Das Restaurant von Alfons Schuhbeck war eine Münchner Institution.
Das Restaurant von Alfons Schuhbeck war eine Münchner Institution.
Bild: dpa

Alfons Schuhbecks Restaurant plötzlich geschlossen – das steckt dahinter

24.01.2020, 10:56

Was ist los bei Alfons Schuhbeck? Das Münchner Restaurant des Promi-Kochs, "Fine Dining Alfons", ist bereits seit Anfang des Jahres geschlossen – völlig ohne Vorwarnung. Reservierungen sind nicht mehr möglich, die Stammkundschaft verwundert. "Das Restaurant gibt es nicht mehr", wird eine Mitarbeiterin von der Münchner "Abendzeitung" zitiert. Selbst auf der Homepage von Alfons Schuhbeck wird das Restaurant nicht mehr aufgeführt.

Selbst der Küchenchef des Lokals, Maurice Kriegs, ist bereits weitergezogen. Auf Instagram teilte er mit, dass es ihn nun nach Österreich verschlagen habe. Er bedankte sich in einem Post bei Alfons Schuhbeck für die Chance, die er ihm ermöglicht hatte.

Neues Konzept für "Fine Dining Alfons"

Aber Schuhbeck-Fans können aufatmen: Die Lokalität wird nicht gänzlich verschwinden, das hat Alfons Schuhbeck nun im Gespräch mit "rollingpin.de" klargestellt. Die Schließung soll demnach nur temporär sein. Ändern wird sich für die Gäste dennoch einiges:

"Wir machen es einfach ein bisschen lockerer, denn sonst ist es vom Konzept her zu ähnlich mit der 'Südtiroler Stuben'."
Alfons Schuhbeck
rolling pin

Für ihn sei wichtig, dass die Gäste nicht "zweimal dasselbe Erlebnis haben" und sich die beiden Betriebe nicht duellieren. Er müsse sich nun etwas Neues einfallen lassen. „Es verändert sich ja in dem Sinn nicht so viel, wir müssen nur schauen, dass wir ein gutes Konzept zusammenbringen – und dann legen wir los.“

Wann es in der Lokalität weitergeht, ist noch offen. Aber der Promi-Koch hofft, dass die Pläne in den kommenden ein bis zwei Monate konkretisiert werden können.

Mit dem neuen Konzept des "Alfons" ist er überzeugt, auch die "Südtiroler Stuben" „wieder zu dem machen kann, was sie einmal war“. Sein drittes Münchner Restaurant, das "Orlando", soll weiterhin ein Bistro-Restaurant-Café bleiben.

Soziales Engagement

Im November war Schuhbeck mit dem Kaiser-Augustus-Orden der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) ausgezeichnet worden. Er erhalte die mit 5555,55 Euro dotierte Ehrung für sein soziales Engagement, teilte die ATK in Trier mit.

Der Orden sei kein Karnevalsorden, sondern eine Auszeichnung für bekannte Persönlichkeiten, die "andere Menschen, die vielleicht nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, nicht vergessen haben".

Schuhbeck hat den Orden bei einer Gala am 11. Januar in Trier verliehen bekommen. Er ist nach Angaben der ATK die höchste Auszeichnung des Trierer Karnevals. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Johannes B. Kerner, Günther Jauch, Verona Pooth, Alfred Biolek und Marcel Reif.

Das Preisgeld ist als Spende für eine soziale Einrichtung nach Wunsch des Ordensträgers gedacht. Schuhbeck wird damit unter anderem die Vereine "Good Hope Centre" und "Sternstunden" unterstützen.

(jei/dpa)

"Schere im Kopf": Oliver Pocher sieht sich auf der Bühne eingeschränkt

Oliver Pocher ist immer wieder für kontroverse Ansagen zu haben. So nahm er jüngst bei Instagram zum Beispiel Cathy Hummels aufs Korn, als die wiederum verkündete, künftig genderneutrale Sprache anzuwenden. Im "Bild"-Talk "Viertel nach acht" ging es nun explizit auch um Political Correctness, wozu der Comedian deutliche Worte fand. Daneben wurde aber auch noch ein ganz anderes Thema angesprochen: Die Rente des 43-Jährigen.

"Was darf Comedy heutzutage eigentlich noch?", fragt sich Pocher in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel