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 v.l. Christoffer Rambo TSV GWD Minden 9, Steffen Weinhold THW Kiel 13 GER, Handball, 1. Bundesliga, TSV GWD Minden gegen THW Kiel, 04.03.2020 Luebbecke *** v l Christoffer Rambo TSV GWD Minden 9 , Steffen Weinhold THW Kiel 13 GER, Handball, 1 Bundesliga, TSV GWD Minden against THW Kiel, 04 03 2020 Luebbecke Copyright: xStrohdiekx/Eibner-Pressefotox EPjsk

Hier spielte der TSV GWD Minden (grün) noch gegen den THW Kiel. Beim Wurf: Steffen Weinhold. Bild: imago images / Strohdiek /Eibner-Pressefoto

Handball-Bundesliga abgebrochen – Kiel ist Meister

Die Handball-Bundesliga (HBL) hat ihre Saison aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen. Deutscher Meister ist der THW Kiel. Dies legte die Liga nach einer virtuellen Mitgliederversammlung fest. Zuvor hatten die 36 Erst- und Zweitligisten auf schriftlichem Wege über eine Fortsetzung der Spielzeit abgestimmt. Die erforderliche Dreiviertelmehrheit ist laut HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann "deutlich überschritten" worden.

"Aus sportlicher Sicht wäre es natürlich das Beste gewesen, die Saison fortzusetzen. Der Rahmen hat gesundheitlich, organisatorisch und wirtschaftlich aber nicht gepasst. Von den ungerechten Lösungen haben wir diese für die Beste gehalten."

Frank Bohmann

Bei der Wertung der Spielzeit entschied sich das Präsidium der Liqui Moly Bundesliga gegen eine Annullierung und für die Anwendung der Quotientenregel, die Tabellenführer Kiel als bestes Team der Saison 2019/20 ausweist. Absteiger wird es nicht geben, Aufsteiger sind HSC 200 Coburg und TuSEM Essen. Die HBL startet mit 20 Klubs in die neue Saison, in der es vier Absteiger geben wird.

Für Rekordmeister Kiel ist es nach vier erfolglosen Anläufen der erste Meistertitel seit 2015 und der 21. insgesamt. Zum Vizemeister wurde die SG Flensburg-Handewitt erklärt. Der Meister der beiden Vorjahre, der in der seit Anfang März eingefroreren Tabelle den zweiten Platz belegte, ist damit wie der THW für die Champions League der kommenden Saison qualifiziert. Der SC Magdeburg, die TSV Hannover-Burgdorf und die Rhein-Neckar Löwen spielen in der Euro League (ehemals EHF-Cup).

Bereits im März hatte die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ihre Spielzeit vorzeitig beendet. Wie im Volleyball kürte die DEL im Gegensatz zur Handball-Liga aber keinen Meister.

(lin/sid)

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