Hier ist Amira Pocher bei einem ihrer Live-Auftritte zum Podcast zu sehen.
Hier ist Amira Pocher bei einem ihrer Live-Auftritte zum Podcast zu sehen.Bild: imago images/Marc John

Amira Pocher spricht nach kryptischer Aussage Klartext: "Erzählen es euch jetzt"

30.01.2022, 11:26

Am vergangenen Sonntag schockte Amira ihre Fans mit folgender Nachricht: "Die letzten Tage waren wirklich, wirklich hart. Es ist etwas vorgefallen, aber das will ich hier gar nicht thematisieren." Die 29-Jährige meinte, sie habe viel geweint und wisse, dass es nur eine Frage der Zeit sei, "bis das rauskommt". Bis es allerdings so weit ist, möchte sie dem gar keine Aufmerksamkeit schenken, so Amira. Die Fans tappten seitdem im Dunkeln, eine weitere Erklärung gaben nämlich weder sie noch ihr Mann Oliver Pocher zu den Vorkommnissen ab.

Das sollte sich allerdings mit ihrer neuen Podcastfolge ändern, denn dort berichteten sie schließlich aus ihrem Urlaub heraus, was wirklich vorgefallen war. Mittlerweile geht es der Mutter von zwei Kindern besser, auch, wenn der Schock noch immer tief sitzt. Der Grund für die Tränen der vergangenen Tage war nämlich ausgerechnet ein Einbruch.

Hier sprach Amira in ihrer Story darüber, wie schlecht es ihr geht.
Hier sprach Amira in ihrer Story darüber, wie schlecht es ihr geht.Bild: Instagram/ Amira Pocher

Amira und Oliver Pocher berichten von Schockmoment

Um gleich Gerüchte aus dem Weg zu räumen, die nach Amiras kryptischer Botschaft aufkamen, stellte Amira zu Beginn gleich klar: "Wir erzählen es euch jetzt und gut ist. Wir sind auf jeden Fall noch verheiratet." Pocher betonte: "Das ist das Wichtigste. Wir brauchen gar nicht um den heißen Brei herumreden: Letzte Woche war ein bisschen was los bei uns." Und weiter: "Du hast die eine oder andere Story gemacht, wo du gesagt hast, dass es dir nicht so gut geht und du jetzt auch tagelang geweint hast. Was war denn los?" Ihre Antwort folgte prompt:

"Ja, bei uns wurde ziemlich genau vor einer Woche eingebrochen beziehungsweise eingestiegen. Es ist jemand oder es sind mehrere, wir wissen es leider nicht, über die Garage raufgeklettert und beim Fenster rein während wir mit den Kindern zu Hause waren. Es muss auch wirklich schnell gegangen sein. Wir haben ein Zeitfenster, wo wir einordnen können, dass da keiner in der ersten oder zweiten Etage war, sondern unten die Kinder bettfertig gemacht worden sind. In dieser Zeit, ein Slot von 15 Minuten, muss das dann auch passiert sein."

Der Komiker ergänzte: "Wir reden von einem Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr. Also da muss jemand wirklich Nerven gehabt haben, ins Haus reinzugehen während er mitbekommt und auch hört, dass Leute einfach vor Ort sind. Es ist natürlich klar, dass wenn du auch Kinder hast, dass Frauen noch etwas sensibler sind." Demnach saß besonders bei Amira der Schock tief. Für sie beide sei es ein surreales Erlebnis gewesen. "Es war so unwirklich. Wir sind hochgekommen und du hast Sachen vermisst. Dann dachten wir erst: Wie kann das denn sein, sind wir blöd oder was? Wir haben es auch gar nicht sofort gesehen. Auch, als die Polizei gekommen ist, haben wir nicht sofort registriert, was war", erklärte der Vater von fünf Kindern.

Amira schilderte die Ereignisse folgendermaßen: "Wir haben es erst gemerkt, als ich mich bettfertig gemacht habe. Ich habe mein Gesicht gewaschen, ging zum Bett und wollte alles vorbereiten, weil ich den Kleinen zu mir hochholen wollte. Dann sehe ich einfach meine Schmuckschatullen leer auf dem Bett liegen. Ich dachte mir, wer zum Teufel war das? Unsere Kinder sind noch nicht so groß, keiner kommt da ran, du fasst meinen Schmuck auch nicht an. Fakt ist, das hat erstmal eine halbe Stunde gedauert, dass ich geschnallt habe, was hier gerade abgeht. Es war auch jedes Fenster zu. Es ist natürlich auch alles abgesichert."

