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Der Nachtkönig ist tot. Fragen bleiben. hbo-montage

"Game of Thrones"-Doku erklärt, wie Arya den Nachtkönig töten konnte

Fragen werden für immer zum Schicksal der Show "Game of Thrones" gehören. Fragen zum Schicksal Jon Schnees, Fragen zu Daenerys Targaryen und Fragen zur dreiäugigen Krähe Bran, dem Gebrochenen. Fragen. Fragen. Fragen.

Unsere watson-Autorin Elisabeth zum Beispiel hat gleich 28 davon – und jede ist hochspannend.

Ein der wichtigsten und zugleich quälendsten Ungewissheiten in der letzten GoT-Staffel: Wie genau gelang es Arya Stark eigentlich, sich unbemerkt an den Nachtkönig heranzuschleichen – um ihn dann per Supersprung aus dem Nichts zu töten? Bisher hieß unsere beste Theorie: Ausverkauf im Westeros-Trampolin-Shop.

So sah das aus:

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Bild: Giphy

Es ist eine Szene, in der wirklich nichts passt: Die Generäle des Nachtkönigs greifen einfach nicht ein, als Arya den bis dahin wohl unheimlichsten Bösewicht der "GoT"-Welt ihre Klinge in den Bauch rammt. Der König verhält sich trotz seiner Macht wie der letzte Dummdödel, indem er sich so für Angreifer exponiert. Und wo zur Hölle ist Bran die ganze Zeit mit seinen Augen?

Zumindest eine Antwort gibt es jetzt: Keine Trampoline

In der zweistündigen HBO-Doku "The Last Watch", die in Deutschland auf dem Sender Sky zu sehen ist, lernen wir nun, was die Macher sich bei der Szene dachten – und warum niemand am Set den Kampf zwischen Arya und dem Nachtkönig anzweifelte.

In der Dokumentation ist auch Maisie Williams, die Arya Stark spielt, beim Lesen des Drehbuchs mit ihren Schauspielkollegen zu sehen. Drehbuchautor Bryan Cogman erklärt ihr und den Kollegen die alles entscheidende Szene – und liest aus den Beschreibungen des Drehbuchs von Folge 3 vor:

Demnach springt Arya von einem Haufen erschlagener Weißer Wanderer ab, um katzenartig hinter dem Nachtkönig aufzuschlagen. (edition.cnn.com) Dann folgt die Tötungssequenz, die wir ja auch in der Serie sehen können.

Weil Aryas Anpirschen in der Serie selbst nicht zu sehen ist, und auch der im Drehbuch beschriebene Haufen Untoter in den Szenen der Serie zu fehlen scheint, wird so mancher "GoT"-Fan wegen dieser Szene wohl weiterhin vor sich hin grübeln.

(pb)

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