COLOGNE, GERMANY - MARCH 25: Joachim Llambi is seen on stage during the 5th show of the 15th season of the television competition show "Let's Dance" at MMC Studios on March 25, 2022 in Colog ...
Joachim Llambi gilt bei "Let's Dance" als strenger Juror.Bild: Andreas Rentz/Getty Images
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Joachim Llambi wehrt sich gegen "Let's Dance"-Kritik: "Man muss auch manchmal Klartext reden"

12.05.2022, 11:33

Joachim Llambi ist seit über 15 Jahren festes Jurymitglied von "Let's Dance". Seitdem bewertet er Jahr für Jahr die Leistungen der Promis, die in der erfolgreichen Show um den Titel "Dancing Star" kämpfen. Er gilt unter den Juroren, seit 2013 bestehend aus ihm, Motsi Mabuse und Jorge González, als Knallhart-Juror. Die Stars und Profitänzer sind stets besonders auf sein Feedback gespannt, denn der 57-Jährige sagt in der Regel mit deutlichen Worten, was er von der Performance hält und gibt auch meist weniger Punkte als seine Mit-Juroren.

In der aktuellen Staffel urteilte er beispielsweise über die Leistung von Bastian Bielendorfer: "Wir sind schon im Achtelfinale mit den besten sechs Tänzerinnen und Tänzern. Das Finale ist schon in drei Wochen. Die Richtigen müssen im Finale sein. Ich fand heute die Performance sehr einfach strukturiert. Leider war das auch teilweise so steif, wie das letzte Woche der Fall war." Im Interview mit RTL sagte Llambi nun, ob er die eine oder andere Kritik aus der Vergangenheit bereut.

Das denkt Joachim Llambi über seinen Jury-Job

Auf die Frage, was denn eine Fehleinschätzung bei ihm sei, meinte Joachim Llambi schließlich: "Das größte Missverständnis ist vielleicht, dass alle meinen, ich möchte nichts Gutes für die Paare. Ich will immer Gutes, ich möchte, dass sie sich verbessern. Aber man muss auch manchmal Klartext reden, damit die Paare auch verstehen, um was es geht."

Dennoch räumte er ein, dass er im Nachhinein einige seiner Urteile auch schon für zu streng empfand. "Ja, ich habe öfter gedacht nach manchen Shows: 'Mensch, zu dem oder zu dieser jungen Dame warst du ein bisschen zu hart.' Aber im Nachgang haben immer zu 90 oder 95 Prozent die Richtigen im Finale gestanden."

Einen so genannten "Traumpromi", der unbedingt bei "Let's Dance" mitmachen müsse, habe er übrigens nie gehabt. Llambi erklärte: "Nein, die Frage wird mir schon seit 15 Jahren gestellt. Wir hatten immer tolle Prominente dabei, wir hatten auch immer gute Geschichten drumherum."

In jedem Fall freue er sich selbst darüber, ein Teil dieser Show sein zu dürfen. Abschließend meinte der Juror nämlich mit Blick auf die öffentliche Wahrnehmung: "Man muss damit umgehen können, dass jemand einen auf der Straße erkennt, ein Foto, ein Autogramm will oder man angesprochen wird. Aber da kann man auch mit leben. Auf der anderen Seite ist es ja auch schön, in dem Premium-Format im deutschen Fernsehen auftreten zu dürfen."

(iger)

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