Daraufhin riefen sie ein zweites Mal die Polizei, "als wir dann gecheckt haben, wo der oder die Einbrecher reingeklettert sind", erklärte die Moderatorin. "Das war schon richtig, richtig krass, weil es dann Klick gemacht hat und wir die ganzen Spuren gesehen haben, wo der auch wirklich langgeschlichen ist. Dieses kleine Arschloch. Neben dem materiellen Wert ist es einfach unfassbar gruselig, zu wissen, dass diese Person oder die Personen nicht davor zurückschrecken, in ein Haus einzusteigen, wo sie wissen, dass Leute da sind", betonte sie.

Pocher, bei dem bereits vor rund 10, 15 Jahren eingebrochen wurde, sah das Ganze so: "Da hat jemand einfach Nerven gehabt. Man überlegt sich dann auch immer, was man in so einer Situation macht. Natürlich sagt man, wenn ich den erwischt hätte, hätte ich ihm richtig eine verpasst. Jemand, der da reingeht, muss auch davon ausgehen, dass ihm vielleicht mal jemand über den Weg läuft. Keiner weiß, was dann in so einer Kurzschlusssituation passiert. Deswegen ist es eigentlich auch schon wieder gut, dass man es nicht gesehen hat."

Die größte Sorge galt den Kindern

Besonders große Sorgen machte sich Amira um ihre Söhne: "Viel schlimmer ist einfach diese Angst. Ich kann auch die Kinder gar nicht mehr allein im Zimmer lassen, nicht mehr allein schlafen und habe etliche Kameras aufgestellt. Es ist jetzt wirklich einfach so nervig, weil man weiß, dass in unserem Zuhause so was nicht passieren kann. Da sind Bewegungsmelder, Infrarotkameras, da ist wirklich alles. Aber das es genau in diesem Übergang uns jetzt hier noch mal trifft, das ist natürlich wirklich total doof. Sicher fühlt man sich jetzt auf jeden Fall nicht."

Zur Erinnerung: Die Familie wohnt seit der verheerenden Flutkatastrophe im vergangenen Sommer übergangsweise im Haus von Pietro Lombardi, weil ihr Haus aufgrund der Wassermassen massiv beschädigt wurde. Dieser schreckliche Zwischenfall mit dem Einbruch sei schließlich der Grund für ihre gedämpfte Stimmung gewesen und nicht eine mögliche Ehekrise.

Pocher kritisierte daraufhin ihre Vorgehensweise, dass sie nicht gesagt hat, was los ist: "Das war auf jeden Fall jetzt äußerst mittelmäßig. Die Leute haben sich wirklich bei dir Gedanken gemacht, weil du tagelang geweint hast und dann haben sie deinen Ring nicht gesehen. Sie dachten: 'Ja, es ist alles aus, es ist vorbei.'" Ihr sei allerdings nicht klar gewesen, was sie mit ihrer Story auslöst.

Amira erklärte, was sie durchmachte: "Ich konnte noch nicht mal lachen. Du weißt selbst, wie es mir ging. Ich bin weinend eingeschlafen und weinend aufgewacht, weil es einfach unfassbar schlimm ist, zu wissen, dass einfach Menschen so skrupellos sein können, dir einfach deine Sachen nehmen, für die du gearbeitet hast, auf die du stolz warst, weil du sie dir selbst gekauft hast. Und aber auch wegen deiner Kinder, dass die da nicht sicher sind. Du malst dir Szenarien aus. Es waren wahrscheinlich Sekunden entscheidend, dass man nicht währenddessen mit dem Kind auf dem Arm hochgegangen ist. Stell dir mal vor, der wäre dir dann entgegen gekommen. Was hätte der gemacht? Wäre der aggressiv geworden oder was?"

In jedem Fall meinte Pocher: "Ich finde grundsätzlich etwas zu stehlen, ist so ziemlich das Asozialste, was es gibt." Abschließend sagte die "Let's Dance"-Kandidatin: "Es geht nicht um den materiellen Wert. Ich lasse mich von so was nicht entmutigen. Die ersten Tage habe ich es leider getan, es war aber eigentlich mehr diese Panik. Und wir haben noch nach Veronas Einbruch gesagt, wie krass ist das und ich meinte, ich habe so Angst, dass uns das mal passiert. Ich habe das gespürt."

Zum Glück sind sie aber gut versichert, sodass ihnen schon mal eine Sorge abgenommen wird. "Wir haben im Schadensfalle einen exzellenten Versicherungsberater. Jeder sollte, wenn er eine Wohnung hat, eine Hausratversicherung, eine Gebäudeversicherung und eine Haftpflichtversicherung haben", so Pocher.

(iger)

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