler-Team zu Mohnheims Mann. Herr Mohnheim, gerade im Garten zugange, hat mit seiner schweren Aggression gegen Bäume zu kämpfen und wirft mit Setzlingen nach dem Ermittler-Team. Obwohl Herr Mohnheim mindestens zwei Staudengewächse auf dem Gewissen hat, liebte er seine verstorbene Frau wohl sehr und gerät schon bald aus dem Fokus der Ermittlungen.

Herr Mohnheim hat zwei Staudengewächse auf dem Gewissen – aber der Mörder ist er nicht.

Erneut suchen Faber, Bönisch und Dalay Dr. Dr. Neustädter auf – den sie, typisch Psychologe, schließlich im OP vorfinden und mal eben verhören. Dass man als Patient auf seinen Arzt warten muss, ist ja nichts Neues – und wenn man eh schon unter Vollnarkose ist, kriegt man's immerhin nicht mit.

Der Psychologe bleibt weiterhin verdächtig. Faber bereitet der Fall schlaflose Nächte, deswegen streift er, ganz einsamer Wolf, durch Dortmunder Imbissbuden und trinkt Bier.

Dalay wiederum, Ermittlerin mit Leib und Seele, probiert in der Zwischenzeit die Sache mit der Plastiktüte selbst mal aus und stellt fest: irgendwie doof. Da kriegt man so schlecht Luft.

"Tatort" beweist: Plastiktüten sind gefährlich

Dann stirbt blöderweise auch noch Peter, der Pfleger. Spätestens jetzt sollte der letzte Umweltsünder überzeugt sein: Plastiktüten sind gefährlich. Mit Jutebeutel wären sowohl Mohnheim als auch Pfleger-Peter noch am Leben.

Warum Peter sein Leben lassen musste, ist unklar. Neustädter entpuppt sich jedoch als Schwindler, der Doppel-Doktor ist nämlich gar kein Doktor. Möglicherweise ist ihm Mohnheim auf die Schliche gekommen und musste deswegen ihr Leben lassen.

Der Doppel-Doktor ist kein Doktor und die Taube ein Kaninchen – was?!

Und ab jetzt wird der "Tatort" richtig funky: Obwohl klar ist, dass Neustädter gelogen und wahrscheinlich nur drei Semester Medizin im Leben studiert hat, nimmt Faber LSD von ihm an, das möglicherweise aber doch kein LSD ist, sondern Tabletten, die die Entscheidungsfähigkeit rauben und einen wilden Tütenfetisch erzeugen.

Außerdem ist aus der Taube ein Kaninchen geworden, und das Kaninchen hat eine Krankenschwester gefressen, die zuvor dessen Fressen gefressen hat.

Am Ende ist Fabers Auto kaputt. Warum? Keine Ahnung, ist aber irgendwie schade.

Wirklich gefallen hat der "Tatort" nicht

Richtig gefeiert hat den Dortmunder "Tatort" wohl niemand – die Schauspieler waren laut Twitter-Urteil schlecht, die Stadt hat sich von ihrer hässlichsten Seite gezeigt und alle Figuren schienen irgendwie ein Drogenproblem zu haben. Die einzige Protagonistin, die okay zu sein schien, war die Taube. Aber die wurde dann ja zum Kaninchen. Oder so. Und was es mit dem roten Regenschirm auf sich hatte? Der war am Ende dann wohl doch nicht so wichtig, wird aber immerhin für sein schauspielerisches Talent gelobt:

Das könnte dich auch interessieren:

"In meinen Kühlschrank geschaut": So dreist kontrolliert das Jobcenter Hartz-IV-Empfänger

Link zum Artikel

McDonald's- und Burger-King-Mitarbeiter packen über dreisteste Kunden aus

Link zum Artikel

9 Hochzeitsplaner erzählen, welche "tollen Ideen" sie nicht mehr sehen können

Link zum Artikel

Ein Helene-Fischer-Song war für Florian Silbereisen gedacht – doch es kam ganz anders

Link zum Artikel

Autofahrer weichen aus: Gelbe Teststreifen plötzlich auf der A4 aufgetaucht

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Mit seinem Helene-Fischer-Auftritt hat sich der Engel verraten

Link zum Artikel

iPhone-Userin ruiniert besonderen Moment der Braut – so regt sich eine Fotografin auf

Link zum Artikel

Ein Bobby-Car im Parkverbot – so reagiert die Polizei

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Dieser Promi steckt im Kudu-Kostüm!

