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Antonio Rüdiger (rechts) war nach dem deutschen Vorrunden-Aus sehr gefrustet.Bild: imago/ ulmer/ teamfoto
WM 2022

WM 2022: DFB-Star mit Ausraster nach erneutem Vorrunden-Aus – "Vollidiot"

05.12.2022, 07:01

Nach der missratenen Weltmeisterschaft in Katar hat die deutsche Nationalmannschaft mittlerweile den Rückflug angetreten. Da Spanien keine Schützenhilfe geleistet hatte und 1:2 gegen Japan verlor, reichte der 4:2-Sieg der DFB-Elf gegen Costa Rica nicht aus – Deutschland ist ausgeschieden.

Innerhalb der Mannschaft war die Stimmung derweil folglich schlecht. Wut und Enttäuschung gingen durch die gesamte Nationalelf und brachen sich in der Mixed Zone des Al Bayt-Stadions bahn. Ein Spieler hatte nach dem Spiel eine besonders kurze Zündschnur.

Ausraster nach Provokation von Fifa-Volunteer

Der deutsche Abwehrchef Antonio Rüdiger wirkte nach dem deutschen Vorrunden-Aus merklich angefressen, wie "Sport1" berichtete.

01.12.2022, Katar, Al-Chaur,: Fußball, WM 2022 in Katar, Costa Rica - Deutschland, Vorrunde, Gruppe E, Spieltag 3, im Al-Bait Stadion, Deutschlands Antonio Rüdiger sitzt auf dem Platz. Foto: Christian ...
Antonio Rüdiger gehört bei der DFB-Elf zu den Führungsspielern. Bild: dpa / Christian Charisius

Als ihm dann noch ein Fifa-Volunteer einen flapsigen Spruch hinterher gerufen habe, sei Rüdiger die Hutschnur geplatzt. Am Ausgang der Mixed Zone habe ein jugendlicher Fifa-Volunteer hämisch "Ab nach Hause" in die Richtung des Madrilenen kommentiert.

Rüdiger sei bereits im Begriff gewesen, den Raum zu verlassen, habe sich nach der Bemerkung aber sichtlich entnervt umgedreht und dem Fifa-Angestellten entgegnet: "Was hast du da gerade gesagt? Ab nach Hause?" Der Volunteer habe sich aber nicht getraut, das Gesagte zu wiederholen. "Du Vollidiot", habe Rüdiger geschimpft und schließlich wütend den Raum verlassen.

Rüdiger zeigt sich selbstkritisch

Die Nerven lagen bei dem 29-Jährigen offenbar blank. In dem vorangegangenen Interview nahm er aber auch sich selbst in die Verantwortung für das überraschende Ausscheiden der Nationalmannschaft. "Ich denke, da kann ich mich nicht herausnehmen. Definitiv nicht", entgegnete Rüdiger auf die Frage, warum es für die deutsche Mannschaft defensiv so schwierig gewesen sei.

"Wir stehen wieder bei null. Das ist die harte Realität."

Im Allgemeinen machte der Innenverteidiger auch die zahme Spielweise der DFB-Elf für die enttäuschende Weltmeisterschaft verantwortlich. "Uns fehlt die letzte Gier, das etwas Dreckige“, konstatierte Rüdiger. Auch für den deutschen Fußball insgesamt fand der Madrilene deutliche Worte: "Wir stehen wieder bei null. Das ist die harte Realität."

Für Antonio Rüdiger geht es am 30. Dezember mit Real Madrid weiter im spanischen Liga-Betrieb. In der Primera División belegen die Königlichen aktuell den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Barcelona.

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