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Siehst du's? Diese Influencerin photoshoppte ein Detail in jedes ihrer Bilder

Dass bei Instagram gefühlt nichts so ist, wie es scheint, gehört inzwischen wohl zur Allgemeinbildung. Mit "Natur pur" ist es längst vorbei – wenn schon natürlich, dann doch aber bitte so natürlich schön wie möglich! Und doch ist man immer wieder erstaunt, wenn man erfährt, wie weit manche Influencer doch gehen, um möglichst viele Likes und Kommentare zu sammeln.

Gerade machen Screenshots der Posts einer argentinischen Influencerin die Runde, die vielen ihrer Bilder ein ganz bestimmtes Detail hinzugefügt hat. Aber wollen wir doch mal sehen, ob es dir von allein auffällt...

Sieh genau hin: Ein Detail auf den folgenden Instagram-Posts von Tupi Saravia ist immer dasselbe. Wer hat dieselben Adleraugen wie der Twitter-User, dem es zuerst auffiel und es daraufhin in einem mittlerweile viralen Post teilte?

Na, schon eine Ahnung?

Immer noch nicht?

Dann wollen wir mal auflösen...

Richtig: Es geht um die Wolken!

Wie Twitter-User @MattNavarra nämlich bemerkte, tauchen in zahlreichen Posts der Argentinierin, die über 280.000 Follower hat, immer wieder dieselben Wolkenkonstellationen am strahlend blauen Himmel auf:

Ja, sicher – es sind schließlich bloß Wolken, was soll daran so schlimm sein? Immerhin ist es heute unter Influencern gang und gäbe, die eigenen Bilder etwas aufzupimpen. So wird unreine Haut schnell völlig porenfrei und eben, das kleine Bäuchlein ist im Nu digital weggesaugt. Wer möchte, kann seine Gesichtszüge am Handy sogar so stark verändern, dass man sich im Nachhinein auf Fotos selbst kaum wiedererkennt.

Tupi Saravia ist allerdings hauptberuflich "Travel Blogger", teilt also vorrangig Bilder aus einem nicht enden wollenden Urlaub – und einige der Leute, die Matts Tweet kommentierten, finden die offensichtlichen Fake-Fotos daher gar nicht lustig:

"Das macht mich echt traurig. So viele Leute wünschen sich, was sie hat: eine ausgedachte Online-Realität."

Die meisten fanden das Ganze aber doch eher amüsant:

"Diese Wolken sind treue Follower."

"Der Instagram-Account gehört eigentlich der Wolke."

Schließlich äußerte sich Tupi Saravia selbst.

Matt Navarras Tweet wurde inzwischen Tausende Male geteilt. Kein Wunder also, dass die Influencerin selbst Wind davon bekam, dass ihre Wolkenfotos so "berühmt" geworden waren. Seitdem findet man unter jedem der wolkigen Bilder diesen kurzen Text von ihr:

"Das ist eine App, die sich 'Quickshot' nennt. Diesbezüglich war ich meinen Followern gegenüber immer sehr offen. In meinem Feed habe ich sogar Story-Highlights dazu, wie ich in den Bildern meiner Follower den Himmel bearbeite.
Das ist kein großes Ding. Ich benutze die Funktion für eine schönere Komposition in meinen Bildern, wenn der Himmel im Originalbild überbelichtet ist.
Ich kann nicht glauben, wie weit meine Wolken gekommen sind. Falls ihr welche braucht, kann ich welche verschenken."

Aber was meinst du: Ist es verwerflich, bei den eigenen Bildern so "nachzuhelfen"? Schreib's in die Kommentare!

(ek)

Wenn der Partner zum Fotografen wird

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