Youtuber Unge zeigte sich aufgelöst im Stream.
Youtuber Unge zeigte sich aufgelöst im Stream.Bild: Screenshot / Youtube / ungespielt

Youtuber weint bitterlich: Unge gibt perfide Todesursache seines Hundes preis

30.09.2021, 09:22

Simon Unge musste einen harten Verlust verkraften, doch erst kürzlich schaffte er es, seinen Schmerz mit seiner Community zu teilen. Der Youtuber wohnt seit mehreren Jahren auf Madeira. Mit dabei hat er seine Familie und auch seinen Hund Knubbel, den er öfter mal in seine täglichen Streams einbaute oder mit ihm in Vlogs posierte.

In den vergangenen Wochen schien sich der Internet-Star allerdings etwas verändert zu haben. In einzelnen Streams wirkte er etwas sensibler, ging bei Themen wie Politik teils etwas mehr an die Decke als üblich. Schließlich kam auch heraus, dass seine langjährige Beziehung mit seiner Freundin Sabine in die Brüche gegangen war. Doch das sollte noch nicht alles sein: Nun verriet Unge, wieso Knubbel seit Längerem nicht mehr an seiner Seite zu sehen war.

Fremde vergifteten Simon Unges Hund

Ende vergangener Woche platzte es plötzlich zu Beginn des Livestreams auf Youtube aus Simon heraus: Sein Hund ist verstorben. Mehrere Monate sei das schon her, wie er in einem zusätzlichen Video bekannt gab: "Gestern fühlte ich mich zum ersten Mal bereit, darüber zu sprechen", fügte er hinzu.

Mit tränenerstickter Stimme ließ er seine Community wissen, dass Knubbel allerdings nicht eines natürlichen Todes gestorben ist und fand dabei deutliche Worte:

"Mein Hund, der einfach mein Baby war, ist gestorben. Und das ist auch schon eine Weile her und das Schlimmste daran ist einfach, dass er vergiftet wurde. Weil irgend so ein dreckiger Hurensohn Giftköder gelegt hat. Das Problem ist, dass man die Person nicht finden kann. Das ist das Dreckigste, das jemand machen kann."

Zusammen mit seinem geliebten Haustier sei er an einem Wanderweg spazieren gegangen, an dem auch viele Touristen vorbeikommen. Mit Sicherheit könne Unge also nie wissen, ob es sich beim Täter um einen Einheimischen aus Madeira gehandelt hat, oder ob ein Tourist den Giftköder ausgelegt hatte.

Lediglich eine Serviette oder ein Taschentuch habe am Wegesrand gelegen, der Hund habe zunächst daran geschnuppert und dann gefressen: "Das ging so schnell, ich hab das gar nicht richtig realisiert. Und es war auch erst alles noch gut und dann waren wir weiter spazieren. Aber eine halbe Stunde später hat er richtige Krampfanfälle bekommen und dann war mir sofort klar: 'Oh mein Gott, der muss Gift gefressen haben'", erzählte Unge nicht weniger aufgelöst weiter.

Sofort habe er beim Tierarzt angerufen, dass er gleich mit seinem Hund vorbeikommen werde, doch da sie 30 bis 40 Minuten von der Stadt entfernt spazieren gegangen waren, kam letztlich jede Minute für Knubbel zu spät:

"Ich hab ihn die ganze Zeit im Arm gehalten im Auto und hab ihn die ganze Zeit geküsst. Und dann ist er in meinem Arm gestorben."

Youtuber kann mit Verlustschmerz nur schwer umgehen

Etliche Jahre begleitete der Shiba-Inu-Cocker-Spaniel-Mix den Youtuber nun schon. Eine eigene Instagram-Seite hatte Knubbel ebenfalls, dem fast 70.000 Menschen folgten und die nun unter dem letzten Post ihr Beileid gegenüber Simon aussprachen.

Auch der 31-Jährige konnte den Verlust seines Haustiers nur sehr schwer verkraften. Im Stream gab er weiter preis: "Das war für mich so schlimm. Ich habe schon so lange nicht mehr so heftig geheult. Ich hab mehrere Tage hier nur noch zu Hause gesessen und geheult. Ich bin so krank depressiv geworden. Ich hab nur noch geschrien, die ganze Zeit. Es war so unfair. Und ich vermisse ihn jeden Tag, ich denke jeden Tag an Knubbel."

Nicht einmal Kollegen, die ihn auf der Insel besuchten, habe er erzählen können, was passiert war, um nicht wieder anzufangen zu weinen. Auch deshalb hat er sich so lange Zeit gelassen, bis er die schlimme Neuigkeit mit seinen Fans teilen konnte: "Ich hab nicht die Kraft gehabt, das anzusprechen, ich hab mich so schwach gefühlt. Es gibt Tage, da möchte ich gar nicht aus dem Bett aufstehen. Mein Hund hat bei mir im Bett geschlafen. Und ich hab den geliebt wie ein Kind. Dieser Verlustschmerz war ganz hart, ich kann's gar nicht beschreiben."

Nun fühlte es sich immerhin gut an, die Sache anzusprechen und Simon sei seinen Fans extrem dankbar, dass sie ihm zugehört haben und keine abfälligen Kommentare in seinen Chat geschrieben haben: "Das war eine Last, die ich mit mir rumgeschleppt habe, ich fühle mich sehr befreit."

(cfl)

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