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Bild: Jan Huebner/Martin/imago

Adios, Uli: Hoeneß tritt wohl nicht mehr als Bayern-Präsident an

Seit 40 Jahren reagiert er - mit einer kleiner Unterbrechung - den FC Bayern: Nun will Uli Hoeneß nach Informationen der "Bild"-Zeitung im November nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident des FC Bayern München antreten. Das berichtet das Blatt am Dienstagabend.

Hoeneß will wohl Ämter beim FC Bayern München räumen

Wie die "Bild" außerdem schreibt, will Hoeneß zudem den Posten als Aufsichtsratschef abgeben. Für dieses Amt hatte sich der 67-Jährige erst im vergangenen Dezember bis 2022 bestätigen lassen. Der langjährige Bayern-Macher wollte sich in dem Zeitungsbericht selbst nicht äußern. Hoeneß wurde 2014 wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt.

Er trat daraufhin von seinen Funktionen als Bayern-Präsident und als Aufsichtsratsvorsitzender zurück. Im November 2016 wurde Hoeneß erneut zum Bayern-Präsidenten gewählt.

Neben dem Wunsch, etwas kürzerzutreten, soll aber auch die Kritik an seiner Person auf der vergangenen Mitgliederversammlung zur Entscheidung dazu beigetragen haben, sich zurückzuziehen.

Nachfolger von Uli Hoeneß soll schon geplant sein

Hoeneß soll planen, den stellvertretenden Bayern-Aufsichtsratsvorsitzenden und ehemaligen Adidas-Chef Herbert Hainer als Nachfolger für seine bisherigen Ämter vorzuschlagen. Als künftiger Vorstandsvorsitzender soll der einstige Bayern- und Nationalmannschaftstorwart Oliver Kahn kommen.

Hoeneß hatte erst Anfang Mai sein 40-jährige Amtsjubiläum als Manager und Macher des Vereins gefeiert. "Ich werde mich nach der Saison in aller Ruhe mit meiner Familie zusammensetzen und bis Ende Juni entscheiden, ob ich noch einmal antrete oder nicht.

Diesen Fahrplan kennen alle im Verein", hatte Hoeneß anlässlich des Jubiläums in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur erklärt. "Ich bin in der Sache total entspannt. Eines ist aber auch klar: Man darf sich nicht einbilden, dass man unersetzlich ist. Jeder ist ersetzbar", fügte der Weltmeister von 1974 hinzu.

(pb/dpa)

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