BVB-Kapitän Marco Reus im Gespräch bei der ARD.
BVB-Kapitän Marco Reus im Gespräch bei der ARD. Bild: Maik Hölter/TEAM2sportphoto / imago images

Nach Pokal-Aus gegen St. Pauli: BVB-Kapitän Reus pampt ARD-Moderatorin an

19.01.2022, 08:19

Am vergangenen Freitag Spektakel beim 5:1-Sieg gegen den SC Freiburg, am Dienstag absolute Ratlosigkeit. Borussia Dortmund zeigte bei der 1:2-Niederlage im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Zweitliga-Spitzenreiter FC St. Pauli zum wiederholten Mal in der Saison für die Verantwortlichen unerklärliche Leistung.

"Wir sind schwer enttäuscht, vor allem, weil wir nach den letzten zwei Spielen viel Energie hierhergebracht haben. Aber von dieser Energie war in den ersten zehn, 15 Minuten nichts zu sehen", monierte der BVB-Coach Marco Rose.

Wie schlecht die Laune wirklich war, zeigte sich bei Kapitän Marco Reus, der nach dem Schlusspfiff ARD-Moderatorin Valeska Homburg im Interview anblaffte.

ARD-Moderatorin Valeska Homburg
ARD-Moderatorin Valeska HomburgBild: imago sportfotodienst / Eibner

"Heute war ein schlechter Tag. Wir sind einfach zu spät aufgewacht. Es ist extrem bitter, weil die Chance wieder sehr groß war." Denn nach dem Aus des FC Bayern, der in der 2. Runde bei der 0:5-Niederlage an Borussia Mönchengladbach scheiterte, war die Chance zur Titelverteidigung für den BVB enorm groß.

Daher fragte Reporterin Homburg: "Jetzt sind Sie nicht mehr im Pokal dabei, in der Liga sind die Bayern ein bisschen enteilt, in der Champions League raus – joah... das ist erst mal nicht so toll, ne?"

Letzte Titelchance Europa League

Kapitän Reus reagierte etwas unsouverän und antwortete: "Wo sind die Bayern jetzt enteilt? Sechs Punkte, richtig." Und fragte: "Sollen wir jetzt aufgeben, oder was? Das müssen wir erst mal sacken lassen. Wir haben eine riesige Chance verpasst, den Pokal wieder zu gewinnen. Das ist sehr bitter gerade."

Immerhin haben die Dortmunder noch eine Chance, einen Pokal in dieser Saison zu gewinnen. Nach ihrem frühen Königsklassen-Aus, können sie noch den Europa-League-Titel holen.

Auch Trainer Marco Rose ging mit seiner Mannschaft bei Sky hart ins Gericht. "Es ist schade und ein Stück weit doof von uns, dass wir hier nach einer Top-Leistung gegen Freiburg und dem gedrehten Spiel in Frankfurt nicht nachgelegt haben. Damit bestätigen wir leider wieder ein paar Dinge, die uns in den letzten Wochen, Monaten und Jahren vorgehalten wurden."

(lgr)

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