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Britain's Meghan, Duchess of Sussex reacts as she leaves after her visit to Canada House in London, Britain  January 7, 2020. Daniel Leal-Olivas/Pool via REUTERS

Die Herzogin strahlt – Meghans Zukunft könnte ebenso positiv aussehen. Bild: reuters

Die Marke Meghan Markle: PR-Profi erklärt, worauf Harrys Frau jetzt achten muss

Es war ein royaler Paukenschlag: Mit einem Instagram-Post gaben Prinz Harry und Herzogin Meghan am Mittwochabend ihren Rückzug aus dem britischen Königshaus bekannt. Das Paar wolle "finanziell unabhängig" werden, sicherte sich bereits die Markenrechte an "Sussex Royal" – dem Namen, mit dem sie auch ihr Instagram-Profil betreiben.

Der neue Schritt in Richtung Unabhängigkeit von der Queen und überhaupt jedem, der ihnen die weiteren Pläne wie den Umzug nach Nordamerika ausreden könnte, bedeutet zugleich die Stärkung ihres Marktwerts – und dem Imperium, das sich vor allem auf der Marke Markle weiter aufbauen lässt.

Denn für Ehemann Harry hatte Meghan ihre Schauspiel-Karriere an den Nagel gehangen. Sie verdiente ordentlich, soll für ihre Rolle in der Anwaltsserie "Suits" rund 45.000 Euro pro Folge bekommen haben. Für einen Platz in der A-Riege Hollywoods reichte dies allerdings nicht.

Durch Harry scheinte Meghans Stern noch heller

Die Liebe zu Harry katapultierte sie dafür in ganz neue Höhen. Jeder kannte plötzlich ihren Namen, sie bekam ihre eigene "Vogue"-Ausgabe, Prominente schmückten sich mit gemeinsamen Fotos. Ein Vorteil, den die Herzogin jetzt für sich nutzen kann, wie PR- und Medienprofi Ferris Bühler im Gespräch mit watson erklärt.

"Mit dem Rückzug aus dem Königshaus stehen Meghan nun wieder Möglichkeiten offen, die sie vorher nicht hatte", so Bühler. Wenn man sich Meghans und Harrys Vermögen anschaue – um die 35 Millionen Euro – sei es nicht unbedingt notwendig, dass das Sussex-Couple nun schnellstmöglich finanziell unabhängig werde, auch wenn sie dies so angekündigt hatten.

Meghan darf ihr Image nicht verwässern

"Vielmehr ist wichtig, dass sich Meghan ganz genau überlegt, was sie jetzt macht und wie sie sich und ihre Marke präsentieren will. Sie muss schauen, dass sie ihr Image nicht verwässert und bei jedem Event auftritt oder zu viel Merchandise auf den Markt wirft – das könnte billig wirken."

Stattdessen sollte sie laut dem PR-Experten "im High-Price-Segment arbeiten" und sehr genau überlegen, welche Angebote sie annimmt. Denn die werden sicher nur so auf sie herabprasseln. Ferris Bühler weiß, dass der sogenannte "First Mover die meiste Aufmerksamkeit erregen wird" – derjenige, der sie zuerst für eine Kampagne gewinnen kann.

Meghan Markle in Suits (2013) USA Network PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xUSAxNetworkx 33482_012THA The Hollywood Archive

Meghan Markle in "Suits" Bild: imago images

Denkbar wäre zum Beispiel, dass Meghan ein Angebot eines britischen Labels wie Burberry annimmt und dessen Testimonial wird. Bühler: "Damit kann Meghan sehr große, positive Aufmerksamkeit gewinnen. Sie muss ihre Nische finden, um sich gut zu positionieren."

Meghan kann weiter schauspielern – sie muss wichtigen Punkt beachten

Was die Schauspielerei anbelangt, sei es durchaus denkbar, dass sie in ihren Job zurückkehren wird. Man hätte gemerkt, dass diese Leidenschaft auch während ihrer Zeit im Königshaus immer noch in ihr gelodert hätte. Was aber fatal wäre: genau dort weiterzumachen, wo sie aufgehört hat und eine Rolle in einer Serie anzunehmen. Bühler: "Das wirft sie um Jahre zurück". Sein Rat: ein prestigeträchtiges Theater-Engagement suchen und ausgewählte Vorstellungen geben. "So kann sie in ihre Schauspielrolle zurückfinden, ohne dass sie ihr Pulver verschießt."

Auch ihre Social-Media-Aktivität könnte Meghan mit dem Königshaus-Rückzug, losgelöst vom "Sussex Royal"-Account, wieder aufnehmen. Generell muss sich Meghan ihre nächsten Schritte und die Ausrichtung ihrer Marke jetzt "sehr gut überlegen", so der PR-Experte. "Wenn sie dies tut, ist sie in der besten Position, ihre Bekanntheit und Beliebtheit zu steigern."

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