Stern TV: Lauterbach und Olivia Jones

Bei "Stern TV" waren Olivia Jones und Karl Lauterbach zu Gast. Bild: screenshot tvnow

Olivia Jones bringt Lauterbach mit kuriosem Job-Vorschlag in Bedrängnis – der schreibt danach: "Ich bleibe dabei – lieber sterbe ich"

Damit hatte Politiker Karl Lauterbach wohl auch nicht gerechnet. Da sollte er bei "Stern TV" über die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie und den Schutz durch FFP2-Masken sprechen und plötzlich fand er sich im Dschungel-Talk mit Moderator Steffen Hallaschka und Drag-Queen Olivia Jones wieder.

In der Sendung im Anschluss an die "Dschungelshow" tauschte sich Ex-Dschungelcamperin Olivia Jones mit Hallaschka über die aktuellen Ereignisse im Ersatz-Dschungelcamp aus, schaute noch einmal Ausschnitte aus der Sendung an und trauerte ein wenig der ausgeschiedenen Bea Fiedler hinterher. Direkt neben ihr saß derweil SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und versuchte, irgendwie dem Gespräch zu folgen. Der 57-Jährige wirkte dezent überfordert. Für gewöhnlich hat er es schließlich mit etwas anderen Themen zu tun.

Natürlich entging auch Olivia Jones das alles nicht. Herr Lauterbach sei sehr schockiert gerade, kommentierte sie etwas amüsiert. Ob Lauterbach insgeheim doch ein Dschungel-Fan sei, hakte daraufhin der Moderator nach.

Aber Lauterbach winkte in Sachen Dschungelcamp amüsiert ab:

"Bevor ich da mitmache, lieber sterbe ich."

Dass der Politiker so gar keine Berührungspunkte mit dem Dschungel oder anderen Trash-TV-Formaten hat, konnte Hallaschka gar nicht glauben. "Nicht mal 'Bauer sucht Frau' oder so?", fragte er ungläubig. Doch mit solchen Lastern kann Lauterbach nicht dienen: "Diese Formate kenne ich jetzt nicht."

Stern TV: Lauterbach und Olivia Jones

Olivia Jones und Karl Lauterbach sprachen über die "Dschungelshow". Bild: screenshot tvnow

Der SPD-Gesundheitspolitiker machte aber sofort deutlich, dass er sich nicht darüber erheben dürfe, schließlich habe er bis jetzt nur zehn Sekunden davon gerade gesehen, deshalb könne er sich auch kein Urteil erlauben. Er sei kein Experte, stellte er klar, aber nach dem, was er nun gesehen habe, würde er lieber sterben, als mitzumachen.

"Stern TV"-Moderator Hallaschka will es ganz genau wissen

Aber Hallaschka ließ nicht locker, er hatte es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, dem Politiker den Dschungel irgendwie schmackhaft zu machen – oder zumindest das Format mit Lauterbachs Lebenswirklichkeit zu verknüpfen. Also schlug er prompt den Bogen in die Politik: Man wisse ja seit Trump, dass man vom Reality-Star zum Top-Politiker werden könne – möglicherweise gehe es auch andersrum. "Das ist richtig", musste da zumindest auch Lauterbach einräumen und scherzte in gewohnt trockener Art:

"Vielleicht wäre das der ideale Quereinstieg für mich gewesen. Vielleicht denke ich so fern, aber die Dinge können so nah liegen. Als Wissenschaftler ist der Aufstieg vielleicht viel schwerer als aus dem Dschungel."

Olivia Jones mit Job-Vorschlag: Lauterbach als neuer Dr. Bob?

Als Kandidat im Dschungel werden wir Lauterbach wohl in naher Zukunft nicht zu sehen bekommen.

Aber Olivia Jones hatte noch einen anderen Job-Vorschlag für den Mediziner und Gesundheitsökonom, mit dem sie ihn prompt in Bedrängnis brachte. Lauterbach könnte Dr. Bob als Dschungelarzt ablösen, falls dieser mal schlapp macht. Diese Idee brachte selbst Hallaschka sehr zum Lachen. Der Politiker hingegen wirkte dezent überfordert und wollte von dieser Perspektive lieber nichts wissen – denn hinter dem Geld sei er nicht her.

Nach watson-Story: Lauterbach bestätigt amüsiert: "Lieber sterbe ich"

Dass watson über die ungewöhnliche Begegnung bei "Stern TV" berichtet hat, entging dem Politiker nicht: Er nahm offenbar amüsiert zur Kenntnis, dass er mit dem Auftritt "wohl viele junge Leute erreicht habe", wie er bei Twitter schrieb. "Ich war offensichtlich 'dezent überfordert'", gibt er weiter zu Protokoll. Bei seiner Meinung jedoch bleibt er: "Lieber sterbe ich als in ein Dschungelcamp zu gehen."

(jei)

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    Alle Leser-Kommentare
  • RoLo43 21.01.2021 15:25
    Highlight Highlight Es ist schon eine Zumutung, in unseren Medien die Orientierung zu behalten. Ein wenig Struktur und System ist hier bitter nötig.
    Warum muss ein Nachrichtenblog, Trash und Lifestyle unter den Atomwaffensperrvertrag und den Konflikten im Nahen Osten mischen? Was interessieren uns, die wir in einer parlamentarischen Parteiendemokratie leben, die Familienverhältnisse der Monarchien in anderer Staaten oder aus vergangenen Jahrhunderten? Die aktuellen politischen Ereignisse bieten doch ausreichend Stoff, um die Nachrichtenseiten und Informationskanäle, einschließlich Talkshows zu füllen!

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