Der Sänger Till Lindemann war auf einer Intensivstation. Mittlerweile gehe es ihm besser, wie Rammstein mitteilte.
Der Sänger Till Lindemann war auf einer Intensivstation. Mittlerweile gehe es ihm besser, wie Rammstein mitteilte.
Bild: imago images/ ITAR-TASS

Krankenhaus-Aufenthalt: Rammstein-Sänger Till Lindemann meldet sich zu Wort

03.04.2020, 13:54

Schock für alle Rammstein-Fans: Frontsänger Till Lindemann war auf einer Berliner Intensivstation. Aufgrund seiner Symptome sei er davon ausgegangen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Die "Bild" hatte zunächst von einem ersten Test berichtet, der positiv ausgefallen sei. Ein zweiter Test aber sei negativ, wie die Zeitung aus dem Umfeld des Sängers erfahren habe.

Rammstein teilte am Freitagabend auf der Facebook-Seite der Band mit: Lindemann sei am Donnerstag in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Er habe eine Nacht auf der Intensivstation verbracht und sei nun verlegt worden, "weil es ihm besser geht". "Der Test auf das Corona-Virus war negativ."

Auch der Sänger selbst hat sich mittlerweile auf Instagram gemeldet. Er teilte ein Gemälde von sich in einer Story und schrieb dazu: "Das Virus, das mich besiegen will, wurde noch nicht geschaffen."

Bild: instagram

Nur wenig später postete er noch ein Schwarz-Weiß-Foto, das ihn entspannt auf einer Parkbank zeigt. Zufrieden blickt er aufs Wasser und legt die Beine hoch. Eine klare Botschaft? Lässt es der Musiker nun etwas langsamer angehen? Um eine aktuelle Aufnahme handelt es sich bei dem Bild übrigens nicht. Es stammt aus dem Jahr 2019 und wurde in Stockholm aufgenommen, wie die angefügten Hashtags zeigen.

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#stockholm #2019 credit: @danny_uhlmann

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Vergangene Woche absolvierte Lindemann noch einen Auftritt in Russland.

Till Lindemann ist auf dem Weg der Besserung

Bei seinem letzten Auftritt in Russland hatte Till Lindemann in einer riesigen Plastikblase gespielt. Doch diese diente nicht als Schutz, wie sich herausstellte. Denn später soll er ganz normal vor seinem Publikum performt haben, wie der "Rollingstone" berichtet.

Till Lindemann: Der Sänger ist hier bei seinem Konzert in Russland zu sehen.

Das Konzert Mitte März in Moskau sollte eigentlich abgesagt werden.

Fans warten vor der Halle: Seine Anhänger haben bei dem Konzert in Moskau versucht, sich mit Atemmasken vor einer möglichen Infizierung zu schützen.
Fans warten vor der Halle: Seine Anhänger haben bei dem Konzert in Moskau versucht, sich mit Atemmasken vor einer möglichen Infizierung zu schützen.
Bild: imago images/ ITAR-TASS

Grund dafür war die Ausbreitung des Coronavirus. Denn auch in Moskau wurden Events mit mehr als 5000 Menschen untersagt. Laut "Rolling Stone" gab Lindemann daher zwei Konzerte mit geringerer Zuschauerzahl.

Die örtlichen Behörden versicherten laut des Magazins auch, dass man alles Nötige tue, damit ein sicheres Konzert stattfinden konnte.

Till Lindemann gründete 1994 mit weiteren Musikkollegen die Band Rammstein. Bis 2018 verkauften sie international allein 20 Millionen Tonträger. Rammstein zählen nicht nur zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands, sondern auch weltweit können sie große Erfolge feiern. Besonders in den USA und in Russland sind sie beliebt und spielen vor ausverkauften Hallen und Stadien. Mit ihren polarisierenden Musikvideos wie zur Single "Deutschland" sorgen sie immer wieder für Furore.

Hinweis:
Wir hatten zunächst unter Berufung auf den ersten "Bild"-Artikel berichtet, Lindemann sei positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wir haben unseren Artikel aktualisiert.

(iger)

"Schäm dich": Das hat Ex-"GNTM"-Kandidatin Sarah Knappik Nena zu sagen

Vor wenigen Tagen gab Nena bekannt, dass sie nun ihre Tour, die für 2022 geplant war, komplett absagt. Auf Instagram teilte sie prompt den Grund dafür mit. "Ich will nicht lange drum rumreden. Meine Tour 2022 wird nicht stattfinden. Und ich werde sie auch kein zweites Mal verschieben. Ich stehe zu meiner Aussage: Auf einem Nena-Konzert sind ALLE MENSCHEN WILLKOMMEN. Hier in unserem Land geht es derzeit in eine ganz andere Richtung, und ich mache da nicht mit", so die Sängerin.

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