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Royals: Böser Verdacht nach Paparazzi-Vorfall von Harry und Meghan

FILE - Prince Harry and Meghan Markle, Duke and Duchess of Sussex visit the track and field event at the Invictus Games in The Hague, Netherlands, Sunday, April 17, 2022. A spokesperson for Prince Har ...
Nach Harry und Meghans Paparazzi-Zwischenfall kommen immer mehr Fragen auf.Bild: AP / Peter Dejong
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Böser Verdacht gegen Harry und Meghan nach Paparazzi-Vorfall

21.05.2023, 12:21
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Für Prinz Harry und Herzogin Meghan hätte es ein glamouröser Abend werden sollen, als Meghan einen Preis der Ms. Foundation entgegen nahm. Doch nach Angaben der Sussexes endete die Nacht fast in einer Katastrophe. Nach dem Event sei ihr Auto von Paparazzi verfolgt worden, teilte ein Sprecher des Paares mit. "Diese rücksichtlose Jagd, die mehr als zwei Stunden lang dauerte, resultierte in mehreren beinahe-Unfällen, in die auch andere Fahrer, Fußgänger und zwei Polizisten des NYPD involviert waren", hieß es von den Sussexes.

Daran, dass Harry und Meghan nach der Veranstaltung in New York von Paparazzi verfolgt wurden, gibt es keinen Zweifel. Zu den Details allerdings sind die Angaben durchaus unterschiedlich. Während ein Experte das Verhalten der Sussexes nicht nachvollziehen kann, stellt ein Paparazzo nun einen bösen Verdacht in den Raum.

Prinz Harry: Inszenierungs-Verdacht steht im Raum

Die meisten britischen Medien haben die Bilder, die in der Nacht nach der Gala von Harry und Meghan in ihrem Auto gemacht wurden, nicht veröffentlicht oder ausgetauscht. In sozialen Netzwerken kursieren sie jedoch weiterhin. Und dort sorgt vor allem eines für Aufsehen.

Auf dem Foto ist Harry zu sehen, wie er gemeinsam mit Meghan und deren Mutter Doria in einem Auto sitzt. Der Herzog von Sussex hält sein Handy in die Höhe, sodass der Eindruck entsteht, er würde die Paparazzi, die ein Bild von dem Auto machen, selbst fotografieren oder filmen. Unter anderem CNN bestätigt, dass es das Foto wirklich gibt.

Hat Harry die Szene also etwa selbst gefilmt? Schon in der Netflix-Dokumentation über Meghan und ihn waren Szenen zu sehen, in denen die beiden offenbar im Auto von Fotografen verfolgt werden.

Ein Paparazzo, der in New York anwesend war, hat nun einen Verdacht. Er hält die ganze Situation für inszeniert, wie er der "Bild" erklärte. "Es hat so viele Möglichkeiten für sie gegeben, die Verfolgungsjagd zu beenden", sagte der Paparazzi.

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Doch das ist nicht die einzige Kritik, die in den Tagen nach dem Zwischenfall an Harry und Meghan laut wird. Das Sicherheitsteam der Sussexes sei mit der Situation offenbar überfordert gewesen, glaubt etwa Ken Wharfe. Der Bodyguard hat jahrelang für die Königsfamilie gearbeitet. Er ist der Meinung, dass Harrys und Meghans Security es "noch nie mit so bekannten Prominenten wie Harry und Meghan zu tun" gehabt habe. Die "Sun" zitiert Wharfe wie folgt:

"Es geht darum, dass man dabei Ratschläge annimmt und ich weiß nicht, inwieweit das NYPD involviert war. Aber im Prinzip ist das etwas, das gut inszeniert werden muss."

Seiner Erfahrung nach, sagte Wharfe weiter, könne man im besten Fall mit den Paparazzi sprechen, im schlimmsten seien sie eine Plage. "Aber sie sind nicht darauf aus, für den Tod von irgendjemandem verantwortlich zu sein", sagte er klar und deutlich.

Polizei widerspricht den Sussexes

Schon kurz nachdem ein Sprecher der Sussexes den Vorfall offiziell bekannt gab, hatte es Zweifel daran gegeben, ob die Darstellung wirklich so zutrifft. Ein Sprecher des NYPD bestätigte zwar, wie die "LA Times" schreibt, dass die große Anzahl an Fotograf:innen es für die Sussexes schwierig gemacht habe, voranzukommen. Doch er sagte auch: "Der Herzog und die Herzogin von Sussex kamen sicher an ihrem Ziel an und es gab keine Berichte über Zusammenstöße, Vorladungen, Verletzte oder Festnahmen."

Ob Harry und Meghan den Vorfall tatsächlich noch einmal öffentlich thematisieren werden, bleibt abzuwarten. In London läuft aktuell noch ein Prozess von Harry gegen das britische Innenministerium. Dort möchte der Prinz erreichen, dass er in Großbritannien weiter besonderen Polizeischutz bekommt und für diesen selbst bezahlen darf. Ein Zwischenfall wie jetzt in New York, mutmaßen manche, könnte ihm in seiner Argumentation dafür nur in die Karten spielen.

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