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Die Queen bei der Trooping-the-Colour-Parade auf Schloss Windsor. Bild: imago images / Pool

Nach Namenseklat um Lilibet Diana: Queen Elizabeth ändert goldene Royal-Regel

Queen Elizabeth II. will Falschinformationen über sich und die Royals künftig nicht mehr unkommentiert lassen. Eigentlich lautet das Credo der Königin "Never complain, never explain" – zu Deutsch: "Niemals beschweren, niemals erklären." Das bedeutete in der Vergangenheit, dass die Königsfamilie zu Gerüchten und Spekulationen, die in den Medien zirkulieren, in den meisten Fällen keine Stellung bezieht.

Diese goldene Regel soll nun allerdings mit einem dramatischen Kurswechsel durch die Queen beendet werden. Der Grund dafür drehe sich um Harry und Meghan – und die Medienberichte um den Namen ihrer Tochter Lilibet Diana, die bereits eine Klageandrohung von Harry provozierten.

Royals: Namensstreit brachte "Fass zum überlaufen"

Der Streit um den Namen der erst wenige Tage alten Tochter von Harry und Meghan nahm seinen Anfang mit der offiziellen Geburtsverkündung. Darin hieß es, dass Lilibet der Spitzname der Queen ist. Das Baby wurde ihr zu Ehren nach ihr benannt und zusätzlich nach deren verstorbenen Großmutter Prinzessin Diana.

Kurz darauf erschien ein Bericht der BBC, in dem Harry und Meghan vorgeworfen wurde, die Queen zuvor nicht in Kenntnis über ihren Namenswunsch gesetzt zu haben. Das berichtete eine hochrangige Person im Buckingham-Palast. Harry dementierte dies mit einem offiziellen Statement: "Der Herzog hat mit seiner Familie vor der Bekanntgabe gesprochen, seine Großmutter war das erste Familienmitglied, das er angerufen hat. Hätte sie das nicht unterstützt, hätten sie den Namen nicht verwendet", hieß es darin.

In einem dazugehörigen Presseschreiben seien News-Outlets davor gewarnt worden, weiterhin solche Behauptungen zu verbreiten, da diese "verleumderisch" seien. Eine Klageandrohung habe es durch die Anwaltskanzlei Schillings an die BBC noch dazu gegeben.

Kurze Zeit später wird nun durch die "Mail on Sunday" öffentlich, dass die Queen Palastmitarbeiter dazu angewiesen habe, jegliche Unwahrheiten, die über die Familie in der Öffentlichkeit verbreitet würden, entschlossen vorzugehen und diese öffentlich zu korrigieren. "Never complain, never explain" ist damit Geschichte.

LONDON, ENGLAND - JULY 10: Queen Elizabeth II, Prince Harry, Duke of Sussex and Meghan, Duchess of Sussex on the balcony of Buckingham Palace as the Royal family attend events to mark the Centenary of the RAF on July 10, 2018 in London, England. (Photo by Chris Jackson/Getty Images)

Die Queen, Meghan und Harry bei einem gemeinsamen Termin im Jahr 2018. Bild: Getty Images/ Chris Jackson

Dass diese königliche Anweisung mit Harry und Meghans Verbündeten zusammenhängt, die Informationen den Medien zuspielen würden, bestätigt ein Insider gegenüber "Mail on Sunday": "Es geht darum, ob das, was in den Medien berichtet wird, eine genaue Version dessen ist, was tatsächlich passiert ist", erklärte die Quelle. Und weiter:

"Freunde der Sussexes scheinen Journalisten irreführende Informationen übermittelt zu haben. Das hat das Fass zum überlaufen gebracht."

Palast-Insider über die Anordnung der Queen

Als Beispiel nennt der Insider die Behauptung, die Queen hätte ihre jüngste Urenkelin Lilibet bereits via Video-Call gesehen und kennengelernt. Das entspreche allerdings nicht der Wahrheit: "Dieser Video-Call hat nie stattgefunden", so die Quelle schließlich.

Meghan und Harry versuchen den Frieden zu wahren

Eine Antwort aus Kalifornien, wo Harry, Meghan und ihre beiden Kinder dauerhaft leben, gab es darauf auch schon. Ein Insider verriet gegenüber dem "US Magazine", dass das Paar selbst den Frieden mit der Queen wahren wolle: "Es ist nicht alles vergeben, aber nach den Reaktionen in Bezug auf ihre Interviews – die das Paar übrigens nicht bereut – versuchen sie ihr Möglichstes, eine gute Beziehung zur Königin zu pflegen."

Demnach sollen es Harry und Meghan "um jeden Preis vermeiden wollen, innerhalb der Königsfamilie herabgestuft zu werden", was schlimmstenfalls "zum Verlust ihrer Titel" führen könnte. Wie künftig also beiderseits mit Medienberichten umgegangen werden wird, bleibt abzuwarten.

(cfl)

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