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Matthias Sammer bleibt auch über die Saison hinaus externer Berater bei Borussia Dortmund. Bild: imago images / bkolbert-press/Burghard Schreyer
Bundesliga

BVB-Berater Matthias Sammer gibt Einblick in Zukunftsplanung von Erling Halaand

02.03.2022, 08:29

Robert Lewandowski und Erling Haaland sind die beiden prägenden Stürmer der Bundesliga. Und um beide Top-Angreifer gibt es seit Jahren immer wieder Wechsel-Spekulationen.

Zwar hat Lewandowski beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2023, doch wirklich klar haben sich die Bayern-Bosse zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung noch nicht geäußert.

Ganz anders sieht die Situation bei Erling Haaland aus. Der 21-jährige Norweger kann Borussia Dortmund dank einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag in diesem Sommer wohl für 75 Millionen Euro verlassen.

Und die Interessenten stehen Schlange. Real Madrid, der FC Barcelona, Chelsea, Manchester City, Manchester United, Paris Saint-Germain und auch der FC Bayern gelten als heißeste Interessenten.

Und selbst für Matthias Sammer, der als externer Berater für den BVB arbeitet, ist die Frage um Haalands Zukunft faszinierend. Wohin und ob der Norwerger am Ende der Saison tatsächlich wechselt, kann der 54-Jährige auch nicht einschätzen. Das erzählte er im Podcast "Einfach mal Luppen" von Toni Kroos und seinem Bruder Felix.

"Im Prinzip ist es konterkariert durch die Situation, die ein Stück weit auch in seinen Händen liegt. Deshalb entscheidet er das wohl ein bisschen mehr als der Verein."

Sammer findet Vergleich von Lewandowski und Haaland nicht angebracht

Immer wieder wird daher auch über die Situation spekuliert, dass Haaland Lewandowskis Nachfolger beim FC Bayern wird und die Münchner den 33-jährigen Polen im Sommer verkaufen.

Die beiden Stürmer aber zu vergleichen, "verbietet sich in meinen Augen", sagt Sammer. Beide würden an ganz unterschiedlichen Punkten ihrer Karrieren stehen.

Haaland stünde am Anfang einer "großartigen Karriere – unter der Voraussetzung, dass er verletzungsfreier wird." Aktuell fällt der 21-Jährige mit muskulären Problemen aus. In der Vergangenheit hatte er damit immer wieder zu kämpfen.

Doch wenn das gelingt, sieht der Europameister von 1996 fast keine Grenzen für den Norweger. "Wenn er das, was er zu leisten imstande ist, auf den Platz bringt, ist das außergewöhnlich: Schnelligkeit, Wucht, Torgefahr, Siegermentalität, Ausstrahlung, auch Authentizität sind bei ihm sehr gut."

Durch diese Attribute könne Haaland eines Tages auf das Level von Lewandowski kommen, der aktuell "in den Herbst seiner Karriere" gehe.

Sammers Zukunft beim BVB geklärt

Eine Entscheidung über seine eigene Zukunft hat Sammer unterdessen getroffen. Er wird auch weiter als externer Berater des BVB arbeiten.

"Ich gebe mein Bestes, mich auch in Zukunft einzubringen. Es wird darauf hinauslaufen, dass wir das weiter gemeinsam entwickeln."

Es seien lediglich ein paar weitere Details mit Geschäftsführer Hans-Joachim Watze zu besprechen.

(lgr)

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