Niklas Süle war seit 2017 beim FC Bayern München.
Niklas Süle war seit 2017 beim FC Bayern München.Bild: www.imago-images.de / Gladys Chai von der Laage

Niklas Süle wechselt zu Borussia Dortmund

07.02.2022, 16:41

Fußball-Nationalspieler Niklas Süle wird im Sommer vom FC Bayern zu Borussia Dortmund wechseln. Der 26-jährige Abwehrspieler hatte seinen nach dieser Saison auslaufenden Vertrag beim deutschen Rekordmeister nicht verlängert. Nun verlässt Süle den FC Bayern ablösefrei.

Süles Berater Volker Struth hatte am Sonntag im Sport1-"Doppelpass" noch geäußert: "Niklas hat vor kurzer Zeit eine Entscheidung getroffen und ich würde mich wundern, wenn er diese Entscheidung nochmal umwirft."

Süle, dessen Abgang vom Rekordmeister seit einiger Zeit feststand, war im Sommer 2017 von der TSG 1899 Hoffenheim für rund 20 Millionen Euro zu den Münchnern gewechselt. Mit den Bayern wurde er in jeder Saison Meister, dazu zweimal DFB-Pokalsieger und einmal Champions-League-Gewinner. Süle und die Münchner hatten sich vor allem aus wirtschaftlichen Gründen nicht auf eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrags einigen können.

Am Montag wurden die Gerüchte dann schließlich bestätigt. Auf Twitter verkündete der BVB den Wechsel des 26-jährigen Nationalspielers.

Fans reagieren gespalten

Die Fußballfans reagieren überrascht auf den Wechsel Süles vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund. Einige Fans drücken online ihre Enttäuschung aus. Ein Twitter-User schreibt beispielsweise: "Was Niklas Süle abzieht, ist an purer Dreistigkeit nicht zu überbieten." Der Wechsel zum BVB sei für Süle ein Rückschritt und undankbar gegenüber dem Trainer Nagelsmann, der viel in ihn investiert hätte.

Andere Fans zeigen jedoch Verständnis für den Wechsel. Ein anderer Twitter-User schreibt: "Wenn Süle nach Dortmund geht, werde ich es ihm nicht übelnehmen. Es wäre eher ein Zeichen von Integrität und würde zeigen, dass er nicht wegen des Geldes geht, sondern weil er nicht wertgeschätzt wurde." Es sei unbestreitbar, dass er von den Verantwortlichen und einigen Fans in Bayern nicht angemessen behandelt wurde.

(si / dpa)

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