Sport
Bild

Investor und Anteilseigner Klaus-Michael Kühne fand zuletzt selten positive Worte über seinen Lieblingsklub. Bild: imago images / Eibner / Picture Point (Montage watson)

Investor Kühne lästert über den HSV und verrät, wie viel Geld er in den Klub steckte

Es gab eine Zeit, in der verzückte uns jeden Tag eine bitterböse HSV-Nachricht. Aktuell geht es beim Hamburger SV etwas ruhiger zu. Der ehemalige Bundesliga-Dino dreht gerade seine Ehrenrunde in der zweiten Liga und will in der kommenden Saison endlich wieder erstklassig spielen. Pünktlich zum Ende der Winterpause gibt es aber wieder giftige News über den Tabellenzweiten des Unterhauses: Investor und Anteilseigner Klaus-Michael Kühne lästert mal wieder über seinen Herzensklub.

Kühne bezeichnete sein Engagement beim Zweitligisten als "sehr trauriges Kapitel". "Im Fußball kann man die Weichen leider nicht so leicht stellen. Da kann man eigentlich nur meckern und Geld geben, das andere Manager ausgeben", sagte der 82 Jahre alte Unternehmer im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und verlor kein guten Wort über die ehemaligen Verantwortlichen des Klubs: "Und diese Manager waren nicht die erfolgreichsten."

Kühne investierte fast 100 Millionen Euro

Kühne hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in den sportlich im Mittelmaß versunkenen Klub gesteckt. "Ich wundere mich manchmal über mich selbst, dass ich mich dazu habe hinreißen lassen", sagte Kühne und erklärte seine Hintergründe: "Aber das ist für mich eine emotionale Sache. Ich habe das für Hamburg getan. Ich will, dass die Stadt insgesamt stark ist und an Ausstrahlung gewinnt."

Sein Geld sei allerdings nicht verloren: "Ich habe zwar fast 100 Millionen Euro investiert, aber davon sind 60 Millionen in die Beteiligung an der HSV Fußball AG gegangen", sagte er: "Diese kann auch an Wert gewinnen, falls sich die Dinge zum Positiven entwickeln."

Die Mission Wiederaufstieg wäre der erste Schritt: Am Donnerstag, den 30. Januar, startet der HSV gegen den 1. FC Nürnberg in die Rückrunde.

(bn/mit Material von dpa)

Die treuesten Kicker der Bundesliga seit Profi-Unterschrift:

Verhärtete Fronten im Alaba-Poker beim FC Bayern: Berater-Provision wird zum Problem

Der FC Bayern hat etwa eine Woche nach dem Ende der Sommer-Transferperiode seinen Kader zusammen. Mit der Ausbeute können Sportvorstand Salihamidzic und die Club-Bosse durchaus zufrieden sein. Neben Top-Transfer Leroy Sané konnte sich der deutsche Rekordmeister am letzten Tag noch die Dienste von Bouna Sarr, Douglas Costa, Eric Maxim Choupo-Moting und Marc Roca sichern.

Eine andere Baustelle bereitet dem Verein allerdings weiterhin Kopfschmerzen. Der Vertragspoker um Abwehrspieler David Alaba …

Artikel lesen
Link zum Artikel