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Die Macher am Mic: Die BVB-Netradio-Kommentatoren Boris Rupert (links) und Norbert "Nobby" Dickel. Bild: imago sportfotodienst

"Dieser Korinthenkacker" – die 7 herrlichsten Ausraster in 20 Jahren BVB-Netradio

Von Neuseeland bis nach Neckarsulm hören Woche für Woche Tausende Fans die Spiele von Borussia Dortmund via Live-Reportage des BVB-Netradios. Das Kommentatoren-Duo Nobby Dickel und Boris Rupert ist dabei so beliebt, dass die Fans gar nicht mehr ohne sie können: Der BVB hat mal entschlüsselt, dass jeder dritte BVB-Fan das Netradio während einer TV-Live-Übertragung hört und stattdessen den Fernsehton herunterdreht.

Schon Meister-Macher Jürgen Klopp verriet: "Ich finde es cool, ich bin seit jeher großer Fan von Radio-Reportagen." Kein Wunder, denn das Netradio ist genau so rassig, ungehalten und emotional wie Klopp. Einmal hagelte es für das BVB-Fanradio sogar Geldstrafen vom DFB...

Weil das Netradio nun 20. Geburtstag feiert, haben wir die sieben emotionalsten Ausraster voller Glück und Hass für euch herausgesucht. Dagegen wirkt jeder Podcast wie eine Einschlafhilfe...

"Das ist so geil, ich dreh hier durch"

Das Hinspiel des BVB gegen den FC Bayern in dieser Saison war ein Wechselbad der Gefühle. Zweimal führen die Bayern, zweimal kommt der BVB zurück. Am Ende macht Paco Alcácer das 3:2.

"Das wird in jedem Jahresrückblick gezeigt"

Vielleicht der berühmteste Fehlschuss der jüngeren Vereinsgeschichte: Kuba trifft das leere Tor in Freiburg nicht! Auch Nobby Dickel verzweifelt...

"Leck mich am Arsch"

Seit 1991/1992 hatte kein Dortmunder Team mehr beim FC Bayern einen Bundesliga-Sieg geholt. Und dann kam der 26. Februar 2011. Die Borussia schlug den FC Bayern verdient mit 3:1 und sollte mit zwei Meisterschaften die Bayern-Vormachtstellung wackeln lassen. Sehr zur Freude des BVB-Netradios.

"Das haben sie verdieeeent"

Dortmund gegen Hoffenheim im Jahr 2010. 1:0 für die TSG. Die 90. Minute ist schon rum, da steht Antonio da Silva zum Freistoß bereit. Der Rest ist schwarz-gelbe Geschichte – auch weil Boris Rupert diesen Moment mit seinen Worten versüßt.

"2:0 gegen den kommenden Vize-Meister"

12. Mai 2007. Schalke ist Fast-Meister. Bis zum Revierderby zumindest. Am vorletzten Spieltag treffen Dortmund und Schalke aufeinander. Der BVB gewinnt 2:0.

Das Netradio explodiert natürlich. Unser Highlight nach dem legendären Torjubel von Ebi Smolarek, der auf dem Zaun der Südtribüne salutierte: "Da gibt es Gelb wegen übertriebenem Torjubel – aber einfach darauf geschissen."

"Dieser Korinthenkacker vor dem Herrn"

Die Netradio-Reportage zum Spiel gegen Leverkusen im Jahr 2011 schaffte es sogar mal zu Markus Lanz ins Abendprogramm des ZDF. Der DFB verhängte für die Aussagen im Leverkusen-Spiel sogar Geldstrafen: Wegen der unflätigen Wortwahl musste Norbert Dickel 2500 Euro an eine DFB-Stiftung zahlen. Für Boris Rupert waren es 1000 Euro.

Das Wunder gegen Malaga

Zu diesem Spiel muss man nicht viel sagen. Das Wunder gegen Malaga ist eines der krassesten Comebacks der Champions-League Geschichte. Mit dem 1:2 in der 82. Minute war nach dem 0:0 im Hinspiel das Aus des BVB eigentlich besiegelt. Bis zur 90. Minute passierte nichts mehr.

Doch dann traf der BVB doppelt in der Nachspielzeit. Und das Netradio mit einem völlig erschöpften Nobby Dickel stand den Profis auf dem Feld in nichts nach: Ob "Weiter Jungs weiter" und "Jetzt kommt das Wunder von Dortmund" oder das legendäre "Felipe Santanaaaa, Freunde ist das geil!". Genießt es.

Bonus

Weil wir die beiden und ihre Gefühle so lieben:

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Video: YouTube/rwe19661

(bn)

Gelber Fleck auf blauem Grund – mutige BVB-Fans auf Schalke

"Was kostet die Welt, Digger!"

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