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Zweite Bundesliga

HSV: Top-Stürmer Robert Glatzel bei drei Bundesliga-Klubs heiß begehrt

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Robert Glatzel (r.) wurde mit 22 Toren Torschützenkönig in der 2. Bundesliga. Er könnte den HSV im Sommer verlassen. Bild: imago images / Marcel von Fehrn
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HSV: Drei Bundesliga-Klubs wollen Top-Stürmer Robert Glatzel

22.05.2024, 18:54
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Mit "großer Begeisterung und voller Energie" tritt Stefan Kuntz seinen neuen Job als Sportvorstand beim Hamburger SV an. Und die wird der ehemalige DFB-Trainer auch brauchen, um den HSV auf seine siebte Zweitliga-Saison vorzubereiten und endlich wieder in die Bundesliga zu führen.

Neben der Entscheidung, ob Steffen Baumgart der richtige Trainer für die kommende Saison ist, muss der ehemalige DFB-Trainer auch einen leistungsfähigen Kader zusammenstellen. Und das, obwohl zahlreiche Leistungsträger durch den erneut verpassten Aufstieg mit einem Wechsel in Verbindung gebracht werden.

Das Gerücht, dass Top-Torjäger und Zweitliga-Torschützenkönig Robert Glatzel (22 Saisontore) den Verein in diesem Sommer verlassen könnte, hält sich beständig.

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HSV-Torjäger Glatzel hat festgeschriebene Ablöse

Wie die "Sport Bild" nun berichtet, sollen drei Bundesliga-Klubs Interesse am 30-jährigen Stürmer haben. Sportlich könnte der Angreifer, der in 113 Spielen für den HSV auf 69 Tore und 20 Vorlagen kommt, vielen Bundesliga-Klubs weiterhelfen. Zudem passt die wirtschaftliche Seite: Der gebürtige Münchner kann die Hanseaten für eine festgeschriebene Ablösesumme von 2,3 Millionen Euro in seinem bis 2027 gültigen Vertrag.

Die vergleichsweise geringe Ablösesumme ruft gleich mehrere Bundesliga-Teams auf den Plan.

So wird Robert Glatzel laut "Sport Bild" mit dem 1. FC Union Berlin in Verbindung gebracht. Die Köpenicker entkamen in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg und stellten mit 33 Toren in 34 Spielen die drittschlechteste Offensive der Liga. Die Berliner befinden sich in diesem Sommer mit einem neuen Trainer und dem neuen Sportchef Horst Heldt im Umbruch.

Als weiterer Interessent gilt der FC Heidenheim. Dort kennt sich Glatzel gut aus, denn er spielte bereits von 2017 bis 2019 unter Trainer Frank Schmidt. In Heidenheim könnte Glatzel der Ersatz für Stürmer Tim Kleindienst sein, der nach seinen zwölf Saisontoren im ersten Bundesliga-Jahr ebenfalls das Interesse anderer Klubs auf sich gezogen hat.

Auch Werder Bremen schaut sich nach dem Abgang von Nick Woltemade zum VfB Stuttgart nach einem neuen Stoßstürmer um. Doch bei Werder sei Glatzel laut "Sport Bild" nur eine Ersatzlösung, wenn andere Transfers nicht klappen sollten.

Robert Glatzel lässt HSV-Verbleib offen

Der Angreifer selbst äußerte sich nach dem letzten Spieltag am vergangenen Wochenende eher zurückhaltend, was seine Zukunft angeht.

"Es ist für mich wichtig, zu wissen, wie es hier weitergeht. Ich kann es mir in jedem Fall vorstellen. Ich kann es mir so oder so weiter vorstellen, für den HSV zu spielen, denn der HSV ist mein Verein, mein Zuhause geworden. Ich bin offen für den HSV, ganz klar. Man wird sehen, ob es weitergeht", stellte er klar.

Dass er überhaupt drei Jahre für den HSV spielt, hängt auch mit zwei Personalien zusammen: Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Claus Costa. "Es war in den vergangenen zwei Jahren ein Riesen-Faktor für meine Entscheidung zu bleiben, weil ich wusste, dass es in dieser Konstellation in die Zukunft geht", sagte Glatzel.

Nun ist zumindest Jonas Boldt, der seinen Posten für Stefan Kuntz räumen musste, nicht mehr da. Ob der Aufstieg im kommenden Jahr nun gelingt, ist fraglich. Glatzel soll laut "Sport Bild" nach drei gescheiterten Versuchen Zweifel haben, dass es klappt. Das Ziel des 30-Jährigen sei es jedoch, noch einmal in der Bundesliga zu spielen. Bisher absolvierte er für Mainz 05 13 Bundesliga-Spiele und erzielte zwei Tore.

Robert Andrich im Porträt: seine Frau Alicia, Feierbiest und drei Löwen-Tattoos

Robert Andrich gehört zu den neuen Gesichtern im DFB-Team, obwohl er mit seinen 29 Jahren nicht mehr zu den Jüngsten gehört. In Windeseile hat er sich unter Bundestrainer Julian Nagelsmann einen Stammplatz in der deutschen Nationalmannschaft erarbeitet, weil er ganz eigene Qualitäten mitbringt.

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