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Uli Hoeneß, hier auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern am 15. November, sorgt sich um den Fußballnachwuchs. Bild: picture alliance / augenklick / firo Sportphoto/Marcel Engelbrecht

"Daddeln ja alle" – Uli Hoeneß macht sich Sorgen über Fußball-Nachwuchs

Er hat noch immer viel zu sagen: Rund zwei Wochen nach seinem Abtritt als Präsident des FC Bayern München hat sich Uli Hoeneß bei der Preisverleihung des Bayerischen Landes-Sportverbandes zurückgemeldet.

Der Ex-Boss lobte zunächst Bayern-Star Robert Lewandowski als "im Moment besten Mittelstürmer der Welt". Er könne "jeden Preis gewinnen" und habe "alles verdient".

Doch statt über die sportliche Lage der Bayern zu sprechen, erklärte Hoeneß, was ihn zur Zeit so umtreibt:

"Ich habe große Sorgen, dass es auch im Fußball in den nächsten Jahren schwieriger wird mit dem Internet, weil ja alle daddeln wollen und nicht mehr draußen kicken wollen."

Alle müssten daher zusammenarbeiten, dass Jugendliche sich im Freien bewegen und nicht zu Hause am Computer hocken, führte Hoeneß weiter aus.

Damit ist klar, liebe Kinder: Statt nächtelang "Fortnite" oder "Fifa" zu zocken, sollten wir uns lieber um die Fußball-Zukunft kümmern.

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Uli Hoeneß, Ehrenpräsident und früherer Präsident des FC Bayern München, erhält bei der Verleihung des BLSV-Ehrenamtspreises (des Bayerischen Landes-Sportverbands) des Sonderpreis für soziales Engagement. Bild: picture alliance / Tobias Hase

Der Ex-Boss hatte auf der Veranstaltung einen Preis für sein soziales Engagement erhalten und nutzte die Gelegenheit, eine stärkere Förderung des Ehrenamtes zu fordern.

"Ich weiß ganz genau, dass aus mir nichts geworden wäre ohne die Trainer und ehrenamtlichen Helfer, die den Jugendlichen die Möglichkeit geben, überhaupt Sport treiben zu können."

Es sei zunehmend schwieriger geworden, "Leute zu finden, die unentgeltlich für den Sport und für die Kinder arbeiten oder ihre Freizeit opfern".

(pcl)

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