Ob die Zukunft des Innenverteidigers in München liegt, ist offen und wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden.
Ob die Zukunft des Innenverteidigers in München liegt, ist offen und wird sich erst in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden.Bild: www.imago-images.de / Revierfoto

Nach Wechsel-Gerüchten um Bayern-Star: Jetzt spricht sein Berater

05.11.2021, 13:31

Niklas Süle hat keine leichte Zeit hinter sich – sowohl beim FC Bayern wie in der Nationalmannschaft: Viele kleinere Verletzungen, Quarantäne, Gewichtsprobleme. Kritik hagelte es in der vergangenen Saison immer wieder. Doch unter Julian Nagelsmann hat sich der Innenverteidiger seit Sommer verbessern können und präsentierte sich seitdem in Topform, schaltete sich hin und wieder sogar ins Offensivspiel ein.

Sein Vertrag beim FC Bayern München läuft im Sommer 2022 aus, ab Januar könnte er mit interessierten Vereinen über einen ablösefreien Wechsel verhandeln. Seine sportliche Zukunft ist deshalb zu einem Dauerthema in München geworden. In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Spekulationen und Gerüchte um den 26-Jährigen. Grundsätzlich soll er sich im Verein und in der Stadt wohl fühlen, doch der 37-malige Nationalspieler weiß auch, dass es für ihn einen Markt gibt. Vor allem in der Premier League. In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Spekulationen und Gerücht. Nun hat sich sein Berater Volker Struth zum aktuellen Verhandlungsstand geäußert.

Wie es mit dem Abwehrspieler weitergeht ist weiterhin vollkommen offen

Im "SPORT1"-Podcast "Meine Bayern-Woche" betonte der 55 Jahre alte Star-Berater und Geschäftsführer der Agentur Sports360, dass eine Entscheidung noch lange ausstehe. Ein Wechsel von Süle sei kein Muss, auch ein Verbleib beim FC Bayern sei vorstellbar.

"Natürlich muss man jetzt erstmal in einen Entscheidungsprozess kommen. So weit sind wir noch nicht. Es ist alles offen."
Volker Struth zur Entscheidung von Niklas Süle

Struth sagte, dass Gespräche bald anstünden: "Jeder, der sich in dem Business auskennt weiß, dass es jetzt bald zu Gesprächen kommen wird. Dann muss man schauen, was passiert."

Höheres Gehalt als Hindernis?

Sollten die Münchener ihren 1,95-Meter-Hünen halten wollen, müssen sie wohl etwas tiefer in die Brieftasche greifen: Klar ist nämlich, dass Süle in eine deutlich höhere Gehaltsklasse aufsteigen will. Laut Sport1 standen Forderungen von 10 Millionen Euro Jahresgehalt im Raum.

Das Interesse an dem gebürtigen Frankfurter dürfte zumindest nicht gering ausfallen. Mit über 200 Bundesliga-Spielen und mehr als 30 Einsätzen in der Champions League weist Süles Vita immerhin schon einiges an Erfahrung auf. Mit dem FC Bayern gewann Süle bislang unter anderem viermal die Deutsche Meisterschaft, zweimal den Pokal und die Champions League 2020.

So steht es um Newcastle-Gerüchte

Auch Newcastle United soll nach einigen Spekulationen ein Auge auf Süle geworfen haben. "Nein, es wurden keine Gespräche geführt.", stritt sein Berater ab.

Süle selbst erzählte zunächst gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass er sich einen Sprung ins Ausland vorstellen könne, er betont aber auch: "Wenn beide Seiten zu dem Schluss kommen, dass es weiterhin miteinander passt, würde ich alles daransetzen, hier zu bleiben."

Kurz danach fügt er an:

"Wenn man aber merkt, dass das von einer Seite nicht mehr ganz so gesehen wird, dann kann es auch sein, dass ich sage: Ich bin ablösefrei und wage noch mal was Neues."

Dass sein Schützling beim FC Bayern verlängert, kann Struth aber auch nicht bestätigen. Die Entscheidung liege allein bei Süle, betonte Struth. "Es ist nicht so, dass der Spieler unmündig ist oder der Spieler kein Mitspracherecht hat. Niklas wird uns sagen, was er will und wenn Gespräche scheitern, wird man irgendwann mit anderen Klubs sprechen müssen."

(abd)

FC Bayern: Kimmich hat Corona – dabei überlegte er gerade, sich doch noch impfen zu lassen

Nach Wochen der Kritik kam am Mittwoch eigentlich Bewegung in die Impf-Debatte beim FC Bayern. Von dem Quintett um Joshua Kimmich, Eric Maxim Choupo-Moting, Michael Cuisance, Serge Gnabry und Jamal Musiala seien mehrere Spieler doch von einer Impfung gegen das Coronavirus überzeugt worden. Während Gnabry und Musiala in ihrer aktuellen Quarantäne eine Spritze bekommen haben sollen, hatte sich Choupo-Moting mittlerweile mit dem Virus infiziert.

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