Ein Co-Star bei "Stranger Things" machte Schauspieler David Harbour ganz schön zu schaffen. Bild: Netflix

David Harbour verrät: Diesen Co-Star aus "Stranger Things" konnte er nicht ausstehen

Momentan müssen sich die Fans der Netflix-Serie "Stranger Things" noch etwas in Geduld üben: Der Release der vierten Staffel wurde wiederholt wegen Verzögerungen der Dreharbeiten aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Der Streaming-Gigant hat bislang noch kein genaues Startdatum bekannt gegeben, es wird aber davon ausgegangen, dass sie nicht mehr 2021 erscheinen wird.

Auch wie genau es weitergehen wird, nachdem ein erster Teaser bereits verraten hat, dass der Polizist Jim Hopper, gespielt von David Harbour, in einem russischen Gefangenenlager ausharrt, ist unklar. Die jugendlichen Protagonisten sind nach dem vermeintlichen Besiegen des Mindflayer-Monsters ebenfalls durch einen Umzug der Byers getrennt.

Zumindest machte Harbour in einem Interview mit dem Magazin "ET Canada" zumindest schon deutlich, dass es wohl auch Ideen für eine fünfte Staffel geben wird, die kommende also nicht die Finalstaffel sein wird. Ein Charakter ist jedoch schon seit Längerem spurlos verschwunden – und so schnell wird er wohl auch nicht mehr lebend auftauchen, weil der Schauspieler einige nervige Angewohnheiten hatte, wie sich Harbour jetzt in einem Youtube-Format erinnerte.

David Harbour ertrug Zusammenarbeit mit Serienfigur nur schwer

In der Interview-Show "Hot Ones" von "First We Feast" war jetzt David Harbour zu Gast und musste sich den scharfen Chickenwings in der Sendung und den Fragen von Sean Evans stellen. Unter anderem wollte er von Harbour wissen, warum er den "Stranger Things"-Hund der Byers namens Chester mal im Gespräch mit Howard Stern im Jahr 2016 als schlechtesten Schauspieler aller Zeiten bezeichnet hatte. Der Darsteller erklärte:

"Oh mein Gott, ich habe diesen verdammten Hund gehasst! Nach jedem Take ist er einfach weggelaufen und sein Trainer hat ihn nur immer wieder angeschrien: 'Komm zurück! Wir müssen Geld verdienen!'"

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Einer der letzten Auftritte des "Stranger Things"-Hundes Chester. Bild: Netflix

Der 46-Jährige sei damals aber noch weitergegangen, auf den Hundebesitzer zugegangen und habe ihm gesagt, dass "die Byers ihren Hund einschläfern lassen sollten". Ziemlich rigoros, aber tatsächlich verschwand die Fellnase Chester nach kurzen Auftritten in Staffel eins von "Stranger Things" – Fans wunderten sich jedoch, wo der Hund abgeblieben war und ob er vielleicht dem Monster zum Opfer gefallen sein könnte.

Auch Noah Schnapp, der in "Stranger Things" Will Byers verkörpert, äußerte sich schon einmal 2018 zum Verbleib seines TV-Hundes. "Ich glaube, er ist tot, oder? In der dritten Staffel gibt es ein Grab für ihn", ließ er sich bei einem Event auf Nachfrage eines Fans entlocken.

So ganz ausgeschlossen ist ein Comeback des Vierbeiners in der Serie aber nicht, immerhin landen etliche Figuren auf "der anderen Seite", der gruseligen Parallelwelt des Schauplatzes Hawkins. Harbour führte dazu weiter in "Hotes Ones" aus: "Wir reden in der Serie nie wieder über ihn, aber es wäre witzig, wenn wir ihn in den zukünftigen Staffeln auf 'der anderen Seite' wiederfinden. Nach dem Motto: 'Ach da ist er gewesen!'"

Auch Verbleib einer Schildkröte war unklar

Allgemein scheinen Haustiere bei "Stranger Things" nicht unbedingt langlebige Begleiter der Protagonisten zu sein. So besaß Dustin Henderson eine kleine Schildkröte namens Yertle. In Staffel zwei entfernt er sie aus ihrem Terrarium in seinem Zimmer mit den Worten: "Sorry Yurtle, vorübergehende Räumung." Stattdessen setzt er das schleimige, unbekannte Wesen in den Kasten, den er Dart getauft hatte.

Auch hier fragten sich die Fans, was aus Yurtle geworden ist, ob sie getötet oder gefressen wurde – auf Twitter entstand sogar der Hashtag #GerechtigkeitFürYurtle. In diesem Fall konnten die Drehbuchautoren aber Entwarnung geben: "Yurtle der Schildkröte geht es gut. Er sitzt hier neben mir. Wir scrollen zusammen durch Twitter. Er trollt Cyber-Bullies. Wir haben eine tolle Zeit", hieß es auf dem offiziellen Channel "stranger writers".

Es bleibt also spannend, in welcher Form die Tiere in den kommenden Staffeln eine mehr oder weniger tragende Rolle spielen werden – wenn es nach David Harbour geht, bleiben allerdings wohl die Menschen im Vordergrund der "Stranger Things"-Handlung.

(cfl)

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