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Daniel Brett 'D.B.' Weiss und David Benioff imago stock & people

"Game of Thrones"-Macher geben Interview – und machen Fans nach Finale noch wütender

David Benioff und D.B. Weiss sind die beiden Männer, die uns die HBO-Serie "Game of Thrones" brachten. Mit ein paar sehr guten Staffeln, ein paar, die immer noch ganz okay waren und einer letzte Staffel, bei der sich schließlich alle fragten: "Was ist schief gelaufen?"

Diese beiden Männer gaben nun kürzlich ein Podiums-Interview auf dem "Austin Film Festival", wo sie von Fans und Journalisten befragt wurden. Die achte und letzte Staffel von "Game of Thrones" hatte viele Fans sehr enttäuscht. Besonders die allerletzte Folge wirkte so, als hätte niemand mehr Lust gehabt, noch auf einen Spannungsbogen oder sinnvolle Charakterentwicklung zu achten, wie Watson bereits berichtete.

"Game of Trones"-Macher enttäuschen nach Finale bei Fan-Fragerunde

Benioff und Weiss zeigten sich beim Interview nicht von ihrer besten Seite, wie Twitter-User Needle & Pen (@ForArya) live vom Event twitterte. Wir fassen für euch die Aussagen zusammen, die "Game of Thrones"-Fans am wütendsten gemacht haben.

Keine Erfahrung? Anscheinend kein Problem!

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https://twitter.com/ForArya/status/1188186578071556102

David Benioff beschreibt das erste Treffen mit George R. R. Martin, dem Autor der Bücher "Das Lied von Eis und Feuer", auf denen die Serie beruht. Offen hätten die beiden Showrunner zugegeben, keinen Plan und keine Erfahrung mit dem Fernsehen zu haben. Benioff fügt hinzu: "Wir wissen nicht, warum er uns sein Lebenswerk anvertraut hat." Autsch. Manch andere Twitter-Nutzer fragen sich an dieser Stelle, wieso der Fernsehsender HBO überhaupt zwei Unerfahrene mit einem solchen Projekt betraute.

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"Benioff & Weiss hatten keine Ahnung, was sie taten. Aber ihnen wurde trotzdem ein Budget von 6 Mio. Dollar pro Episode gegeben. Die Pilot-Episode war furchtbar, sie machten viele Fehler, doch 'sie redeten offen darüber'. Erzählt mir mal, welche Autorinnen in Hollywood je so ein Privileg genossen."

Persönliche Filmschule

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"Dan sagte, dass 'Game of Thrones' quasi wie eine gute Filmschule für ihn und David war. Zum Beispiel hatten sie keine Ahnung von Kostüm-Design und so hatten sie eine tolle Lernerfahrung."

Wow. Ein derart großer Auftrag und ein Herzensprojekt für Fans und Beteiligte... und sie sehen es nur als ihre persönliche Filmschule an? Es spricht nichts dagegen, aus jedem Job etwas zu lernen, doch die Art, wie sie es formulieren, wirkt auf viele Fans arrogant. Twitter-User @MExasperated ist der Sache auf den Grund gegangen:

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"Wie sind die beiden jemals Autoren für 'Game of Thrones' geworden? Oh, David Benioffs Vater ist ehemaliges Vorstandsmitglied bei 'Goldmann Sachs' und verwaltete die 'Federal Reserve Bank' von New York."

Ein großzügiges Opfer

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"Dan sagte, wie sehr sie die Bücher liebten, doch sie mussten die Geschichte zu ihrer eigenen machen. Außerdem sahen sie es oft als Stressfaktor an, dass sie zehn Jahre ihres Lebens für 'Game of Thrones' aufgegeben haben.

Dan fügte hinzu: Es war wie eine alkoholreiche Party, die zehn Jahre andauerte."

So so, die beiden haben also zehn Jahre ihres Lebens damit verbracht, ein riesiges, nie dagewesenes, kreatives Projekt auf die Beine zu stellen und dabei viel Geld zu verdienen. Klingt jetzt erstmal nicht so schlimm, finden auch andere Twitter-User:

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"Einfach nur wow. Benioff und Weiss 'gaben zehn Jahre ihres Lebens auf' und wurden weltberühmt und müssen sich nun nie wieder Sorgen über Geld machen. Na klar, nichts ersetzt Zeit, die man mit seinen Lieben verbringt, aber kommt schon, Leute. Viele andere mussten genau so ihre Zeit hergeben und wurden um einiges weniger bezahlt."

Verrat am Genre Fantasy

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"Dan wollte so viele Fantasy-Elemente wie möglich entfernen, denn 'man wollte nicht nur diese eine Art von Fan ansprechen'. Sie wollten den Zuschauerkreis auch auf andere Gruppen jenseits der Fantasy-Fans erweitern, wie zum Beispiel Mütter oder NFL-Spieler."

Diese Aussage klingt natürlich sehr enttäuschend für die zahlreichen Fantasy-Fans, die maßgeblich zum Erfolg der Bücher und somit später auch der Serie beigetragen haben. Nicht gerade diplomatisch, D&D!

Aber nach dieser achten und finalen Staffel können die beiden wohl auch nichts mehr sagen, was Fans besänftigen würde. Wie praktisch also für die beiden, dass sie gleich die Chance erhalten haben, das nächste Großprojekt umzusetzen: einen "Star Wars"-Film. Vielleicht diesmal mit ein bisschen weniger Science Fiction?

(si)

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