Die Sängerin Nena stellte sich wiederholt gegen Corona-Vorschriften.
Die Sängerin Nena stellte sich wiederholt gegen Corona-Vorschriften.
Bild: dpa / Swen Pf

Nena mit schrägen Aussagen bei Konzert auf Rügen

09.08.2021, 14:12

Die Sängerin Nena ist wieder in den Schlagzeilen, weil sie bei einem Konzert zweideutige Aussagen zu den Corona-Restriktionen machte. "Sagt mal Leute, hab ich irgendwie gesagt, dass ihr hier alle ganz nah und eng beieinander stehen sollt?", fragte sie bei ihrem Auftritt auf der Insel Rügen am Sonntagabend mit Blick auf die eng tanzende Menge. Die 61-Jährige war zuvor wiederholt mit zweifelhaften Aufrufen gegen die Corona-Maßnahmen aufgefallen.

Die Frage, die sie auf der Waldbühne in Rügen stellte, beantwortete die Sängerin selbst mit den Worten: "Ich hab's nicht gesagt, aber ich freu mich, dass ihr es tut" und fügte hinzu: "Ja, jeder macht, was er will." Bei der Veranstaltung war es Konzertgästen erlaubt vor der Bühne zu tanzen – unter der Voraussetzung, dass sie geimpft, getestet, oder genesen sind.

Der Veranstalter sagte, es seien alle Corona-Regeln eingehalten worden

Laut Veranstalter sollen rund 1300 Gäste bei dem Konzert vor Ort gewesen sein. Maskenpflicht gab es nur auf den Toiletten. Es sollen alle Auflagen eingehalten worden sein, heißt es vonseiten des Veranstalters.

Nena freute sich über die weitgehenden Freiheiten. Während ihres Auftrittes sagte die Künstlerin: "Ich kann fühlen, dass ihr wisst, dass das, was ich gesagt hab, das ist, woran ich glaube. Und dass ich keinen, keinen Millimeter zurückrudern werde." Worauf sie sich genau bezog, ließ sie offen.

In der Vergangenheit wurden bereits Nena-Konzerte abgesagt

Wie der "Tagesspiegel" berichtete, hatte sich Nena zuvor auf einem Konzert in Berlin kritisch über die Hygienemaßnahmen geäußert. "Mir wird gedroht, (...) dass sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure (...) Boxen geht", sagte sie und fügte hinzu: "Ich überlasse es in eurer Verantwortung, ob ihr das tut oder nicht." Das Konzert der Sängerin Ende Juli wurde deshalb vor einer möglichen Zugabe beendet.

Zwei weitere Konzerte, eines im hessischen Wetzlar und eines im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg wurden nach dem Vorfall abgesagt.

(lfr/mit Material von dpa)

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