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Amira Pocher meldet sich nach dem Piers-Morgan-Eklat wegen Meghan ebenfalls zu Wort. Bild: IMAGO / localpic/ IMAGO/ i Images

"Vollspinner, sage ich doch": Was Amira nach Meghan-Eklat Piers Morgan zu sagen hat

Das Gespräch von Harry und Meghan verfolgten weltweit Millionen von Menschen. Einer von ihnen war der einstige "Good Morning Britain"-Moderator Piers Morgan, der besonders bekannt für seine Streitlust ist. Zudem erlangte er auch als heftiger Kritiker von Herzogin Meghan zweifelhafte Berühmtheit. Seit diese nämlich im Jahr 2016 den Kontakt zu Morgan abgebrochen haben soll, herrscht Eiszeit. Die beiden hätten sich damals übrigens genau an dem Abend in einem Londoner Pub getroffen, als Meghan später erstmals Harry begegnet sei. Doch danach habe Morgan nie wieder was von der ehemaligen Schauspielerin gehört. So schilderte er es später in einer TV-Show.

Auch über das Interview von Meghan und Harry hatte er sich am Montag im Morgenmagazin auf dem Sender ITV ausgelassen. Zu Meghans Äußerungen, sie habe während ihrer ersten Schwangerschaft Suizidgedanken gehabt, meinte er: "Es tut mir leid, ich glaube kein einziges Wort von dem, was sie sagt. Ich würde ihr nicht einmal glauben, wenn sie mir die Wettervorhersage vorlesen würde." Mehr als 41.000 Beschwerden über seine Äußerungen sorgten dafür, dass Morgan seinen Moderatorenjob bei "Good Morning Britain" verlor. Eine davon kam von Prinz Harrys Frau selbst, wie britische Medien am Mittwoch berichteten.

Zudem konfrontierte Co-Moderator Alex Beresford Morgan damit, dass er eine Abneigung gegen Meghan habe: "So weit ich weiß, hast du eine persönliche Beziehung zu Meghan Markle, oder hattest eine, und sie hat dich ausgebootet", sagte Beresford zu ihm. Dazu habe Meghan jedes Recht, betonte Beresford. Er höre aber dennoch nicht auf, "über sie herzuziehen". Nach dieser Kritik stürmte Morgan vor laufender Kamera aus dem Studio. Dies war sein letzter Auftritt in der Show. In der neuesten Podcastfolge sprachen Amira und Oliver Pocher über diesen Fall. Besonders die 28-Jährige hatte eine klare Meinung dazu.

Amira wettert gegen Moderator Piers Morgan

Amira meinte zunächst über Meghan: "Ich habe mich damals mega gefreut, als sie den Absprung geschafft und gesagt haben, wir machen unser eigenes Ding. Man hat so viel Negatives gelesen. Ich finde es einfach traurig und schade. Man sieht doch, was das mit Leuten macht, wenn du jeden Tag so zerlegt wirst von der Presse, privat, in der Umgebung und von der Familie. Sie ist doch auch nur ein ganz normaler Mensch mit Gefühlen. Vielleicht ist sie auch eine Zicke, vielleicht ist sie auch unangenehm, aber es ist kein Grund, dass man sie da so fertig macht."

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Piers Morgan zählt zu den bekanntesten Moderatoren Englands. Bild: IMAGO/ Matrix

Nach dieser Einschätzung kam Oliver Pocher auch schon auf den Skandal rund um den Moderator zu sprechen: "Dann gibt es noch Piers Morgan, einer der größten Journalisten und einer der berühmtesten Fernsehmoderatoren Englands. Über Jahre hat er gesagt, wie beschissen er sie findet. Die hatten persönlich miteinander Kontakt. Keiner weiß, ob sie was hatten oder nicht. Er hat die Geschichte mal erzählt: Die waren essen und dann ist sie abgehauen." Und weiter:

"Am Abend hat sie Prinz Harry kennengelernt und seitdem hat sie sich nie wieder gemeldet. Das wird ihm so ausgelegt, als wenn er immer noch sauer war. Er hat dann vier, fünf Jahre immer gegen sie gehetzt. Auf der anderen Seite lautet die Frage, ist es verletzte Eitelkeit oder nicht."

ARCHIV - 16.02.2021, USA, ---: HANDOUT - US-Moderatorin Oprah Winfrey (r) spricht bei einem Interview mit Prinz Harry von Großbritannien und seiner Ehefrau Herzogin Meghan. (Wiederholung mit verändertem Bildausschnitt) Foto: Joe Pugliese/Harpo Productions/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Harry und Meghan sind hier beim Interview mit Oprah Winfrey zu sehen. Bild: Joe Pugliese/Harpo Productions/PA Media/dpa

Für Amira schien die Sache klar zu sein, denn sie meinte prompt: "Vollspinner, sage ich doch. Ich finde, das ist ein kompletter Spinner. Und das ist genau die verletzte Eitelkeit. Es gibt auch Männer, die sagen, ach, der Pocher, nur weil die nicht landen konnten oder weil ich sie auch geghostet habe. Genauso wie Mädels von dir, die du für deine Zwecke benutzt hast. Da laufen einige draußen rum, die einfach wütend sind und in ihrem Stolz gekränkt und verletzt sind. Da spricht wirklich keiner von Mobbing. Das ist dann Kritik."

Andersherum, wenn Pocher über jemanden was sage, Sachen preisgebe oder etwas aufkläre, was total daneben sei, dann sei das plötzlich Mobbing, so die Mutter zweier Söhne.

(iger)

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