Sport

Wie ein mexikanischer Fotograf die besten Jubelbilder dieser WM schoss

adrian bürgler/watson.ch

Im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein: zentral für einen Fotografen. Beim WM-Halbfinal zwischen Kroatien und England gelang das Yuri Cortez – obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussah.

Als Sportfotograf muss man nicht nur im richtigen Moment den Auslöser drücken. Man muss auch jederzeit für alles bereit sein. Spielsituationen ergeben und verändern sich in Sekundenbruchteilen, was von den Fotografen viel Flexibilität erfordert.

Womit man in einem WM-Halbfinal als Fotograf aber kaum rechnet, ist, von einer jubelnden Meute umgerissen und zu Boden gedrückt zu werden. Doch genau das ist Yuri Cortez passiert.

Das sind die spektakulären Fotos:

Der Fotograf der Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) geriet beim Spiel zwischen Kroatien und England mitten in – und unter – jubelnde Kroaten. Die Osteuropäer hatten durch Mario Mandzukic gerade das siegbringende 2:1 in der Verlängerung geschossen, als alle Dämme brachen.

Da wurde es hektisch:

Mandzukic rannte jubelnd ausgerechnet in Richtung der am Spielfeldrand stehenden Fotografen. Cortez, der an vorderster Front stand, wurde unter dem Verteidiger Domagoj Vida und Mittelfeldkünstler Ivan Rakitic begraben.

Der Mexikaner liess sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen, sondern knipste munter weiter. So entstanden die sensationellen Bilder.

Am Ende war aber alles gut:

Soccer Football - World Cup - Semi Final - Croatia v England - Luzhniki Stadium, Moscow, Russia - July 11, 2018  Croatia's Mario Mandzukic celebrates next to an AFP photographer Yuri Cortez after scoring their second goal   REUTERS/Carl Recine

Bild: CARL RECINE/reuters

Die Kroaten halfen dem Fotografen sogleich wieder auf die Beine und jubelten gar einen Moment lang mit ihm. Rakitic versicherte sich bei Cortez, ob wirklich alles in Ordnung sei – und Vida verabschiedete sich gar mit einem Küsschen.

Als Maradona wegen Thomas Müller eine Pressekonferenz verließ

Weltweit trauern Menschen um Diego Maradona. Sein Heimatland Argentinien hält eine dreitägige Staatstrauer ab, in Neapel – Maradona spielte sieben Jahre dort – wurde zu seinen Ehren ein Trauertag ausgerufen, und sogar der Papst schloss ihn in seine Gebete mit ein.

Für viele Menschen war Diego Maradona ein Idol, für manche sogar der beste Fußballer aller Zeiten. Die ganze Welt staunte, wenn der kleine Argentinier mühelos die besten Verteidiger ausdribbelte.

Doch auch neben dem Platz fiel es ihm …

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