Link zum Artikel

Gleiches Produkt, dreifacher Preis? Jetzt reagiert Edeka auf die Vorwürfe

Link zum Artikel

"Masked Singer": Faisal Kawusi empört mit üblem Merkel-Witz – ProSieben reagiert patzig

Link zum Artikel

Whatsapp-Panne: Tochter schickt Eltern Urlaubs-Selfie – Wiedersehen dürfte peinlich werden

Link zum Artikel

Das denken Singles, wenn sie diese 5 Sprüche hören

Link zum Artikel

"Wo ist es nur geblieben?": Fans rätseln über angekündigtes Interview mit Helene Fischer

Link zum Artikel

Aldi startet neues Konzept in London – warum das in Deutschland nicht funktionieren würde

Link zum Artikel

Foodwatch kritisiert Edeka: Zwei Produkte, zwei Preise – trotz gleichen Inhalts

Link zum Artikel

Ein Fehler veranschaulicht, worum es Plasberg beim EU-Streit wirklich ging

Link zum Artikel

Weil sie ihr Auto wuschen: Wut-Brief an Sanitäter – Antwort wird gefeiert

Link zum Artikel

Neymar könnte mit Domino-Effekt für neuen Toptransfer beim FC Bayern sorgen

Link zum Artikel

Whatsapp: Mit diesem Trick kannst du noch Tage später unpassende Nachrichten löschen

Link zum Artikel

Umstrittenes Cover von Helene Fischer: "Vogue"-Chefin spricht über Bedenken

Link zum Artikel

"Stranger Things": Wenn diese Theorie stimmt, ist klar, was aus Hopper wurde

Link zum Artikel

Aldi wird sein Angebot radikal überarbeiten – das wird sich für dich jetzt ändern

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
Themen
2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jenny Wodara 15.04.2019 16:11
    Highlight Highlight Ich habe beim Lesen eurer Tatort- Version Tränen gelacht.😂😂😂
  • Ulf Wachtel 15.04.2019 13:40
    Highlight Highlight Dieser Tatort war vor allem eins - anstrengend!!!
    Ich hoffe, niemand, aber auch wirklich niemand gerät an so ein Ermittlerteam. Von völlig bekloppt bis Straftat (versuchter Totschlag oder Mord) durch Ermittler war alles vertreten.

"Game of Thrones": Szene zwischen Daenerys und Sansa ist perfektes Meme-Material

In Folge 2 Staffel 8 unterhalten sich die zwei Frauen, und obwohl das Gespräch harmonisch beginnt, wird am Ende klar (Achtung, Spoiler!): Die eine traut der anderen nicht und umgekehrt. Die Szene erreicht in folgendem Bild ihren eiskalten Höhepunkt:

Eigentlich läuft das Gespräch zwischen Sansa und Daenerys unerwartet gut: Entschuldigungen werden ausgesprochen und female-empowerment ausgetauscht. Höhepunkt bis dahin ist sicher folgende Konversation:

Doch dieses Lächeln, es wirkt irgendwie, naja, erzwungen. Da wenige Augenblicke später die kurz aufflammende Harmonie zwischen den beiden sowieso wieder vorbei ist, hat die Szene nicht die gleiche Aufmerksamkeit bekommen, wie beispielsweise die Sexszene von Arya oder der Ritterschlag von Brienne.

Artikel lesen
Link zum Artikel