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Luka Modric of Croatia reacts after missing a penalty kick against Denmark in the Round of 16 match during the FIFA World Cup WM Weltmeisterschaft Fussball 2018 in Nizhny Novgorod, Russia, 1 July 2018. Croatia has come back after conceding in the opening minute to earn a World Cup quarter-final berth, edging Denmark 3-2 in a penalty shootout after the two sides drew 1-1 in the round of 16 match. It could have wrapped up the result five minutes from the end of extra-time, but Luka Modric had his penalty saved by Kasper Schmeichel. However, the Croatia captain returned to bravely take one of the post-match kicks as goalkeeper Danijel Subasic save three of Denmark s efforts to set up a quarter-final meeting with Russia. Croatia beats Denmark on penalties after controversial 1-1 draw to reach quarter-finals PUBLICATIONxINxGERxAUTxSUIxONLY 20180702_04703

Luka Modric und Kroatien müssen für falsche Trinkflasche 70.000 Euro zahlen. Bild: imago sportfotodienst

Argentinien führt den unsinnigen Strafenkatalog der FIFA an

watson sport

Die FIFA sorgt bei der WM in Russland weiter mit fragwürdigen Strafen für Kopfschütteln. Am Donnerstag bekam Kroatien die zweithöchste Geldbuße während der Endrunde aufgebrummt: 60.256 Euro (70.000 Schweizer Franken) – wegen falscher Getränke. Ein Strafbefehl in selber Höhe erhielten am Freitag die Schweden, weil sie "unautorisierte Werbung auf Spielerausrüstung" gezeigt hätten. Es ging offenbar um ein Logo auf den Socken, die die Spieler unter den Stutzen getragen haben.

Die Kroaten hatten im Spiel gegen Dänemark Flaschen auf dem Spielfeld genutzt, die nicht von FIFA-Sponsoren stammten. Die bislang höchste Einzelstrafe hatte der Weltverband gegen Argentinien verhängt (90.383 Euro), allerdings wegen einer ganzen Reihe an Ausfällen, die sich die Fans im Spiel gegen Kroatien geleistet hatten.

Fans shout slogans to show their support for Argentina in the Group D match against Croatia during the 2018 FIFA World Cup WM Weltmeisterschaft Fussball in Nizhny Novgorod, Russia, 21 June 2018.  PUBLICATIONxINxGERxAUTxSUIxONLY 20180622_81863

Bild: imago sportfotodienst

Hinter den Argentiniern in der Sündertabelle steht Serbien, das schon 74.546 Euro zahlen musste. Der Kriegsverbrecher-Vergleich von Trainer Mladen Krstajić, gemünzt auf den deutschen Schiedsrichter Felix Brych, kostete die Serben allerdings nur 4.304 Euro. 

Die Geldstrafen der FIFA während der WM im Überblick:

Argentinien (insgesamt 90.383 Euro)

90.383 Euro wegen Fehlverhalten der Fans (Prügeleien, Werfen von Gegenständen, homophobe und beleidigende Rufe, Missachtung von Marketing- und Medien-Regeln im Spiel gegen Kroatien).

Serbien (insgesamt 76.546 Euro)

46.436 Euro für Fehlverhalten der Fans im Spiel gegen die Schweiz wegen Zeigens diskriminierender Banner, Werfens von Gegenständen.

Jeweils 4.304 Euro für Verbandspräsident Slavisa Kokeza und Trainer Mladen Krstajić wegen unsportlicher Äußerungen nach dem Spiel gegen die Schweiz. Krstajić hatte gefordert, dass den deutschen Schiedsrichter Felix Brych vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu stellen.

Serbia head coach Mladen Krstajic gestures during the group E match between Switzerland and Serbia at the 2018 soccer World Cup in the Kaliningrad Stadium in Kaliningrad, Russia, Friday, June 22, 2018. (AP Photo/Antonio Calanni)

Mladen Krstajić Bild: AP

8.600 Euro wegen Zeigens eines politischen Banners durch Fans im Spiel gegen Costa Rica.

17.198 Euro wegen Zeigens eines politischen Banners durch Fans im Spiel gegen Brasilien.

Kroatien (insgesamt 71.435 Euro)

60.256 Euro für Missachtung der Medien- und Marketing-Regeln (Nutzung von Getränken von Nicht-FIFA-Sponsoren auf dem Spielfeld) im Spiel gegen Dänemark.

11.179 Euro nach Fan-Ausschreitungen im Spiel gegen Argentinien

Schweden (insgesamt 60.195 Euro)

60.195 Euro wegen Verstoßes gegen die Werberichtlinien im Achtelfinale gegen die Schweiz – die schwedische Spieler hatten "unautorisierte Werbung auf der Spielerausrüstung" getragen.

Marokko (insgesamt 55.951 Euro)

55.951 Euro wegen Fehlverhalten von Offiziellen (unerlaubtes Betreten des Platzes, zu vielen Personen in der Coaching-Zone) und Fans (Werfen von Gegenständen).

Schweiz (insgesamt 51.648 Euro)

30.128 Euro wegen des Fehlverhaltens "mehrerer Mitglieder der Schweizer Nationalmannschaft", die sich im Spiel gegen Costa Rica ohne Akkreditierung "Zugang zum Spielfeld erzwungen" hatten.

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Bild: imago sportfotodienst

Jeweils 8.608 Euro Strafe für Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka wegen Zeigens der Doppeladler-Geste, Stephan Lichtsteiner erhielt aus demselben Grund ein Bußgeld von 4.304 Euro.

Mexiko (insgesamt 21.519 Euro)

8.608 Euro für homophobe Rufe der Fans gegen Manuel Neuer während des 1:0-Sieges gegen Deutschland.

12.911 Euro für Fehlverhalten der Fans (Werfen von Gegenständen) im Spiel gegen Schweden.

Dänemark (insgesamt 17.216 Euro)

17.216 Euro wegen Fehlverhalten der Fans im Spiel gegen Australien (Werfen von Gegenständen, Zeigen von sexistischen Bannern, Missachtung des FIFA-Prozedere vor dem Anpfiff).

Polen (insgesamt 8.608 Euro)

8608 Euro wegen Zeigens eines politischen Banners durch Fans.

Deutschland (insgesamt 8.608 Euro)

Je 4.304 Euro Geldbuße für die DFB-Mitarbeiter Uli Voigt und Georg Behlau wegen unsportlichen Verhaltens im Spiel gegen Schweden.

Russland (insgesamt 8.608 Euro)

8608 Euro für Fehlverhalten der Fans (Zeigen eines Nazi-Banners) im Spiel gegen Uruguay.

So grandios sieht die WM in Pixel-Optik aus

(tl/afp)

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