Peer Kusmagk wurde 2011 zum Dschungelkönig gewählt.
Peer Kusmagk wurde 2011 zum Dschungelkönig gewählt.bild: rtl/stefan menne
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Dschungelcamp-Nachfolge von Daniel Hartwich: Dieses Problem hat Peer Kusmagk mit den bisherigen Kandidaten

11.02.2022, 16:04

Wer wäre der perfekte Nachfolger für Daniel Hartwich? Diese Woche gab der 43-Jährige bekannt, dass er nach neun Jahren als Moderator von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" aufhören werde, um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Wer zukünftig an der Seite von Sonja Zietlow die Dschungelfestspiele moderieren wird, steht noch nicht fest. RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner sagte in einem Pressestatement lediglich, dass man "bereits erste, sehr gute Gespräche geführt" habe.

Natürlich brodelt die Gerüchteküche jetzt ordentlich, es sind bereits mehrere Namen potenzieller Nachfolger im Gespräch. Zunächst wurde berichtet, dass Chris Tall als neuer Dschungelcamp-Moderator feststehen soll. Viele Zuschauer dagegen wünschen sich Lutz van der Horst oder Ralf Schmitz als neuen Co-Moderator von Sonja Zietlow. Auch Oliver Pocher sowie Jan Köppen wurde in diesem Zusammenhang genannt.

Watson hat mit Medienexpertin Janine Griffel darüber gesprochen, welche Eigenschaften der neue Dschungelcamp-Moderator mitbringen müsste. Sie erklärt, warum sie einen Kandidaten ganz besonders passend findet. Auch Peer Kusmagk, Dschungelkönig von 2011, sprach mit watson über Daniel Hartwichs Nachfolge und äußerte in diesem Zusammenhang einen besonderen Wunsch.

Dschungelcamp: Peer Kusmagk wünscht sich zwei Moderatoren mit unterschiedlichen Meinungen

Den Namen Chris Tall hatte "Bild" in einem Artikel ins Spiel gebracht. Viele User zeigten sich im Netz von dieser Idee jedoch nicht begeistert. Janine Griffel hingegen hält Chris Tall für einen geeigneten Nachfolger von Daniel Hartwich und erklärt gegenüber watson, warum:

"Er ist ein bereits bekanntes RTL-Gesicht, spontan, lustig, ein sehr guter und passender Ersatz, wie ich finde."

Inzwischen hat Chris Tall die Spekulationen um seine Person allerdings zurückgewiesen und klargestellt, dass er bislang keine Anfrage von RTL erhalten habe. "Ich habe nichts damit zu tun", klärt er in einem Kommentar auf Instagram auf.

Kusmagk wünscht sich "einmal emphatische Person" für Hartwich-Nachfolge

Es sind ja aber noch andere Promi-Herren im Spiel – doch mit denen hat zumindest Peer Kusmagk ein Problem: "Alle als Nachfolger genannten Namen würden nur den bisherigen Stil weiterführen." Er wünscht sich eine ganz bestimmte Veränderung:

"Ich fände es sehr spannend, wenn der Co-Moderationsplatz neben Sonja Zietlow einmal mit einer empathischen Person besetzt wird, die sich nicht wie bisher im Dialog gemeinsam über die Kandidaten erhebt und lustig macht, sondern eine neue Perspektive einnimmt."

Der 46-Jährige ist außerdem der Meinung, dass gemeinsame Lästereien der Moderatoren in Zeiten von allgegenwärtigem Mobbing nicht sehr zeitgemäß seien. "Zwei Moderatoren mit unterschiedlichen Meinungen und Haltungen würden sicher im Dialog einen ebenso großen Unterhaltungswert haben und hier ein klares Zeichen setzen", ist er sich sicher. Darüber hinaus würde in seinen Augen eine Neuausrichtung auch zum neuen Konzept von RTL passen. In der Tat hatte der Sender vergangenes Jahr angekündigt, sich in die Richtung eines Familiensenders entwickeln zu wollen. Aus diesem Grund wurde auch Dieter Bohlen als Juror von "DSDS" und "Das Supertalent" entlassen.

Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderierten neun Jahre das Dschungelcamp.
Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderierten neun Jahre das Dschungelcamp.rtl

Könnte RTL auch beim Dschungelcamp so konsequent sein? Da hat Peer noch seine Zweifel:

"Ob RTL den Mut hat, neue Wege zu gehen und Sonjas spitzer Zunge und ironischer Farbe einen menschlichen und emphatischen Moderator oder eine Moderatorin entgegenzusetzen, wird sich zeigen."

Auch Janine Griffel meint, dass die Show nicht einfach so weitermachen kann wie bisher, jedoch aus einem anderen Grund. "Das Format Dschungelcamp muss meines Erachtens stark gegensteuern, um nicht nur aus Realitystars zu bestehen sondern hochwertiger besetzt zu sein. Das fängt schon bei den Moderatoren an", so die Medienexpertin.

Medienexpertin gibt Nachfolger von Daniel Hartwich wichtigen Ratschlag

Ob der Nachfolger von Daniel Hartwich nun Chris Tall, Lutz van der Horst, Ralf Schmitz, Jan Köppen oder Oliver Pocher sein wird, steht noch in den Sternen. Nach folgender Aussage von Janine Griffel zu urteilen, scheint es jedoch egal zu sein, wer es sein wird, denn: "Der Humor hängt ja nicht nur von den Moderatoren ab, sondern von den Gagschreibern im Hintergrund. Und da gilt, was nicht passt, wird passend gemacht", führt sie gegenüber watson aus und stellt noch eine waghalsige These auf:

"Es wird sich zeigen, wie die beiden klar kommen, meine Theorie ist aber, dass RTL mittelfristig auch Sonja Zietlow ersetzen wird."
Vor Daniel Hartwich moderierte Dirk Bach von 2004 bis zu seinem Tod 2012 "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!"
Vor Daniel Hartwich moderierte Dirk Bach von 2004 bis zu seinem Tod 2012 "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" Bild: RTL

Zum Schluss hat Griffel noch einen Ratschlag für Daniel Hartwichs Nachfolger: Er solle authentisch sein. "Wir haben damals nach dem Tod von Dirk Bach alle gedacht, es kann nie wieder einen anderen geben, und Daniel Hartwich hat es locker und bescheiden geschafft, zu übernehmen. Dieser Übergang wird wesentlich leichter, da Daniel Hartwich ja freiwillig aufgehört hat", ist sie sich sicher.

Peer Kusmagk wäre gerne neuer Dschungelcamp-Moderator

Bisher wurden als neue Moderatoren von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" nur Comedians genannt. Aber wie wäre es mit jemanden, der bereits im Dschungelcamp war? Bisher äußerten bereits Ex-Kandidat Matthias Mangiapane und die Dschungelkönigin von 2019, Evelyn Burdecki, Interesse an dem Job.

Und auch Peer Kusmagk traut sich die Moderation zu:

"Die Idee, hierfür einen ehemaligen Dschungelkönig zu besetzen, finde ich spannend, weil durch die eigenen Erfahrungen im Camp an dieser Stelle eine komplett neue, authentische Sichtweise hinzukäme. Ich könnte mir jedenfalls eine gemeinsame Moderation mit Sonja gut vorstellen."

Den Job könnte Peer sicher gut erledigen, denn immerhin hat er schon zahlreiche Erfahrungen als Moderator gesammelt. So moderierte er unter anderem zwischen 2004 und 2005 das "Sat.1-Frühstücksfernsehen" und 2011 führte er durch die Show "The Dome". Seit 2012 hatte er außerdem bis vor Kurzem eine eigene Radiosendung.

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