ARCHIV - 17.08.2020, Berlin: Anis Mohamed Youssef Ferchichi, bekannt als Rapper Bushido, sitzt zu Beginn eines Prozesses gegen den Chef einer bekannten arabischst

Der Rapper gab die Corona-Infektion auf seinem Instagram-Kanal bekannt. Bild: dpa-Zentralbild/Pool / Paul Zinken

Bushido mit Coronavirus infiziert – Prozesstag abgesagt

Das Coronavirus macht vor niemand halt. In den letzten Wochen infizierten sich etliche Politiker und mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Jetzt hat es den nächsten deutschen Promi erwischt: Bushido. Das hat der Rapper in der Story auf seinem Instagram-Account bekanntgegeben.

Der 42-Jährige schreibt: "Auch wenn ich alle Vorgaben sehr ernst genommen habe, habe ich heute einen positiven Corona-Test erhalten. Ich konnte euch Aluhüte noch nie verstehen. Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen. Ich selbst habe Symptome und hoffe ihr bleibt alle gesund."

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bild: screenshot instagram

Am Mittwoch hätte der Prozess gegen den Clanchef Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder vor dem Berliner Landgericht weitergehen sollen. Bushido tritt dort als Nebenkläger und Zeuge auf. Eigentlich sollte er sich bei dem Termin den Fragen der Verteidigung stellen. Daraus wird nun nichts. Wie das Gericht watson bestätigte, wurde der Prozesstag abgesagt.

Zum Hintergrund des Prozesses: Laut Anklage soll es zu Straftaten gekommen sein, nachdem Bushido 2017 die geschäftlichen Beziehungen aufgelöst hatte. Arafat Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen und von Bushido unberechtigt eine Millionen-Zahlung sowie die Beteiligung an dessen Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. Der Rapper sei bedroht, beschimpft, eingesperrt und verletzt worden. Die Brüder im Alter von 39, 42 und 49 Jahren sind als Gehilfen oder Mittäter angeklagt.

(mse)

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