München, Deutschland 20. Februar 2022: Serge Gnabry (FC Bayern München) (li.) mit Thomas Müller / Mueller (FC Bayern München) ) Shake Hands nach dem Schlusspfiff im Spiel des FC Bayern München gegen S ...
Die Verträge der Bayern-Spieler Serge Gnabry und Thomas Müller laufen 2023 aus. Bild: Ulrich Wagner / Ulrich Wagner

Serge Gnabry und Thomas Müller: So steht es in den Verhandlungen mit Bayern

23.02.2022, 16:18

Die Zahl 2023 muss den Bayern-Bossen aktuell gehörig Kopfschmerzen bereiten. Im Sommer 2023 laufen nämlich die Verträge diverser Leistungsträger aus. Das sind die "drei Musketiere" (Zitat Lothar Matthäus), sprich Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller. Und auch Flügelstürmer Serge Gnabry kommt noch dazu.

Wenn sich die Bayern mit diesen Spielern nicht bald einig werden, könnten die Profis ihre Verträge auslaufen lassen und den Verein am Ende der kommenden Saison ablösefrei verlassen. Ein sowohl sportlich als auch finanziell schmerzhaftes Szenario, das die Bayern-Verantwortlichen unbedingt vermeiden wollen.

Aktuell kommen sie dabei aber nicht wirklich voran. Die Verhandlungen mit Serge Gnabry ziehen sich laut "Sport Bild". Das jüngste Treffen zwischen Sportvorstand Hasan Salihamidžić und dem Management des Spielers sei ergebnislos verlaufen, beide Seiten sind demnach von einer Einigung noch weit entfernt. Angeblich will Gnabry so viel verdienen wie die anderen Flügelspieler Kingsley Coman und Leroy Sané – also zwischen 15 und 20 Millionen Euro pro Jahr.

Englische Topklubs sind heiß auf Gnabry

Der gebürtige Stuttgarter kann angesichts seiner bisherigen Saisonleistungen auch durchaus selbstbewusst in den Verhandlungen auftreten. In 31 Pflichtspielen schoss Gnabry bislang 12 Tore und bereitete 12 weitere vor. Weil der deutsche Nationalspieler seit Jahren gut performt, ist er auch bei anderen Vereinen heiß begehrt. Die Londoner Topklubs Chelsea und Tottenham sollen schon angeklopft haben – und können sich womöglich Hoffnungen machen. Denn Gnabry kennt und mag die englische Hauptstadt aus seiner Zeit beim FC Arsenal.

Dennoch ist es laut "Sport Bild" aber am wahrscheinlichsten, dass Gnabry in München verlängert. Denn auch wenn die Gespräche derzeit stocken, sei die Stimmung zwischen Spieler und Verein keineswegs schlecht oder vergiftet. Und auch Gnabry selbst denke nicht an einen baldigen Abschied aus München.

Schneller als bei Gnabry könnten die Verhandlungen mit Thomas Müller laufen. Verein und Spieler schätzen einander, alles andere als eine Verlängerung wäre für viele Beobachter eine Überraschung. Trotzdem sagte Müller, den die englischen Vereine Everton und Newcastle auf dem Zettel haben, kürzlich gegenüber "Sport Bild": "Vom Verein ist noch niemand auf mich zugekommen. Was die Zukunft bringt, muss man also sehen." Mittlerweile soll es aber ein erstes Gesprächssignal gegeben haben, beide Seiten gehen aktuell aufeinander zu.

In den Verhandlungen mit Klublegende Müller müssen die Bayern-Bosse besonderes Fingerspitzengefühl beweisen. Denn auch Stürmerstar Robert Lewandowski und Torhüter Manuel Neuer, die im Verein ein ähnlich hohes Ansehen genießen, werden Müllers Vertragspoker ganz genau verfolgen, um für sich selbst den besten Deal herauszuschlagen.

Bislang haben die Bayern-Bosse dem Vernehmen nach aber weder mit Robert Lewandowski noch mit Manuel Neuer Vertragsgespräche geführt. Zumindest was Neuer angeht, müssen sich die Bayern aber wohl keine Sorgen machen: Es heißt, der Torwart plane, seine Karriere in München zu beenden.

(nik)

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