Die vierte Staffel ist jetzt bei Netflix, kann viele Fans aber nicht überzeugen.
Die vierte Staffel ist jetzt bei Netflix, kann viele Fans aber nicht überzeugen.Bild: Netflix

"Richtig enttäuschend": Netflix-Zuschauer unzufrieden mit finaler "Ozark"-Staffel

02.05.2022, 16:5902.05.2022, 17:10

Mit "Ozark" ist vergangene Woche eine der beliebtesten Netflix-Serien zu Ende gegangen: Die letzten sieben Episoden erschienen am 29. April als Teil zwei der vierten Staffel. Das düstere Drama mit Jason Bateman in der Hauptrolle des Marty Byrde hatte zuvor rund fünf Jahre lang die Fans gefesselt, nun war der Moment des Abschieds gekommen. Auch im Finale steht die Familie Byrde im Vordergrund, die in kriminelle Kreise verstrickt ist.

Jedoch fällt das Serien-Ende bei vielen Zuschauern aus mehreren Gründen durch, wie sich an den Reaktionen bei Social Media oder auch "Reddit" ablesen lässt.

Achtung, ab hier folgen Spoiler zur Handlung von Staffel vier. Wer also die neuen Episoden noch nicht gesehen hat, sollte vorsichtig sein.

Das kritisieren die Fans an Staffel 4 von "Ozark"

Die letzte Folge, die übrigens niemand Geringeres als Jason Bateman selbst inszeniert hat, wartet mit dem Tod einer wichtigen Figur auf: Ruth (Julia Garner) wird von Camila erschossen, nachdem sie ihrerseits die Ermordung von Antagonist Javi gesteht. Der "Reddit"-User "Stranger-Things-Rock" hält von dieser Entscheidung der Drehbuch-Autoren nichts und wettert in seinem Thread:

"Ruths Tod war so schlecht gemacht. Ja, es ist realistisch, dass das Kartell Javis Tod rächen will, aber es ist so einfach. Es gibt kein Drama darin, das es wert wäre, das Ende der Serie zu sein."
Julia Garner als Ruth in der vierten Staffel von "Ozark".
Julia Garner als Ruth in der vierten Staffel von "Ozark".Bild: Netflix

Dem Zuschauer ist das Geschehen offenbar einfach nicht emotional genug aufbereitet – nicht zuletzt macht ihm die (nicht vorhandene) Reaktion Martys auf die vorangegangene offensichtliche Bedrohung in der Show zu schaffen: "Die Byrdes finden heraus, dass das Kartell Ruth töten wird und Marty tut nichts? Und das ist es, wir bekommen nicht einmal die Auswirkungen ihres Todes zu sehen."

"Ozark"-Fans regen sich über Autounfall in der Serie auf

Doch noch etwas ganz anderes beschäftigt die Fans nach dem Serienfinale: Zu Beginn der vierten Staffel wurde ein Autounfall der Byrdes gezeigt, dessen nähere Umstände und Folgen erst ganz Ende präsentiert werden sollten. Das Problem ist nur: Er hatte praktisch keine Konsequenzen, denn die gesamte Familie hat überlebt.

Entsprechend fragen sich die Fans, warum das Ereignis überhaupt derart dramatisch angeteasert wurde, wenn letztlich kaum etwas dahintersteckt. "Also war dieser Autounfall komplett beliebig?", schreibt beispielsweise diese Twitter-Nutzerin, und scheint sich die Antwort schon selbst zu geben:

Ein anderer Fan rechnet noch radikaler mit der Serie ab. "Das Finale macht mich irgendwie wütend", lautet sein Urteil, welches er auf Nachfrage wie folgt begründet: "Es wirkt einfach unfertig. Auch vom Konflikt innerhalb der Familie habe ich mir einen größeren Payoff versprochen. Dazu noch die Auflösung um den Autounfall..."

Diese Twitter-Nutzerin hatte sich wohl ebenfalls mehr erhofft. Sie meint kurz und knapp: "Das Ende von 'Ozark' war richtig enttäuschend".

Ein weiterer Fan hält "Ozark" zwar immer noch für "mit das Beste" ist, was Netflix zu bieten hat, kann mit dem Finale aber nichts anfangen. "Das Ende war kacke, aber darauf wollten die Macher wohl hinaus", lautet sein Kommentar.

(ju)

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