Unterhaltung
Britain's Harry and Meghan the Duke and Duchess of Sussex arrive to attend the annual Commonwealth Day service at Westminster Abbey in London, Monday, March 9, 2020. The annual service, organised by the Royal Commonwealth Society, is the largest annual inter-faith gathering in the United Kingdom. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Meghan und Harry: Die beiden hatten am 9. März ihren letzten gemeinsamen Auftritt im Namen der Krone. Bild: AP Photo/Kirsty Wigglesworth

So lief Meghans und Harrys letzter royaler Auftritt

Harry und Meghan haben sich dazu entschieden, dass sie ihre royalen Pflichten aufgeben und zukünftig ihr Leben mit Sohn Archie fernab der Krone in Kanada genießen. So sollen sie in Zukunft mit der Marke "Sussex Royal" kein Geld verdienen. Doch bevor der "Megxit" tatsächlich vollzogen ist, glänzten sie heute zum letzten Mal bei einem offiziellen Termin als Prinz Harry und Herzogin Meghan.

Die beiden betraten Hand in Hand anlässlich des Commonwealth Day die Westminster Abbey. Besonders auffallend: Meghan strahlte und Harry zeigte sich überwiegend mit ernster Miene. Nach dem Gottesdienst wirkte er gelöst und lachte zusammen mit den Kindern, die am Eingang standen und dem Paar Blumen schenkten.

Der "Mirror" zitierte bereits die Körpersprache-Expertin Judi James zum letzten royalen Auftritt: "Harry zeigt innere Anspannung." Meghan hingegen würde keine Anzeichen zeigen, dass sie vor öffentlicher Aufmerksamkeit zurückschrecke.

Bild

Prinz Harry und Herzogin Meghan: Bei ihrem letzten öffentlichen Auftritt zeigten sie sich Hand in Hand. Bild: AP Photo/Frank Augstein

Harry und Meghan stimmten sich nicht aufeinander ab

Im Gegensatz zum Auftritt am Samstag, erschienen die beiden nun nicht im Partnerlook. Meghan trug eine edle, grüne Robe und Harry zeigte sich in blauem Anzug und hellblauer Krawatte. Es sah so aus, als hätte Harry das gleiche Outfit an wie beim "Endeavour Fund Award", bei dem verletzte Militärangehörige geehrt wurden.

Bild

Die Prinzenpaare: In der Westminster Abbey saßen Harry und Meghan hinter William und Kate. Bild: Phil Harris/Daily Mirror/PA Wire/dpa

Kate und William sowie Charles und Camilla stimmten sich im Gegensatz dazu farblich auf ihren jeweiligen Partner ab. Besonders die dreifache Mutter strahlte in Rot und der 37-Jährige trug neben einem schwarzen Anzug die farblich passende Krawatte. In der Kirche saßen Harry und Meghan übrigens auch getrennt von William und Kate neben Edward und Sophie.

Es gab überraschend eine Änderung des Ablaufs

Am Montag hat es eine überraschende Änderung im Ablauf des Commonwealth-Tages in der Westminster Abbey gegeben. Beide Paare begleiteten nicht wie im Vorjahr die Queen beim Gang in die Londoner Kirche. Sie wurden stattdessen gesondert zu ihren Plätzen geführt. Aus dem Kreis der Familie gingen nur Prinz Charles und Herzogin Camilla gemeinsam mit der Königin in die Kirche.

Britain's Queen Elizabeth II, Prince Charles, Camilla, Duchess of Cornwall, Prince Harry and Meghan, Duchess of Sussex, and Prince William and Catherine, Duchess of Cambridge attend the annual Commonwealth Service at Westminster Abbey in London, Britain March 9, 2020. Phil Harris/Pool via REUTERS

Die Queen neben ihrem Sohn: Die Familie sitzt in der ersten Reihe. Harry und Meghan müssen mit der zweiten vorlieb nehmen. Bild: Phil Harris/Pool via REUTERS

Britische Kommentatoren werteten die Änderung als eine Folge des "Megxits". Harry und Meghan hatten im Januar angekündigt, sich von ihren royalen Aufgaben teilweise zurückzuziehen und finanziell unabhängig zu werden. Später einigten sich die beiden mit dem Königshaus jedoch auf einen klaren Bruch. Demnach verzichten sie von April an auf die Anrede "Königliche Hoheit" und nehmen keine offiziellen Aufgaben mehr für die Royals wahr.

Die 93 Jahre alte Königin ist Chefin des Commonwealth of Nations. In der Westminster Abbey waren auch Vertreter der 54 Commonwealth-Länder, zu denen neben Großbritannien etwa Australien, Kanada, Indien und Zypern gehören. Der Verbund vereint etwa 2,4 Milliarden Menschen. Ziele sind die gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Gebieten.

(iger)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Interview

Experte für Verschwörungs-Mythen zum Fall Wendler: "Das ist eine echte Gefahr"

Xavier Naidoo, Eva Hermann, Attila Hildmann, jetzt Michael Wendler: Wieder bekennt sich ein Prominenter zu Verschwörungsmythen. Warum passiert das derzeit immer wieder? Und wie gefährlich ist das für die demokratische Gesellschaft?

Watson hat darüber mit Alexander Waschkau gesprochen. Waschkau ist Psychologe und Publizist. Bekannt ist er vor allem durch den Podcast "Hoaxilla", den er zusammen mit seiner Ehefrau Alexa Waschkau seit 2010 moderiert. In dem Audio-Format beschäftigen sich beide aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel